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Nachricht vom 20.07.2007    

"Wir setzen nach wie vor auf Nähe"

"Wir setzen nach wie vor auf Nähe" - aber auch auf modernste Technik. Das sagte Bankvorstand Paul-Josef Schmitt am Freitagabend bei der offiziellen Eröffnung der von Grund auf umgebauten und vollständig sanierten Geschäftsstelle der Westerwald Bank in Wissen. Zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft waren der Einladung zur Feierstunde gefolgt.

Schlüsselübergabe

Wissen. Die "neue, alte" Geschäftsstelle der Westerwaldbank in Wissen wurde am Freitagabend offiziell eröffnet, nachdem sie schon seit dem 2. Juli für die Kunden zur Verfügung steht. Unter den zahlreichen Gästen begrüßte Bankvorstand Paul-Josef Schmitt neben seinen Vorstandskollegen Wilhelm Höser und Markus Kurtseifer am Freitagabend unter anderem Landrat Michael Lieber, Bürgermeister Michael Wagener, die Ortsbürgermeister der Verbandsgemeinde, die Stadträte und Verbandsgemeinderäte, den Landtagsabgeordneten Thorsten Wehner und Pfarrer Jürgen Laß sowie die Mitglieder des Aufsichtsrates mit Karl Heinz Schmitz an der Spitze, ehemalige Aufsichtsräte, Nachbarn, ortsansässige Vereine, die Architekten Michael Graf und Rudolf Sauerland, die Ingenieurbüros Alhäuser & König und Brendebach und nicht zuletzt die Mitarbeiter der Geschäftsstelle selbst.
Stolz ist man bei der Westerwald Bank, so Schmitt, dass für den überwiegenden Teil der umfangreichen Arbeiten Handwerker aus der unmittelbaren Umgebung engagiert wurden. Auch dies dokumentiere die Verbundenheit der Bank zur Region. Dies gelte auch für die Nähe zum Kunden. "Die Westerwald Bank hat für ihre Kunden immer ein Gesicht", sagte Schmitt. Dafür stehe das engagierte Team um Geschäftsstellenleiter Georg Rödder.
Kundennähe habe bei der Westerwald Bank - und dem Vorgänger Volksbank - in Wissen und anderswo seit 140 Jahren immer im Vordergrund gestanden. Dies habe sich auch trotz des Einsatzes modernster Technik im radikal sanierten Gebäude in Wissen nicht geändert. Für diese moderne Technik und die Sanierung hat die Bank insgesamt etwa drei Millionen Euro ausgegeben - eine Investition für die Zukunft. 31 Jahre nach der ersten Eröffnung des Bankgebäudes an diesem Standort feierte man am Freitag eine zweite Eröffnung in dem Gebäude - nun auf dem modernsten Stand der Banktechnik. Doch die Automatisierung bestimmter Abläufe werde die Kundennähe keineswegs beeinträchtigen, sagte Schmitt. Das persönliche Gespräch und die kompetente Beratung seien die Stärke der Bank. In Wissen betreuen 18 Mitarbeiter 8000 Kunden, davon sind 3900 Mitglieder der Genossenschaftsbank. Geführt werden 18000 Konten.
Schmitt sagte, mit der Komplettsanierung des Gebäudes habe man auch ein langfristiges Bekenntnis zum Standort Wissen abgegeben. Der Bankvorstand nannte auch die energiesparenden Maßnahmen wie Wärmeschutzverglasung, eine neue Heizungsanlage und eine zusätzliche Dämmung. Nicht zuletzt sei die Fotovoltaikanlage zu erwähnen, die die Bank nun auch zum Stromproduzenten macht.
Das Erdgeschoss hat eine Fläche von 570 Quadratmetern, weitere 90 stehen im Untergeschoss zur Verfügung. Das Obergeschoss mit 480 Quadratmetern wird von der Verbandsgemeinde genutzt.
"Alle Mühsal ist jetzt vergessen", erinnerte Geschäftsstellenleiter Georg Rödder an die 18 Monate Arbeit in "Pavillons" auf dem benachbarten Parkplatz. In dem neu gestalteten Gebäude sei nun für die Kunden eine "Erlebniswelt" geschaffen worden, in der es die Barriere Schalter nicht mehr gebe.
Landrat Michael Lieber sagte, das neue, prägende Gebäude lasse das neue Gesicht der Stadt sehr deutlich werden. Die Partnerschaft von Bank und Verbandsgemeinde bezeichnete Lieber als bemerkenswert und richtungsweisend. Lieber erinnerte daran, dass viele Projekte von Kultur und Sport ohne die Hilfe der regionalen Kreditinstitute nicht realisierbar wären.
Bürgermeister Michael Wagener sagte, die Bank habe die Geschichte der Kommune mit geprägt. Durch die Komplettsanierung habe man für diesen Bereich der Innenstadt ein Signal gesetzt. Wagener: "Was hier geschaffen wurde, ist zukunftsfähig." Die Tatsache. dass die Verbandsgemeinde im Obergeschoss nun die Sitzungsräume nutzen könne, sei "ein Quantensprung".
Eingesegntet wurde die Bank von Pfarrer Jürgen Laß, nachdem Architekt Michael Graf die obligatorische Schlüsselübergabe vollzogen hatte, für die musikalische Umrahmung sorgten die Katzwinkler Pianistin Katrin Dornhoff und das Ensemble "Flutes du ciel". (rs)
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Schlüsselübergabe von Architekt Michael Graf an Geschäftsstellenleiter Georg Rödder. Fotos: Reinhard Schmidt


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