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Nachricht vom 06.07.2018    

Fehlstart vermeiden: Fünf Tipps für den Start mit dem E-Bike

INFORMATION | Auch wenn es noch so einfach aussieht und man ja schließlich Radfahren gelernt hat: Der Umstieg auf das Elektro-Rad birgt auch Tücken. Das E-Bike ist in der Regel schwerer als ein klassisches Rad, schneller ist es ohnehin. Das hat beispielsweise Auswirkungen auf das Bremsverhalten. Mit ein paar Tipps lässt sich der Fehlstart mit dem E-Bike vermeiden.

Mit Elektrorad sicher durch die Stadt fahren: Ein paar Tipps sollte man beherzigen. (Foto: obs/EGO Movement)

Region. Elektroräder erfreuen sich steigender Beliebtheit. Lasten und längere Strecken lassen sich motorunterstützt einfacher bewältigen. Aber E-Räder sind nicht nur schneller: Aufgrund des Gewichts von Motor und Akku sind sie durchschnittlich zehn Kilogramm schwerer als klassische Fahrräder. Daher müssen sich E-Radler zunächst an das neue Fahrgefühl zu gewöhnen. Daniel Meyer, Gründer und Entwickler des Schweizer Elektrofahrzeug-Herstellers EGO Movement, gibt fünf Tipps für die Elektrovariante:

• An den Antrieb gewöhnen: Die Motorunterstützung kann im ersten Moment ungewohnt sein. Für Anfänger eignen sich besonders Pedelecs, die maximal 25km/h schnell werden. Hier gilt: Nur wer auch in die Pedale tritt, erhält Unterstützung durch den Motor.

• Richtig bremsen: Aufgrund der höheren Durchschnittsgeschwindigkeiten und des Mehrgewichts von Motor und Antrieb sind Elektroräder mit starken Bremsen ausgestattet. An diese Bremskraft sollten sich Elektroradfahrer gewöhnen und zunächst üben, wie sich mit Vorder- und Hinterradbremse anhalten lässt.

• Vorausschauend fahren: Andere Verkehrsteilnehmer können die Geschwindigkeit der Elektroradler unterschätzen, auch sind Elektroräder leiser als klassische Räder und können leichter „überhört“ werden.

• Gleichgewicht schulen: Wenn keine Radwege vorhanden sind, müssen sich auch Elektroradler im Straßenverkehr einordnen. Zu Stoßzeiten kann der der Verkehrsfluss sehr schleppend sein. Daher sollte auch langsames Fahren mit dem Rad vorher trainiert werden.

• Sicherheit fährt mit: Für die eigene Sicherheit und aufgrund der höheren Geschwindigkeit der Elektroräder ist es empfehlenswert, einen Fahrradhelm zu tragen, auch wenn es der Gesetzgeber für Pedelec-Fahrer nicht vorschreibt. (PM)



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Kommentare zu: Fehlstart vermeiden: Fünf Tipps für den Start mit dem E-Bike

1 Kommentar

Ein paar Anmerkungen/Korrekturen:

E-Bikes sind nicht leiser als gewöhnliche Fahrräder. Im Gegenteil, wenn der Motor arbeitet ist er durchaus zu hören.

Vielleicht das wichtigste:
Beim Bremsen ist zu berücksichtigen dass der Motor eventuell nach Aufhören der Tretbewegung einige Zehntelsekunden weiter schiebt so dass man eventuell früher bremsen muss als beim gewohnten konventionellen Rad. Das kann einen anfangs an Hindernissen wie Drängelgittern etc. überraschen wenn man gewohnt ist dort einfach mit dem Treten aufzuhören und durchzurollen. Nach einigen wenigen Stunden Fahrzeit hat man das aber verinnerlicht.

Das Mehrgewicht (ca. 8 Kg) ist dagegen fahrdynamisch zu vernachlässigen, es ist höchstens beim Tragen lästig.


#1 von Sebastian Furchtbar, am 07.07.2018 um 10:24 Uhr

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