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Nachricht vom 25.06.2018    

Altenkirchener Sozialdemokraten trafen Krankenhaus-Betriebsrat

Die Altenkirchener Sozialdemokraten trafen mit dem Betriebsrat des DRK-Krankenhauses Altenkirchen zusammen. Unter anderem ging es um veränderte Arbeitsbedingungen, das Ansehen der Pflegeberufe, die Versuche der Politik, mehr Stellen in der Pflege zu schaffen.

Die Altenkirchener Sozialdemokraten trafen mit dem Betriebsrat des DRK-Krankenhauses Altenkirchen zusammen. (Foto: SPD Altenkirchen-Weyerbusch)

Altenkirchen. Auf Einladung der Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Altenkirchen-Weyerbusch, Anka Seelbach, trafen sich der gerade neu gewählte Betriebsrat des DRK-Krankenhauses Altenkirchen mit Heijo Höfer, MdL, und Mitgliedern der SPD-Fraktionen im Kreistag und im Verbandsgemeinde- und Stadtrat Altenkirchen. Die Sozialdemokraten wollten sich über die Arbeit des Betriebsrates und die Arbeitsbedingungen im Verbundkrankenhaus Altenkirchen-Hachenburg informieren. Das Rote Kreuz ist in der Verbandsgemeinde Altenkirchen neben der Verwaltung der zweitgrößte Arbeitgeber.

Anschaulich schilderten der Vorsitzende Andrei Badiu und die Mitglieder des Betriebsrates, wie sich die Arbeitsbedingungen in den letzten Jahren verändert haben. Eine immer älter werdende Bevölkerung mit vielfältigem Krankheitsbild und die immer kürzere Verweildauer im Krankenhaus stellen die Pflegekräfte vor große Herausforderungen. Die Ankündigung des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn, 18.000 Pflegekräfte bundesweit mehr einzustellen, halten sie für einen Tropfen auf einen heißen Stein. Rainer Düngen, Beigeordneter der Verbandsgemeinde, forderte, dass das Ansehen der Pflegeberufe besser werden müsste.
Gedanken hatte sich der Betriebsrat auch gemacht, wie man sich innerbetrieblich aufstellen könnte. Gespräche mit der Geschäftsführung stünden an. Einen konkreten Wunsch äußerte Jens Jung, der in der Kinder- und Jugendpsychiatrie arbeitet. „Wir hätten gerne mehr Räume, damit wir die Möglichkeit haben, Kinder auch einzeln unterzubringen.“ Landtagsmitglied Heijo Höfer versprach, diesen Wunsch mit nach Mainz zu nehmen. Stadtratsmitglieder Matthias Gibhardt und Daniela Hillmer-Spahr wünschten sich eine engere Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat und vereinbarten einen regelmäßigen Austausch. (PM)


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