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Nachricht vom 07.06.2018 - 22:40 Uhr    

Fertighäuser – die alternative Bauweise

Inzwischen gibt es eine große Auswahl an Baumöglichkeiten. Vom klassischen Neubau oder dem Renovieren von Altbauten bis hin zu praktischen Fertighäusern. Jede Konstruktionsart besitzt seinen Charme und natürlich auch die entsprechenden Vorteile. Hierbei kommt es vor allem auf den persönlichen Geschmack, auf die baulichen Gegebenheiten eines Grundstücks als auch auf die Region im Kreis Altenkirchen an, wo das neue Wohndomizil errichtet werden soll. Der folgende Artikel stellt die Vorteile der Fertig- und Massivbauweise vor, sodass sich Bauherrn hier ein Bild von den Möglichkeiten machen können.

Fertighaus oder Massivbauweise: Beide Bauvarianten haben ihren Charme. Foto: Pixabay @ Giovanni-cg (CC0 Creative Commons)

Massivhaus oder Fertighaus?
Vor dem Bau muss sich der zukünftige Besitzer genau überlegen, welche Art von Haus in Zukunft allein, mit dem Partner oder der ganzen Familie bewohnt werden soll. Dass jede Bauweise spezifische Vor- sowie Nachteile hat, lässt sich nicht bestreiten. Doch, wie lassen sich diese genau unterscheiden und welche Bauweise ist ideal für Bauherrn in der Region Altenkirchen?

Vorteile des Fertighauses
Die Varianten und Vorteile eines Fertighauses sind facettenreich. Ganz besonders hervorzuheben sind jedoch die folgenden Kategorien:

• Witterungsunabhängiges Bauen

Der Bau des Fertighauses kann sowohl im Winter als auch im Sommer erfolgen. Im Gegensatz zur Festbauweise müssen hierbei keine relevanten witterungsbestimmenden Werte beachtet werden.

• Kurze Bauzeit

Die Zeit, die für jeden Bau zur Verfügung steht, ist knapp. Durch die Bauweise der Fertighäuser mit Holzständer oder Holztafelbauweisen lassen sich bereits bei der Produktion die Elemente zusammentragen und vorfertigen. Auf der Baustelle werden diese Elemente nur noch montiert. Ein weiterer positiver zeitlicher Aspekt ist, dass bei dem Bau weder Mörtel noch Beton zum Einsatz kommen und daher die Trocknungszeit schnell erreicht ist.

• Vergleichen
Der klare, optische Vorteil an Fertighäusern ist, dass es bereits fertige Vergleiche gibt. Bauherrn besichtigen diese Häusermodelle und sammeln hier bereits kreative Ideen für den eigenen Bau oder sogar die spätere Inneneinrichtung.

• Dämmung
Die modernen Fertighäuser sind so konzipiert, dass sie von Vornherein perfekt isoliert und somit durch eine hervorragende Wärmedämmung als praktische Energiesparhäuser zu haben sind. Hier wählt der Bauherr beispielsweise zwischen Passivhaus, Effizienzhaus oder einem Standard-Plusenergiehaus.

• Präzision und Qualität
Die fertigen Häuser begeistern mit einer hohen Qualität und einer industriellen Vorfertigung, die eine präzise Bauanfertigung gewährleistet. Bei der Festbauweise ist der Bauherr meist auf mehrere Handwerker angewiesen.

• Pflege und Wartung
Viele Anbieter von Fertighäusern sorgen nach der Schlüsselübergabe mit einem umfangreichen Service weiterhin für das Haus und seine Bewohner. Wartung und Pflege obliegen natürlich dem Eigentümer, allerdings gibt es viele Anbieter, die nach der Fertigstellung bei Fragen oder Problemstellungen gerne hilfreich zur Seite stehen.

• Ansprechpartner
Bei den Fertighäusern gibt es immer einen Ansprechpartner, der sich um die Belange der Bauherren kümmert. Hierbei ist die Kontaktperson auch für die Kommunikation mit den Behörden zuständig und kann beispielweise eine Hilfestellung bei der Auswahl sowie der Suche nach einem idealen Grundstück geben.

