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Nachricht vom 07.05.2018    

Chancen für EU-WLAN-Förderung nutzen

Die Europäische Union (EU) fördert den WLAN-Ausbau in den Kommunen. Derzeit können sich Kommunen für die Berücksichtigung eines neuen Programms registrieren. Aus dem Kreis Altenkirchen haben dies nach Mitteilung von MdB Erwin Rüddel bereits sieben getan. Er ruft nun weitere Kommunen im AK-Kreis dazu auf, „sich baldmöglichst auf der Plattform anzumelden und die Chance auf finanzielle Förderung eines öffentlichen Hotspots zu nutzen.“

MdB Erwin Rüddel wirbt bei den heimischen Kommunen für Teilnahme am WLAN-Programm der EU. (Foto: Erwin Rüddel, MdB/Wahlkreisbüro)

Kreisgebiet. Der erste Förderaufruf für das neue EU-WLAN-Programm erfolgt in wenigen Tagen. „Die Ausschreibung startet am Dienstag, 15. Mai 2018, um Punkt 13.00 Uhr“, teilt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel mit.

Interessierte Kommunen können sich schon jetzt auf dem EU-Portal registrieren, indem sie zunächst ein einfaches Formular ausfüllen. Die eigentliche Antragstellung erfolgt dann ab dem genannten Zeitpunkt. Ganz entscheidend ist, dass die Bewerbungen in Reihenfolge des Eingangs bewilligt werden. Pro Land sollen mindestens 15 Anträge genehmigt werden. Weitere Bewerbungsaufrufe im Rahmen des 120-Millionen-Euro-Programms sollen in 2018 und 2019 folgen.

„In meinem Wahlkreis Neuwied/Altenkirchen haben sich 14 Kommunen, davon mit Alsdorf, Betzdorf, Birken-Honigsessen, Friesenhagen, Kirchen, Niederfischbach und Weitefeld sieben im Landkreis Altenkirchen, bislang registriert. Ich rufe alle weiteren Kommunen im AK-Kreis dazu auf, sich baldmöglichst auf der Plattform anzumelden und die Chance auf finanzielle Förderung eines öffentlichen Hotspots zu nutzen“, so Rüddel. Europaweit ist das neue Programm auf großes Interesse gestoßen: In den vergangenen Wochen haben sich über 15.800 Kommunen angemeldet, darunter 2.200 aus Deutschland. „Der erste Förderaufruf richtet sich ausschließlich an Gemeinden oder Gemeindeverbände“, betont der Abgeordnete.

Dabei werden Gutscheine in Höhe von je 15.000 Euro für die Geräte- und Installationskosten eines WLAN-Hotspots vergeben. Die Kommunen müssen im Gegenzug drei Jahre lang die Kosten für Wartung und Betrieb sowie eine Internetverbindung übernehmen. „Weitere Ausschreibungsrunden sollen auch öffentlichen Stellen wie Bibliotheken oder Gesundheitszentren offen stehen. Ziel ist es, europaweit schnelles Internet für jeden kostenfrei zur Verfügung zu stellen“, sagt der Parlamentarier weiter. Mehr zum Programm findet man auf www.wifi4eu.eu/#/home.

Erwin Rüddel ergänzt in diesem Zusammenhang: „Um den flächendeckenden Breitbandausbau voranzutreiben, hat das Bundeskabinett aktuell zusätzliche Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von 1,15 Milliarden Euro im Bundeshaushalt 2018 eingeplant. Vorgesehen ist ein neuer Digitalfonds.“ (PM)


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