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Nachricht vom 29.06.2018    

„KlarSicht“-Parcours zur Suchtprävention an der IGS Hamm

Der „KlarSicht“-Parcours war bereits zum zweiten Mal zu Gast an der IGS Hamm. In Kleingruppen eingeteilt, durchliefen die Teilnehmer der siebten Klassen den Parcours, der aus sechs verschiedenen Stationen bestand. Unter anderem ging es um Zigaretten- und Alkoholkonsum. Ein Rauschbrillen-Parcours ergänzte die Stationen, um die Orientierungs- und Hilflosigkeit nach überhöhtem Alkoholkonsum auch ohne Drogen erfahrbar zu machen.

In Kleingruppen eingeteilt, durchliefen die siebten Klassen der IGS Hamm den „KlarSicht“-Parcours, der aus sechs verschiedenen Stationen bestand. (Foto: IGS Hamm)

Hamm. Mitte Juni fand eine Präventionsveranstaltung zu den Themen Alkohol und Tabak für alle Siebtklässer an der Intergrierten Gesamtschule (IGS) Hamm statt. Simone Höhner begleitet beim Jugendamt Altenkirchen das Projekt „Jugendschutz geht zur Schule“ und ist damit für die Ausleihe und Verwaltung des Koffers zum Mitmach-Parcours der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) verantwortlich. Sie leitete einen der Workshops für die Jugendlichen. Der „KlarSicht“-Parcours war bereits zum zweiten Mal zu Gast an der IGS Hamm. Unterstützung erhielt Simone Höhner bei der Durchführung des Projekts von den Schulsozialarbeiterinnen Valeska Weber und Jenny Weitershagen, die den Veranstaltungstag organisiert hatten, sowie von Michael Bonnekessel, Malin Doll, Kevin Kreckel, Michaela Leicher, Ulrike Ramseger und Julia Velten. Zudem half auch die Schulsozialarbeiterin Isabell Pfeifer von der Realschule plus in Wissen.

In Kleingruppen eingeteilt, durchliefen die siebten Klassen den Parcours, der aus sechs verschiedenen Stationen bestand. Am Anfang und am Ende wurde am Checkpoint eine Befragung durchgeführt, ob es für die Schüler in Ordnung sei, wenn ihre Freunde rauchen. Die Ergebnisse fielen sehr unterschiedlich aus, wie auch die Veränderungen in der Grundhaltung, da viele Ablehnung zeigten oder auch der Meinung waren, jeder müsse sich eigenverantwortlich mit dem eigenen Zigarettenkonsum auseinandersetzen. Zudem gab es zwei Wissensstationen, an denen sich die Jugendlichen vertiefte Kenntnisse über die Folgen von Alkohol- und Zigarettenkonsum aneignen konnten. An zwei kreativen Stationen sollten sie zum einen eine Werbung entwickeln und sich zum anderen eine Geschichte überlegen, in beiden Fällen rund um alkoholische Drinks und den blauen Dunst. Dabei standen vor allem Aufklärung, alternative Handlungsmöglichkeiten und das Verhalten im Ernstfall im Vordergrund. Ein Rauschbrillen-Parcours ergänzte die Stationen, um die Orientierungs- und Hilflosigkeit nach überhöhtem Alkoholkonsum auch ohne Drogen erfahrbar zu machen. (PM)


Lokales: Hamm & Umgebung
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