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Nachricht vom 11.05.2018    

RSC-Rennfahrer weiter auf Erfolgskurs

Der RSC Betzdorf berichtet per Pressemitteilung von seinen jüngsten Erfolgen. Michael Graben wurde zum wiederholten Male Vize-Landesmeister im Einzelzeitfahren im rhein-hessischen Rüssingen. Christian Noll bleibt Erfolgsgarant in der A-Klasse. Francis Cerny belegte beim Radrennen „Rund um Hamm" den elften Rang.

Michael Graben wurde zum wiederholten Male Vize-Landesmeister im Einzelzeitfahren. (Foto: RSC Betzdorf/Nina Elsässer)

Betzdorf. Bei den Landesmeisterschaften im Einzelzeitfahren im rhein-hessischen Rüssingen konnte sich Michael Graben vom RSC Betzdorf den zweiten Platz hinter Stefan Steiner von der RIG Vorderpfalz und vor Udo Ritter vom RSC Linden sichern. Die Meisterschaften, die traditionell zusammen mit dem saarländischen Landesverband stattfinden, werden auf einer sieben Kilometer langen Werkstraße eines Zementwerks ausgetragen. Für die Senioren 3 galt es, diese Strecke mit zwei Wendepunkten zweimal zu absolvieren. Starker Wind sorgte auf dem Hinweg für Geschwindigkeiten von über 60 Kilometern pro Stunde, während man auf dem Rückweg ordentlich in die Pedale treten musste, um überhaupt Tempo aufnehmen zu können.

Graben weiter auf Kurs
Am vergangenen Sonntag (6. Mai) stand Graben dann bei den Meisterschaften im Straßenrennen im pfälzischen Bann am Start und konnte auf dem schweren Kurs mit einem 15-prozentigen Anstieg den zwölften Platz in der Seniorenklasse 3 belegen. Insgesamt gingen beim Rennen der Senioren 100 Fahrer aus Hessen, dem Saarland und aus Rheinland-Pfalz an den Start. Weiter vorne konnte sich Frank Stuehn platzieren, der mit einem guten fünften Platz seine Bergfestigkeit in der Seniorenklasse 2 bewies.

Jan-Peter Will beim Klassiker am 1. Mai
Beim traditionellen Radklassiker Frankfurt-Eschborn am 1. Mai hat Jan-Peter Will die Strecke von 104 Kilometern mit 1.500 Höhenmetern bestritten. Sportliches Highlight des Jedermannrennens war der große Feldberg mit 845 Höhenmetern auf elf Kilometern Länge sowie der Mammolshainer Stich mit bis zu 23-prozentiger Steigung. Nach genau drei Stunden und 27 Sekunden konnte sich Will den 356. Gesamtplatz und damit den 136. Platz in seiner Altersklasse sichern.

Christian Noll auf Rundenhatz
Auch die Amateurfahrer waren am 1. Mai aktiv. Der für die Renngemeinschaft Team Kern-Haus startende Christian Noll ging mit seinem Team in Büttgen auf die Rundenhatz. Favoriten des Profi- und Amateuerrennens waren der mehrfache Sechstagesieger Leif Lampter und der amtierende Madison Weltmeister Theo Reinhardt. Von Beginn an jagte eine Attacke die nächste. Die entscheidende achtköpfige Spitzengruppe, in der neben Christian Noll auch Lampater und Reinhardt vertreten waren, konnte sich jedoch erst nach 20 Runden entscheidend lösen. Da die Fluchtgruppe gut harmonierte, gelang 30 Runden vor Schluss die Überrundung des Hauptfeldes. Drei Runden vor dem Finale lösten sich nochmal Theo Reinhardt, Justin Wolf vom RSV Unna und Christian Noll von den restlichen fünf Mitstreitern und machten das Rennen unter sich aus. In der letzten Runde setzte der Weltmeister mit einem starken Antritt alles auf eine Karte, bog mit wenigen Metern Vorsprung auf die Zielgerade ein und entschied das Rennen für sich. Somit musste Noll vor Wolf mit dem zweiten Platz vorlieb nehmen. Mit dieser starken Leistung setzt Noll seine Erfolgsserie fort. Insgesamt vier Platzierungen in den vergangen drei Wochen sprechen für die Stärke von Noll, der beim 113 Kilometer lange Straßenrennen in Steinfurt Vierter wurde, beim Rundstreckenrennen in Warendorf als Neunter über die Ziellinie fuhr und beim Eifelklassiker „Rund um Düren" einen beachtlichen vierten Platz belegte.

Francis Cerny bei „Rund um Hamm"
Ende April hat Francis Cerny beim Radrennen „Rund um Hamm" den elften Platz belegt. Insgesamt 32 Runden beziehungsweise 45 Kilometer wurden gemeistert. Es ging schnell los und es dauerte nicht lange, bis sich eine Fluchtgruppe bilden konnte. Leider verpasste Cerny den Anschluss zu den sechs Ausreißerinnen. Alle Versuche, noch auf die Gruppe aufzuschließen, waren vergeblich, so dass am Ende ein elfter Rang zu Buche schlug. (PM)


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