Vorteile der Festbauweise
Der Klassiker unter den Bauvarianten ist immer noch die Festbauweise, da viele Bauherren hier individuelle Wünsche teilweise sogar auf eigene Faust verwirklichen und dadurch noch ein paar Baukosten sparen. Welche Vorteile diese Art zu bauen im Einzelnen besitzt, verrät die folgende Liste:

• Gesundes Raumklima
Die Fest- oder Massivbauweise überzeugt viele Bauherrn, weil es durch verschiedene Bauelemente möglich ist, ein gesundes Raumklima zu schaffen. Wer aktuell mit dem Gedanken spielt zu bauen, sollte auch die neuen Verordnungen für Feinstaub-Grenzwerte kennen, die Kamine und Kachelöfen betreffen. In Puncto Schalldämmung sind Festbauhäuser den fertigen Modellen teilweise überlegen.

• Individualisiert
Der Bau der Massivhäuser bietet jedem Bauherrn die Möglichkeit, sich individuell zu verwirklichen. Wenn das gewisse Budget und die richtigen Architekten zur Verfügung stehen, ist das persönliche Traumhaus in jedem Fall mit allen Wünschen umsetzbar.

• Robuste Bauweise
Die Herausforderungen des Alltags sind für Festbauhäuser kein Problem. Vom plötzlichen Rohrbruch bis hin zu witterungsbedingten Schäden, es handelt sich hier um eine sehr robuste Bauweise, die dem Wetter und unvorhergesehenen Ereignissen gewachsen ist.

• Wertbeständigkeit

Das Massivhaus bietet den Vorteil, dass der Werterhalt des Hauses höher ist als bei Fertighäusern.

Kaufen oder selber bauen: Das sind die Kriterien zum Entscheiden
Die grundsätzliche Frage ist, ob Bauherrn ein Haus kaufen oder selbst bauen. Anhand der folgenden Kriterien lässt sich eine Entscheidung treffen, die alle wichtigen Faktoren einbezieht.

1. Finanzen
Die Suche und der damit verbundene Vergleich von Angeboten sowie dem dazugehörigen Preis ist in der Regel ein Muss, bevor eine Entscheidung fällt. Hierbei tätigt der zukünftige Hausbesitzer im Vorhinein die Überlegung, wie viel das Eigenheim kosten darf und, ob eine Finanzierung von Nöten ist. Anschließend gilt es den richtigen Kreditgeber mit passenden Konditionen zum Zurückzahlen zu finden. Die Zinsen und die Tilgungsraten sind hier unbedingt zu berücksichtigen.

2. Nebenkosten
Neben den Kosten für den Bau ist es wichtig alle Nebenkosten für das neue Haus aufzulisten und diese im Hinterkopf zu behalten. Ein Bau, egal, ob Fertigbau oder Massivbauweise, besitzt immer zusätzliche Kosten, die nicht berücksichtigt wurden. Dies kann ein Carport, der Garten oder die Heizungsanlage des Hauses sein. Aus diesem Grund sollte im Vorhinein eine ausreichende Reserve an Geldmitteln parat liegen, um das das neue Zuhause nach eigenen Wünschen ohne Abstriche einrichten und ausstatten zu können.

3. Eigenleistung
Die Eigenleistung spielt bei beiden Varianten eine große Rolle. Wenn die Bauherren verschiedene Arbeiten selbst erledigen, sparen sie bares Geld. Insbesondere bei der Fertighausbauvariante zeigt sich dies in den Ausbaustufen. Normalerweise gibt der Anbieter Auskunft über diese verschiedenen Stufen, um dem zukünftigen Besitzer die Möglichkeiten aufzuzeigen. Wer handwerklich nicht begabt ist, der sollte auf die schlüsselfertige Variante setzen und dafür natürlich etwas mehr Kapital einrechnen.

Das Eigenheim nach persönlichem Geschmack
Ob sich Bauherrn für die Massivbau- oder die Fertigbauvariante entscheiden, ist nach persönlichen Faktoren abzuwägen. Im Jahr 2016 zählten laut einer Statistik allein in Rheinland-Pfalz ungefähr 21,1 Prozent der neuen Ein- und Mehrfamilienhäuser zu den Fertigbaumodellen. Die Fertighäuser steigen in der Beliebtheit – vor allem, weil mit ihnen das Eigenheim in Altenkirchen nach persönlichem Geschmack gestaltbar ist.



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