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Nachricht vom 17.05.2018    

Freusburger Kita „Wirbelwind“: Die Mühe hat sich gelohnt

Jetzt ist sie ferig, die Kindertagesstätte „Wirbelwind“ in Kirchen-Freusburg. Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig war mit ihrer heimischen Kabinettskollegin, Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler, zur Einweihung anch umfangreichen bau-und Sanierungsmaßnahmen gekommen. Hubigs erster Eindruck: „Die Mühe hat sich gelohnt.“

Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (Bildmitte) war zur Einweihung der erweiterten Kindertagesstätte „Wirbelwind“ nach Kirchen-Freusburg gekommen. (Foto:jmlp)

Kirchen-Freusburg. Die Kindertagesstätte (Kita) Wirbelwind in Freusburg platzte aus allen Nähten zur Einweihung. Rund zwei Jahre hat es gedauert von der Antragstellung im Mai 2016 über die Genehmigung im September 2016, dem Baubeginn im November 2016 bis hin zur Fertigstellung der umfangreichen Erweiterung. In der oberen Etage wurden komplett neue Räume geschaffen. Jetzt gibt es ein Bistro für die Frühstückzeit und Mittagsverpflegung, einen Personalraum, eine Küche für die Zubereitung des Mittagessens und ein Elternzimmer für Gespräche oder Aufenthalt während der Eingewöhnungszeit. Ein Hausmeister sorgt im und rund ums Haus für Ordnung, eine Reinigungskraft lässt die Räume der Kita nach einem arbeitsreichen Tag am Morgen wieder in aller Frische glänzen und in der Küche wird mittags ein ausgewogenes Essen für die Kinder gekocht. In der mittleren Etage standen ein paar verbesserte Brandschutzmaßnahmen an. Im unteren Bereich entspannt sich die Garderobensituation jetzt durch einen erweiterten Raum.

Förderung von Land und Kreis
Den Gästen aus Politik und Wirtschaft, den Eltern und Kindern sowie der Ministerin für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz, Stefanie Hubig und der rheinland-pfälzische Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthälerund Michael Wäschenbach, Mitglied des Landtags in Mainz, die Erweiterung präsentiert. Stadtbürgermeister Andreas Hundhausen dankte ganz besonders den Mitarbeiterinnen der Kita für das Organisationstalent, das sie in der Zeit der Bauphase an den Tag legen mussten. „Ohne die großzügigen Zuwendungen des Landes und des Landkreises wären diese Umbaumaßnahmen nicht möglich gewesen“, so Hundhausen. Die Sanierungsarbeiten seien nun endlich beendet und das Ergebnis könne sich „zweifelsohne sehen lassen“. Die Stadt Kirchen hat in den vergangenen Jahren weit über 400.000 Euro an Fördermitteln erhalten und in den vergangenen drei Jahren inklusive der Fördermittel über eine Millionen Euro in Modernisierung und Ausbau der stadteigenen Kitas investiert“. Hundhausen bedankte sich beim Architekten Achim Stinner und den Mitarbeitern der Verwaltung.

Für die Kinder gehörten die Bauarbeiter dazu
In Vertretung für die Leiterin der Kita, Kerstin Bäcker, begrüßte Kim Otterbach die vielen Gäste und bat darum, dass die Kinder das als Dankeschön vorbereitete Fingerspiel zeigen dürften. Das machten sie ganz prima, die Großen waren natürlich entzückt und applaudierten dementsprechend. „Es war eine spannende aber auch lustige Zeit“, so Otterbach. Sogar die Betonmischmaschine ignorierten die Kleinen, trotz der Lautstärke schlief ein Kind im Nebenraum. Für die Kinder gehörten die Bauarbeiter dazu. Während der Sanierungsphase habe es keine Schließtage der Kita gegeben, was die vergangenen Monate zu „einer sehr lustigen, aber auch sehr nervenaufreibenden Zeit“ gemacht hätte. Ein Kind hätte beispielsweise an einem Tag feststellen müssen: „Da kommt ja Wasser aus der Lampe.“

