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Nachricht vom 24.06.2018    

Wissener Berufsschule pflegt Partnerschaft mit China

Das ist kein ganz gewöhnlicher Schüleraustausch: die Entfernungen enorm, die Sprachunterschiede nicht minder. Aber die Berufsbildende Schule (BBS) Wissen füllt die 2017 geschlossene Partnerschaft mit der chinesischen Qingdao Finance and Economics Vocational School weiter mit Leben. Für 13 Schülerinnen und Schüler ging es jetzt ins Reich der Mitte. Im August steht ein Gegenbesuch der chinesischen Partner an.

Die Reisegruppe der BBS Wissen beim Besuch eines chinesischen Klosters in der Provinz Shandong. (Foto: BBS Wissen)

Wissen/Qingdao. Nǐ hǎo!! Zài jiàn! Seit geraumer Zeit gewinnt man beim Betreten der Berufsbildenden Schule (BBS) Wissen den Eindruck, man sei im fernen Asien. Der Grund dafür liegt darin, dass 13 Schülerinnen und Schüler sich im März auf den Weg nach China gemacht haben, um die dortige Partnerschule zu besuchen. Die am Gelben Meer gelegene Neun-Millionen-Metropole Qingdao war das Ziel des Austauschs, welcher den Schülerinnen und Schülern die einzigartige Möglichkeit bot, den Alltag eines wirtschaftlich und politisch immer mehr an Bedeutung gewinnenden Landes kennenzulernen. Aufgrund eben dieses Stellenwertes entschloss sich die BBS Wissen im Jahr 2017, einen Kooperationsvertrag mit der Qingdao Finance and Economics Vocational School zu unterzeichnen, der nach zweimaligem Lehreraustausch nun endlich auch durch einen Schüleraustausch mit weiterem Leben gefüllt wurde.

Einblicke in das echte China
Hierzu reisten 13 Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums sowie verschiedener kaufmännischer Ausbildungsberufe, begleitet von ihren Lehrern Thomas Renji und Jonas Schäfer, eine Woche in die Provinz Shandong. Neben der Teilnahme am dortigen Unterricht und einer ausführlichen Führung über das beeindruckende Schulgelände standen Betriebsbesichtigungen und Ausflüge in die reizvolle Umgebung Qingdaos auf der Tagesordnung. Da in Qingdao als ehemalige Kolonie deutsche Einflüsse vorzufinden sind, wurde selbstverständlich auch die berühmteste Brauerei Chinas, die Tsingtao-Brauerei, besichtigt. Diese zahlreichen und vielfältigen Programmpunkte trugen neben der Unterbringung in Gastfamilien dazu bei, dass die Westerwälder Reisegruppe authentische Einblicke in die Kultur und Gepflogenheiten Chinas erhielt.

Im August kommen die chinesischen Partner
Nach der intensiven Woche waren sich alle Teilnehmer, trotz aller kulturellen Unterschiede, einig, dass lebenslange Erfahrungen und Eindrücke gesammelt wurden. Besonders beeindruckt zeigten sich die Schüler von der gelebten Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Chinesen, die die Gruppe die ganze Woche über begleitete. Ein Stück dieser Herzlichkeit erhofft sich die BBS Wissen im August zurückgeben zu können, wenn der Gegenbesuch der chinesischen Delegation ansteht. Hier soll die Partnerschaft durch eine gemeinsame Bearbeitung eines Schülerprojekts zur Globalisierung intensiviert werden. (PM)


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