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Nachricht vom 19.07.2007    

Gesundheitsreform - nur Murks?

Auf Einladung des FDP-Kreisverbandes fand kürzlich in der Betzdorfer Stadthalle ein Vortrag mit Diskussion zum Thema "Gesundheitsreform 2007 - wirklich nur Murks?" statt. Eingeladen war Dr. Peter Schmitz, sozialpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion.

Betzdorf. Der sozialpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Peter Schmitz, sagte in der Betzdorfer Stadthalle zum Thema Gesundheitsreform, alle Parteien stünden gleichermaßen in der Verantwortung, da die Reform bereits seit 1998 in Arbeit sei. Die Gesundheitsbranche sei eine Wachstumsbranche und genieße höchste Priorität, schließlich seien hier etwa 4,2 Millionen Menschen beschäftigt.
Schmitz sagte, bei der Reform sei nicht alle "Murks". Es gebe in kleineren Bereichen gute Ansätze und Regelungen wie zum Beispiel die Impfbedingungen, die Mutter/Kind-Versorgung und der Übergang vom Kranken- ins Pflegestadium. Die wichtigsten Systemprobleme seien allerdings nicht gelöst worden. Schmitz bescheinigte der Gesundheitsreform "mangelnde Demographiefähigkeit", die Problematik der Kopplung an die Lohnkosten wurde vom Referent beklagt, ebenso wie die mangelnde Finanzierung medizinischen Fortschritts und die Tatsache, dass faktisch mit der Reform kein Bürokratieabbau erfolgt sei. "Das ist, als wenn man einen gordischen Knoten mit vielen tausend weiteren kleinen Knötchen versucht zu lösen. Richtig wäre, den gordischen Knoten zu zerschlagen. Mit einem Schwert, das auf der Klinge die Inschriften Wettbewerb, Eigenverantwortung und soziale Gerechtigkeit trägt", sagte Schmitz.
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Foto: Dr. Peter Schmitz (FDP) sprach in der Betzdorfer Stadthalle (Barbarasaal).



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