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Nachricht vom 29.09.2009 - 18:33 Uhr    

Brachbacher Unternehmen schilderte Probleme

Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Dr. Matthias Krell besuchte jetzt die Brachbacher SPD das örtliche Unternehmen "ChipTech-Maschinenbau". Und man wurde mit einem recht ungewöhnlichem Problem des innovativen Unternehmens konfrontiert - einem "Nachbarschaftsstreit".

Brachbach. Der Firma ChipTec-Maschinenbau GmbH in der Brachbacher Industriestraße galt jetzt der Besuch des Landtagsabgeordneten Dr. Matthias Krell. Begleitet wurde er von Steffen Kappes, Kurt Rues und Günter Schuhen von der Brachbacher SPD. Die beiden Geschäftsführer, Jörn Jansen und Paul Willershausen, stellten den Politikern ihr innovatives Unternehmen vor.
Elf Mitarbeiter, davon zwei Auszubildende, fertigen auf dem modernen Maschinenpark spezielle Bauteile für ihre Kunden aus dem Anlagen-, Maschinen- und Kraftwerksbau. Dabei werden alle zerspanbaren Materialen wie zum Beispiel verschiedene Stahlarten, Kunststoffe und NE-Metalle verarbeitet.
Beim Rundgang durch die Produktion wurden auch aktuelle Probleme angesprochen. Das zur Weiterverarbeitung benötigte Stangenmaterial werde mit Lkw-Sattelaufliegern angeliefert. Und genau das bereite seit einiger Zeit Schwierigkeiten, berichteten die Firmeninhaber. Während früher eine Anfahrt bis unmittelbar an die Halle problemlos möglich gewesen sei, werde dies durch die geparkten Fahrzeuge der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer benachbarten Firma erheblich erschwert. "Die LKW kommen nicht mehr in unsere Werkseinfahrt hinein und müssen aufwändig mit dem Stapler auf der Straße entladen werden, was für uns einen erheblichen Aufwand bedeutet", erklärten Jansen und Willershausen. Gespräche mit dem benachbarten Unternehmen hätten bislang ebenso wenig Erfolg gehabt, wie eine entsprechende Eingabe an die Ortsgemeinde. Dabei gehe es lediglich um sechs Stellplätze.
"Die Probleme des Unternehmens dürfen kein Dauerzustand werden", waren sich die Anwesenden einig. Steffen Kappes, Kurt Rues und Günter Schuhen sagten zu, die Hinweise - übrigens auch anderer Firmen - mit in den Brachbacher Rat zu nehmen.
Das Unternehmen sei typisch für die Region und passe genau in das von der Landesregierung geschaffene Cluster Metall und Keramik, stellte Krell fest. Man müsse aber auch durch die konkreten Voraussetzungen vor Ort einen geeigneten Rahmen schaffen, damit diese Unternehmen in der Region bleiben, erklärte Krell, der sich für eine einvernehmliche Lösung einsetzen will, die den Interessen beider Unternehmen entgegenkommt.
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Foto: Diplom Ingenieur Jörn Jansen (rechts) erläutert den Sozialdemokraten die Abläufe bei der Fertigung von Produkten für den Maschinen- und Anlagenbau.



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