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Nachricht vom 02.07.2018    

Schützengesellschaft Altenkirchen feiert bei bestem Wetter

Das diesjährige Königspaar Jörg I. und Königin Karin (Gerharz) muss einen direkten Draht zu Petrus haben: Anders ist das tolle Sommerwetter beim Schützenfest in Altenkirchen nicht zu erklären – auch wenn Stadtbürgermeister Heijo Höfer scherzhaft klarstellte: „Wenn es schönes Wetter ist, bin ich dafür zuständig, ansonsten andere“. Da er sich seit Sonntag in Urlaub befindet, müssen es heuer wohl andere gewesen sein, die für das tolle Wetter gesorgt haben.

König Jörg I. (rechts) und Schützenmeister Christoph Röttgen schreiten die Front ab. (Foto: kkö)

Altenkirchen. Am Samstag (30. Juni) begann das Schützenfest der Schützengesellschaft Altenkirchen mit dem Besuch der beiden Senioreneinrichtungen. Hier wurden die ältesten Bewohner mit Blumen bedacht. Ein Teil der Schützen war zur gleichen Zeit am Ehrenmal. Anschließend zogen die Schützen in die Stadt und besuchten Landrat und Bürgermeister. Am Abend stand der erste Höhepunkt auf dem Programm. Um 19.30 Uhr marschierte der Zug der Schützen auf den Schlossplatz zum großen Zapfenstreich. Musikalisch wurden die Schützen begleitet vom Jugendblasorchester Mehrbachtal und dem Musikverein Scheuerfeld. Zum Zapfenstreich hatten sich zahlreiche Besucher eingefunden.

Viele Gastvereine beim Umzug
Am Sonntag (1. Juli) konnte die Schützengesellschaft um 13.30 Uhr die befreundeten Vereine begrüßen. Gekommen waren die Schützen aus Hamm, Raubach, Michelbach, Leuzbach, Orfgen, Maulsbach, Marenbach sowie aus Döttesfeld. Die Teilnehmer des Festzuges nahmen auf dem Schlossplatz Aufstellung und Schützenkönig Jörg I. (Gerharz) schritt in Begleitung von Schützenmeister Christoph Röttgen die Front der angetretenen Vereine ab. Für die Musik im Festzug waren in diesem Jahr das Jugendblasorchester Mehrbachtal, die Stadtkapelle Betzdorf und der Musikzug der freiwilligen Feuerwehr Nistertal verantwortlich. Punkt 14 Uhr gab der Hauptmann den Befehl zum Abmarsch und der „grüne Lindwurm“ zog durch die Stadt zur Bahnhofstraße, wo sich die Majestäten der Vereine zum Vorbeimarsch aufgestellt hatten. Danach ging es dann weiter zum Festplatz auf dem Weyerdamm. Dass die Sperrmüllabfuhr in der Kreisstadt einmal mehr mit dem Schützenfest-Wochenende zusammenfällt und das Stadtbild dadurch nicht unbedingt verschönert wird, fiel nicht nur Schützenmeister Christoph Röttgen kritisch auf. Für die Sicherheit der Zuschauer und der Teilnehmer am Festumzug sorgten neben den Beamten der Polizeiinspektion Altenkirchen Kräfte der freiwilligen Feuerwehr Altenkirchen.

Ein König mit Talenten
Im gut besuchten Festzelt gab es ein zweistündiges Konzert des Musikzuges der freiwilligen Feuerwehr Nistertal. Mit ihrem breiten Repertoire konnten die Musikerinnen und Musiker das Publikum begeistern. Als der Stabführer dann Jörg I. als seine Unterstürzung zu sich bat, kannte die Begeisterung keine Grenzen. Nach leichten Anlaufschwierigkeiten zeigte der Schützenkönig, welche verborgenen Talente in ihm schlummern und dirigierte das Orchester souverän. Dieser Auftritt wurde mit Applaus für den König, aber besonders für die Mitglieder des Orchesters, bedacht. Die Schützen feierten noch bis in den späten Abend mit Gästen und Freunden im Zelt. Der neue Schützenkönig wird am heutigen Montag (2. Juli) auf dem Schießstand am Zelt ermittelt und dann am Abend gekrönt. (kkö)


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Kommentare zu: Schützengesellschaft Altenkirchen feiert bei bestem Wetter

2 Kommentare
Meiner Vorkommentarin möchte ich Recht geben.Hinzu kommt noch die Musik im Festzug ist in den letzten Jahren immer weniger geworden.Kann mich noch gut erinnern das mal 6 Musikzüge am sonntäglichen Festzug teilnahmen.Jetzt nur noch die Hälfte.Sicherlich steigen die Musikkosten, aber wie schaffen es kleinere Gesellschaften siehe Gebhardshain die haben wenigstens 4 Musikzüge dabei......Altenkirchen als Kreisstadt, kein Schmuck,wenig Musik wirkt auf mich irgendwie oberflächig...am besten ganz abschaffen ist ja nur deutsches Brauchtum......
#2 von Ferdinand Larenberg, am 05.07.2018 um 11:53 Uhr
Schade das in Altenkirchen kein Interesse mehr besteht, zumindest die Hauptstraßen, für die Bevölkerung und die Schützen zu schmücken. Keine Fahnen, keine Birken wie in früheren Jahren. Ein Schild am Ortseingang alleine läd keinen Durchreisenden zum Besuch an.Evtl. sollte sich die Stadt, die Schützengesellschaft und die Werbegemeinschaft Gedanken machen um entsprechenden Fahnenschmuck leihweise zur Verfügung zu stellen.
#1 von Simone Scheffler, am 03.07.2018 um 11:23 Uhr

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