„Wir wissen jetzt, wie Fenster eingebaut werden, wie Estrich verteilt wird und in der Not essen wir auch mal Kartoffeln mit Ketchup. Wenn aus dieser Generation keine flexiblen Persönlichkeiten werden, dann weiß ich es auch nicht“, so Kim Otterbach lachend. Geschenke zur Einweihung gab es jede Menge, ob von Architekt Stinner, Bürgermeister Maik Köhler, Stadtbürgermeister Hundhausen oder den anwesenden Kolleginnen aus den Kindergärten Herkersdorf-Offhausen, Niederfischbach, Mudersbach und Mudersbach-Birken: Sie alle hatten Päckchen dabei, deren Inhalt die Kleinen nicht schnell genug auspacken konnten. Im Gegenzug gab es von den Mitarbeiterinnen der Kita ebenfalls ein Dankeschön für alle, die beteiligt waren am erfolgreichen Projekt, unter anderem auch dem Förderverein, der viele tolle Ideen gehabt habe und die Kita immer wieder unterstütze. Auch die „Ehrengäste“ Hubig und Bätzing-Lichtenthäler bekamen Geschenke überreicht.

Ministerin Hubig: „Die Mühe hat sich gelohnt.“
Ministerin Hubig fühlte mit den Kita-Mitarbeiterinnen:„ Man merkt schon, wie sehr sie sich darüber freuen, dass die Bauarbeiten vorbei sind. Falls Sie mal selber bauen wollen, hatten sie ja jetzt eine kostenlose Fortbildung und die Kinder haben Gefallen gefunden am Schreinern und Mauern. Die Zeit bleibt sicher allen im Gedächtnis. Sie können stolz sein auf die schöne Kita, die Mühe hat sich gelohnt. Die erweiterte Kita bietet jetzt zusätzlich 15 Plätze, insgesamt sind es 55 Plätze als Teilzeit- und Ganztagsplätze. „Wir haben einen unglaublichen Ausbau an Kindertagesplätzen, von den über Dreijährigen gehen fast 100Prozent in die Kita.“ Die Ministerin freute sich darüber, vor Ort zu sein und sehen zu können wie gut das Geld angelegt worden sei. Frühkindliche Bildung sei eine „anspruchsvolle und umfassende Aufgabe“, die in Freusburg gewissenhaft ausgeführt werde.

Kita-Novelle soll Qualität sichern
2005 waren in Rheinland-Pfalz etwa 5.000 unter Dreijährige in der Kita, 2017 waren es 43.180, die Zahl hat sich also fast verneunfacht. In Mainz wird zurzeit an einer Kita-Novelle gearbeitet, die zum Ziel hat die Qualität zu sichern. Die Ministerin sieht es als einen Vertrauensbeweis, dass so viele Eltern ihre Kinder in die Kita Wirbelwind bringen der geleisteten Arbeit des Teams, der Erzieherinnen, des Hausmeisters und all derer die die Kita am Laufen und im Schuss halten.

Der Kreisbeigeordnete Klaus Schneider hatte sich im Vorfeld die Räume schon angesehen und freute sich über die fröhlichen Kinder: „Das ist das Schönste, was es gibt. Man merkt, die Kinder fühlen sich hier wohl.“ auch er bedankte sich bei den Erzieherinnen: Man merke, dass sie mit Liebe und Freude mit den Kindern arbeiten. Maik Köhler gratulierte zu der sehr guten Investition. „Wir sind eine wachsende Region. Die Verbandsgemeinde Kirchen ist suburbaner Raum für den Bereich der Großstadt Siegen. Das bietet Chancen die man ergreifen muss und dass macht die Stadt Kirchen vorbildlich.“ Köhler zollte den Erzieherinnen und Erziehern abschließend Respekt und konstatierte: „Kinder sind unsere Zukunft. Eine gute Betreuung trägt maßgeblich zum Allgemeinwohl bei.“ (GW/jmlp)


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