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Nachricht vom 07.06.2018    

Stoßdämpfer-Teststrecken: Flickschusterei am Straßennetz soll ein Ende haben

„Auf die Straße - für bessere Straßen!“ heißt es am kommenden Sonntag, den 10. Juni, in Niederfischbach. Mit der Demonstration für mehr Geld für den Straßenbau und -erhalt will die Aktionsgemeinschaft Niederfischbach kreisweit ein Zeichen setzen. MdL Michael Wäschenbach unterstützt die Niederfischbacher. In Mainz übergaben sie eine Protestnote, die auch Verkehrsminister Volker Wissing erreicht hat.

Werben gemeinsam für die Teilnahme an der Straßen-Demonstration am 10. Juni in Niederfischbach: (von links) Marita Waschenbach und Gerd Braas von der Aktionsgemeinschaft Niederfischbach, MdL Michael Wäschenbach sowie Volker Weyel und Michael Schreiber von der Aktionsgemeinschaft. (Foto: Büro Michael Wäschenbach, MdL).

Wallmenroth/Niederfischbach. Der Landtagsabgeordnete Michael Wäschenbach (CDU) unterstützt die Demonstration „Auf die Straße - für bessere Straßen!“ am nächsten Sonntag, den 10. Juni, in Niederfischbach. In einer Pressemitteilung macht er deutlich, wo nach seiner Einschätzung die Probleme liegen: „Viele Straßen in der Region könnten als Teststrecken von Stoßdämpferherstellern benutzt werden. Seit vielen Jahren fordern Bürger und ansässige Firmen vergeblich eine ordnungsgemäße Instandsetzung und ein Ende der Flickschusterei.“

Protestnote formuliert
Der Aktionskreis Niederfischbach wolle nicht mehr länger vertröstet werden. Bereits am 22. Mai übergab der Vorstand der Niederfischbacher Aktionsgemeinschaft in Person von Gerd Braas, Michael Schreiber, Volker Weyel und Marita Wäschenbach die Forderungen nach mehr Geld für Ausbau und Erhalt der Straßen an den Wahlkreisabgeordneten in Mainz. Die Protestnote wurde auch an Verkehrsminister Volker Wissing weiter gegeben. Wäschenbach kennt den Zustand der Straßen und begrüßt das Engagement des Aktionskreises. „Im Landkreis Altenkirchen sind viele Straßen in einem schlechten Zustand. Die Landesregierung muss hier mehr für den ländlichen Raum tun. Kreisen und Gemeinden fehlt das Geld zur Instandsetzung. Wir sprechen immerhin über 400 Kilometer Streckenlänge. Es müssen mehr Planer beim Landesbetrieb Mobilität eingestellt werden, um den Sanierungsstau zu beseitigen.“

Geschlossen demonstrieren
Rund 22 Millionen Euro hat der Landkreis Altenkirchen laut Mitteilung Wäschenbachs seit 2008 in den Unterhalt der Straßen investiert. „Natürlich reicht dieser Betrag bei dem Streckennetz und dem Zustand der Straßen nicht aus. Wir kratzen jeden Cent zusammen und bekommen im Kreis Altenkirchen zu wenig Hilfe vom Land“, so der Politiker. Er begrüßt genau wie die meisten Ortsbürgermeister im Kreis den Aufschrei: „Ich finde es einfach nur großartig, dass wir in der Region so geschlossen zusammenstehen und am kommenden Sonntag um 14 Uhr eine kreisweite Demonstration in Niederfischbach stattfindet. Der Aktionskreis hat gute Arbeit geleistet.“

Treffpunkt für die Demonstration „Auf die Straße - für bessere Straßen!“ ist am 10. Juni, 14 Uhr, im Bereich der Industriestraße in Niederfischbach-Fischbacherhütte. Ab 14.30 Uhr geht der Demonstrationszug über die Konrad-Adenauer-Straße zum Bürgerpark. Hier soll gegen 16 Uhr die Abschlusskundgebung stattfinden. (PM)




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Kommentare zu: Stoßdämpfer-Teststrecken: Flickschusterei am Straßennetz soll ein Ende haben

1 Kommentar
Sehr gut Idee, endlich mal was zu unternehmen in diese Richtung. Wenn ich mir unsere Kreisstraßen hier betrachte, sind sehr viele in einem äußerst maroden Zustand. Das Dorf Selbach in der VG Wissen ist von keiner Seite mehr vernünftig erreichbar. Besonders die K 123 und K 130 sind in einem sehr schlechten Zustand. Nicht nur die eigentliche Fahrbahndecke ist an sehr vielen Stellen aufgebrochen und weißt tiefe Löcher auf, auch die Seitenränder brechen auf fast der gesamten Fahrbahnlänge seitlich weg und führen vor allem im Begegnungsverkehr zu Schäden an den Fahrzeugen. Davon abgesehen, ist bei beiden Straßen der Begegnungsverkehr, besonders bei Bussen und LKW´s, eine brenzlige Sache. Hier sind meiner Meinung nach allerdings auch höhere Instanzen (z. B. Bund) gefragt, die nicht nur immer über Umlagen die Kreise und Kommunen schröpfen, sondern auch mal was in die Infrastruktur der ländlichen Bereiche investieren müssen. So kann es auf jeden Fall mit den Straßen hier vor Ort nicht mehr weitergehen.
#1 von Dieter Dornhoff, Selbach, am 07.06.2018 um 14:07 Uhr

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