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Nachricht vom 29.06.2018    

Verkehrsverbund: VRS-Tarife erhöhen sich 2019 um 3,5 Prozent

In ihrer heutigen (29. Juni) Sitzung hat die VRS-Zweckverbandsversammlung beschlossen, die Preise für die VRS-Tickets zum Jahresanfang 2019 um durchschnittlich 3,5 Prozent zu erhöhen. Die Verkehrsunternehmen haben der Preiserhöhung ebenfalls zugestimmt. Die detaillierte neue Preistafel wird aktuell erarbeitet und im Herbst vorgelegt.

Köln/Region. Ab dem 1. Januar 2019 gelten im Gebiet des Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) neue Preise. In ihrer heutigen (29. Juni) Sitzung hat die VRS-Zweckverbandsversammlung beschlossen, die Preise für die VRS-Tickets zum Jahresanfang um durchschnittlich 3,5 Prozent zu erhöhen. Die Verkehrsunternehmen haben der Preiserhöhung ebenfalls zugestimmt. Nach den beiden äußerst geringen Preisanpassungen in 2017 (1,4 %) und 2018 (1,1 %) machen die hohen Kostensteigerungen bei Personal, Treibstoff und Material die Tariferhöhung laut Pressemitteilung unumgänglich.

Insbesondere der vor einigen Wochen erzielte Abschluss des Tarifvertrages für den Öffentlichen Dienst lässt die Personalkosten steigen. Zudem sind die Dieselkosten derzeit auf einem Vierjahreshoch, heißt es in der Pressemitteilung des VRS unter Bezugnahmen auf das Statistische Bundesamt. Der VRS sei somit gezwungen, die Kostensteigerungen in die Fahrpreise für 2019 einzurechnen. Wie sich die durchschnittliche Tarifsteigerung auf die Preise der einzelnen Ticketarten niederschlägt, steht noch nicht fest. Die detaillierte Preistafel wird aktuell erarbeitet und im Herbst vorgelegt. (PM)



Kommentare zu: Verkehrsverbund: VRS-Tarife erhöhen sich 2019 um 3,5 Prozent

2 Kommentare
Ärgerlich ist, dass die Pünktlichkeit auf der Siegstrecke eine Katastrophe ist. Es wäre an der Zeit endlich mal die Kapazitäten dort zu erhöhen. Dann kann auch gerne der Preis angehoben werden.
@Klaus Rödder: Ich gebe Ihnen im Grundsatz recht, dass Kostensenkungen nicht an die Kundschaft weitergegeben werden. Jedoch hat Ihrer Kostenbetrachtung einen entscheidenden Fehler, der häufig gemacht wird: sie berücksichtigen ausschließlich die reinen Treibstoffkosten. Korrekterweise müssten Sie Rücklagen für Reparaturen, Verschleissteile, Versicherung, Steuern, Parkgebühren, Wertverlust, TÜV, evtl. Bankzinsen einrechnen - und dann wird es schon enger mit dem Preisvergleich (was sich jedoch ggf. relativiert, wenn Sie alle Sitzplätze in Ihrem Auto belegen).
Noch völlig außer Acht gelassen die Arbeitszeit: ich persönlich sitze lieber lesend, oder mit dem Laptop im Zug - als mich auf der Straße stressen zu lassen, aber das ist ja individuell verschieden :-)
#2 von Christian Decker, am 02.07.2018 um 12:18 Uhr
Ich suche immer noch verzweifelt nach der Senkung des Fahrpreises, als der Dieselpreis in den Jahren 2015 und 2016 auf teilweise unter 1 Euro je Liter fiel und die Benzinpreise auch um 1,20 € lagen (hier wird ja von Treibstoffkosten gesprochen - beim Strom sieht es vielleicht etwas anders aus). Autofahren ist zwar etwas stressiger und umweltbelastend, aber immer noch günstiger als mit dem Zug (Bsp.: Sparangebot 115,90 € von Wissen nach München. Mit dem Auto würde es bei einem Verbrauch von 7 Liter Benzin/100 km derzeit ca. 50 Euro - Stand 1.7.2018 bahn.de. Wenn schon Umweltbewusstsein geschärft werden soll, dann müssten auch finanzielle Anreize gegeben sein und nicht immer nur der "Profit" im Vordergrund stehen.
#1 von Klaus Rödder, am 01.07.2018 um 17:18 Uhr

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