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Nachricht vom 19.04.2018    

Verkehrsverbund: Anstieg bei Fahrgastzahlen und Einnahmen

Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) und seine Verkehrsunternehmen können für das abgelaufene Jahr 2017 vermelden, dass es wie in den Jahren zuvor Zuwächse an Fahrgästen und Einnahmen gab. Allein die Zahl der Fahrten stieg in 2017 im Verbundraum auf knapp 552 Millionen, Damit haben 2017 im VRS mehr Menschen den ÖPNV benutzt als jemals zuvor. Die Einnahmen wurden um fast neun Millionen Euro gesteigert. Das geht aus einer Pressemitteilung des VRS hervor.

Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) und seine Verkehrsunternehmen können für das abgelaufene Jahr 2017 vermelden, dass es wie in den Jahren zuvor Zuwächse an Fahrgästen und Einnahmen gab. (Foto: VRS)

Köln/Kreisgebiet. Die Zahl der Nutzer von Bussen und Bahnen nimmt kontinuierlich zu: Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) und seine Verkehrsunternehmen können für das abgelaufene Jahr 2017 vermelden, dass es wie in den Jahren zuvor Zuwächse an Fahrgästen und Einnahmen gab. Dies zeigt, wie hoch der Stellenwert der öffentlichen Verkehrsmittel in der Region ist und dass sie für die Verkehrssituation im Großraum Köln-Bonn immer wichtiger werden. Insgesamt haben die Fahrgäste im vergangenen Jahr knapp 552 Millionen Fahrten mit Bus und Bahn unternommen. Damit haben 2017 im VRS mehr Menschen den ÖPNV benutzt als jemals zuvor. Das geht aus einer Pressemitteilung des VRS hervor.

Der Anstieg bei den Fahrten spiegelt sich auch auf der Einnahmenseite wider: Die 28 Verkehrsunternehmen im VRS erwirtschafteten 2017 insgesamt 672,37 Millionen Euro an Fahrgeldeinnahmen. Dies bedeutet im Vergleich zum Vorjahr ein Umsatzplus von 8,97 Millionen Euro (+ 1,35 Prozent). „Die Millionen Menschen, die täglich Busse und Bahnen benutzen, belegen, dass der ÖPNV ein unverzichtbarer Bestandteil des öffentlichen Lebens geworden ist. Immer deutlicher zeigt sich, dass der ÖPNV der einzige Weg ist, um die angespannte verkehrliche Situation gerade in den Ballungsgebieten zu verbessern“, so VRS-Geschäftsführer Michael Vogel. „Wir sind überzeugt davon, dass wir durch die fortschreitende Digitalisierung auch in Zukunft weitere Kunden hinzugewinnen werden. Die bekannten und bewährten Vertriebswege werden wir hingegen keinesfalls vernachlässigen.“

Zeit-Tickets sind bei Fahrgästen sehr beliebt
Bei der Anzahl der VRS-Kunden mit Zeitfahrausweisen bzw. Abonnements hat es erneut einen Anstieg gegeben: So wurden 2017 insgesamt 227,13 Millionen Fahrten mit den ZeitTickets für Erwachsene (+ 0,86 Prozent/+ 1,94 Millionen Fahrten) unternommen. Die Zahl der ZeitTickets für Schüler und Auszubildende ist ebenfalls wieder gestiegen: Von 206,73 Millionen in 2016 auf 207,07 Millionen Fahrten (+ 0,17 Prozent/+ 0,34 Millionen Fahrten) in 2017. Bei den Fahrten im sogenannten Bartarif (Einzeltickets, AnschlussTickets, Mehrfahrtentickets, Tages- und Gruppentickets) ist gegenüber dem Vorjahr eine Stagnation zu verzeichnen: So ist die Zahl der Fahrten von 57,78 Millionen auf 57,21 Millionen (- 0,98 Prozent) gesunken. Ein Grund dafür ist die erfolgreiche Einführung des EinfachWeiterTickets (NRW-Tarif), das zu einem Rückgang bei den VRS-AnschlussTickets geführt hat.

Bei den Zeitkarten für Erwachsene bleibt das JobTicket bzw. GroßkundenTicket der meistgenutzte Fahrausweis: 214.700 Arbeitnehmer (+ 1,09 Prozent/+ 2300 Kunden) pendeln damit zur Arbeit, nutzen es aber ebenso für Freizeitfahrten und schätzen die vielfältigen Mitnahmemöglichkeiten. Auch die Kundenentwicklung bei Monats- und Aktiv60Tickets bleibt positiv. 164.200 Kunden sind mit den „Dauerkarten“ (MonatsTicket, MonatsTicket im Abo und MonatsTicket MobilPass) unterwegs (+ 5.800 Kunden), 46.400 mit dem Aktiv60Ticket (+ 2,03 Prozent/+ 900 Kunden). Erneut rückläufig ist dagegen das Formel9Ticket, hier ist die Kundenzahl um 1.300 (- 4,48 Prozent) auf 28.000 Kunden gesunken. Jedoch handelt es sich hier nicht um „verlorene“ Kunden, sondern vor allem um Umsteiger auf das Aktiv60Ticket. „Im vergangenen Jahr waren im VRS 7.700 Fahrgäste mehr als 2016 mit einem ZeitTicket unterwegs, sei es ein Schüler-, Semester, Job- oder MonatsTicket. Diese Zahlen belegen, dass unsere Fahrgäste gerne auf ein »Rundumsorglos-Paket« zurückgreifen, mit dem sie ohne zeitliche Begrenzung mobil sein können“, so Vogel.

Neues Einfach-Weiter-Ticket übertrifft die Erwartungen
Das im Januar 2017 neu eingeführte EinfachWeiterTicket hat die Erwartungen nicht nur erfüllt sondern sogar übertroffen: Im Laufe des ersten Jahres wurden insgesamt 1,2 Millionen Tickets verkauft, der umsatzstärkste Monat war der Dezember 2017, in dem 137.000 „EWT“ verkauft wurden. „Mit diesem guten Start sind wir sehr zufrieden“, so Till Ponath, der Leiter des für den NRW-Tarif zuständigen Kompetenzcenter Marketing NRW. „Es freut uns, dass dieses neue Ticket von unseren Fahrgästen so gut angenommen wird. Dies ist ein gelungenes Beispiel für die gute Zusammenarbeit zwischen den Verkehrsverbünden in unserem Bundesland.“

Derzeit erleichtert das EinfachWeiterTicket den tariflichen Übergang zwischen Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS), Aachener Verkehrsverbund (AVV) und Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). „An der Ausweitung nach Westfalen (WestfalenTarif (WT)) für eine dann landesweite Gültigkeit arbeiten wir mit den Kollegen der WT-GmbH“, so Ponath. Mit dem neuen Ticket ist die Nutzung des Nahverkehrs deutlich einfacher: Es ist nun möglich, den Gültigkeitsbereich des eigenen Zeittickets, etwa eines Monats- oder JobTickets, per pauschalem Anschlussticket auf den gesamten Nachbarverbund für eine Fahrt auszudehnen. Das „EinfachWeiterTicket“ kostet für Erwachsene 6,60 Euro für die Einzelfahrt der 2. Klasse, Kinder zahlen die Hälfte (3,30 Euro). Der Preis für die 1. Klasse beträgt 9,90 Euro bzw. 4,95 Euro für Kinder. Egal ob von Aachen nach Düsseldorf oder von Köln nach Dortmund, die Fahrgäste zahlen mit dem „EWT“ pro Fahrt nur 6,60 Euro. (PM)


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