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Nachricht vom 26.06.2018    

Nach der Sanierung: Isert feierte Brunnenfest

Am Sonntag (24. Juni) hatte die Ortsgemeinde Isert zum Brunnenfest eingeladen. Ortsbürgermeister Wolfgang Hörter konnte zahlreiche Einwohner, aber auch Vertreter der Altenkirchener Verbandsgemeindeverwaltung begrüßen. So waren Rebecca Seuser und Sonja Hackbeil nach Isert gekommen. Für die Kreisverwaltung konnte Hörter Sebastion Dürr, verantwortlich für das Förderprogramm Leader, begrüßen.

Freuen sich über die gelungene Brunnensanierung: (von links) Marie Luise Horn, Wolfgang Hörter, Gottfried Kienle, Michael Krei, Detlef Gerritz und Josef Bernard. (Foto: kkö)

Isert. Am Sonntag (24. Juni) konnte die Ortsgemeinde Isert den Abschluß der Renovierungs- und Sanierungsarbeiten am Dorfbrunnen feiern. Ortsbürgermeister Wolfgang Hörter dankte allen, die sich an diesem und an den anderen Projekten im Dorf beteiligen. Hörter ging kurz auf die Feste anlässlich von Brunnen ein. Rund um den Johannistag, den 24. Juni jeden Jahres, werden auch heute noch in vielen Städten und Gemeinden Brunnenfeste gefeiert. „Dies hat den Ursprung darin“, so Hörter, „dass der heilige Johannes seit jeher dem Wasser verbunden ist.“ Anlässlich der Reinigung von Brunnen wurden früher „Brunnenmeister“ gewählt, die dann die Aufgabe hatten, für die Funktion und Pflege der Brunnen für die Dorfgemeinschaft zu sorgen.

Dank an Josef Bernhard und Gottfried Kienle
Hörter zeigte den Werdegang des Brunnen-Projektes in Isert auf: „Der Brunnen, der bis 1928 für viele Gehöfte die Wasserquelle war, befand sich, bei den ersten Gesprächen zur Dorfmoderation in einem nicht einladenden Zustand.“ Dass er nun zu einem Schmuckstück geworden ist, ist besonders Josef Bernhard und Gottfried Kienle zu verdanken, die viele Stunden am Brunnen verbracht haben. „Ich bin überrascht, wie sich dieser Platz verändert hat. Obwohl der Gemeinderat und ich immer informiert waren, hätte man kaum geglaubt, was hier geschaffen wurde“, so Hörter weiter.

Zuschüsse aus Leader-Mitteln
Die Arbeit, die geleistet wurde, findet auch auf Kreisebene Anerkennung. So wird dieses Projekt aus Mitteln des Programms „Ehrenamt Leader“ mit 2.000 Euro gefördert. Ebenso wird das Projekt Schutzhütte am Spielplatz mit 500 Euro gefördert. „Bei allen, die sich eingebracht haben, möchte ich mich auch im Namen des Gemeinderates bedanken“, so Wolfgang Hörter.

Erste Wasserleitung kam 1928
Marie Luise Horn ging dann auf die Geschichte des Brunnens ein. Der Brunnen wurde immer um den Johannistag gereinigt und sorgte so für die Versorgung mit Wasser für die Bevölkerung. Erst 1928 wurde, in sechs Monaten Bauzeit, die erste Wasserleitung erstellt. Somit konnte auch das Oberdorf mit fließendem Wasser versorgt werden. Am 14. Juli 1928 fand das erste Wasserfest in Isert statt. Der Anschluss an die Kreiswasserleitung erfolgte dann 1983. „Der Brunnen in seiner jetzigen Form sollte uns Mahnung sein, mit dem Lebensmittel Wasser sorgsam umzugehen“, so Horn. (kkö)


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