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Nachricht vom 03.10.2009    

Energieausweise für VG Altenkirchen übergeben

Acht Gebäude-Energieausweise wurden jetzt von der RWE Rheinland Westfalen Netz an die Verbandsgemeinde Altenkirchen übergeben. 1. Beigeordneter Heinz Düber bezeichnete die RWE-Unterstützung als einen wichtigen Beitrag für den Umwelt- und Klimaschutz.

Altenkirchen. Acht bedarfsorientierte Gebäude-Energieausweise überreichte Hermann Roth, Kommunalbetreuer der RWE Rheinland Westfalen Netz AG, an Heinz Düber, Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Altenkirchen. Ein bedarfsorientierter Gebäude-Energieausweis gibt unter anderem Auskunft über die Gesamtenergie-Effizienz des Gebäudes und zeigt Modernisierungs-Möglichkeiten auf. RWE Rheinland Westfalen Netz förderte die Erstellung
dieser Zertifikate.
Geprüft wurden insgesamt acht öffentliche Gebäude in der Verbandsgemeinde: Rathaus, Stadthalle, Pestalozzi-Schule und Turnhalle, Bürgermeister-Raiffeisen-Schule, Hallenbad Glockenspitze, Dreifachsporthalle und die Erich Kästner-Schule. Aktuell werden bereits im Rahmen der Generalsanierung der Dreifachsporthalle und der verschiedenen Maßnahmen an der Bürgermeister Raiffeisen-Schule (aus Mitteln des Konjunkturprogramms II) aufgezeigte Modernisierungs-Möglichkeiten umgesetzt. Laut Energie-Einsparverordnung von 2007 müssen für öffentliche Nichtwohngebäude ab 1000 Quadratmetern Nutzfläche seit 1. Juli diesen Jahres entsprechende Nachweise veröffentlicht werden.
Die erstellten Energieausweise dokumentieren, dass sich keines der Gebäude im "roten Bereich" der Energie-Effizienzanalyse bewegt. Als Grundlage für die Verwaltung werden Modernisierungs-Empfehlungen gegeben, wie zum Beispiel die Erneuerung von Fenstern, Dämmung von Außenwänden, Dach und Kellerdecke oder der Austausch der bestehenden Heizungsanlage gegen Brennwerttechnik beziehungsweise Biomasse. Ziel aller Maßnahmen ist es, Energie effizienter einzusetzen und somit den Kohlendioxidausstoß zu vermindern.
Heinz Düber zeigt sich einerseits erfreut über die Tatsache, dass die detailliert untersuchten Gebäude bis auf zwei im "grün-gelben" Bereich liegen, und andererseits dankbar darüber, dass auch konkret und zudem wirtschaftlich analysiert aufgezeigt werde, welche Maßnahmen zur Verbesserung und Steigerung der Energieeffizienz durchgeführt werden können: "Hierdurch erhalten wir wertvolle Informationen und wissen nun, wo wir bei welchem Gebäude die richtigen Energiesparmaßnahmen umsetzen können. Dies hilft uns auch bei den Beratungen in den kommunalen Gremien", sagte Düber bei der Übergabe der Energieausweise.
RWE Rheinland Westfalen Netz unterstützt die Erstellung von Gebäude-Energieausweisen mit dem 5000-Rathäuser-Programm. Hierbei übernimmt der Netzbetreiber für ausgewählte Objekte bis zu 85 Prozent der Kosten, wobei jeder bedarfsorientierter Ausweis mit bis zu 5000 Euro gefördert wird. RWE-Kommunalbetreuer Hermann Roth: "Mit dieser Förderung wollen wir unseren kommunalen Partnern helfen, die gesetzlichen Vorgaben umzusetzen und die Energiekosten nachhaltig zu senken."
Die Gebäude-Energieausweise, die vom Architekturbüro Schmidt aus Altenkirchen erstellt wurden, hängen ab sofort in den betreffenden Gebäuden aus und sind für jedermann einsehbar. Düber bedankte sich bei der RWE Rheinland Westfalen Netz für die Unterstützung, "weil sie die Verbandsgemeinde nicht nur finanziell entlastet, sondern auch einen wichtigen Beitrag für den Umwelt- und Klimaschutz leistet."
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Foto: Hermann Roth (links), Kommunalbetreuer der RWE Rheinland Westfalen Netz AG, überreichte an Heinz Düber (Mitte), Erster Beigeordneter der VK Altenkirchen, insgesamt acht Gebäude-Energieausweise, die vom Architekturbüro Heiko Schmidt (rechts) aus Altenkirchen erstellt wurden.


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