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Nachricht vom 02.08.2018    

Neue Altenpflegekräfte erhielten Berufsurkunden an der BBS Wissen

18 frisch gebackene Altenpflegefachkräfte und 16 Altenpflegehelfer erhielten jetzt ihre Berufsurkunden an der Berufsbildenden Schule (BBS) Wissen. Die Absolventen hatten ihre Zeugnisse nach einer umfangreichen Abschlussprüfung bereits in der letzten Schulwoche erhalten, aber erst jetzt, mit der Berufsurkunde, dürfen sie als staatlich anerkannte Pflegefachkräfte arbeiten. Die staatliche Anerkennung sichert, dass die Pflegefachkräfte nicht nur praktisch und theoretisch gut ausgebildet sind, sondern dass sie auch den besonderen ethischen und gesundheitlichen Anforderungen im Berufsfeld der Gesundheitsberufe genügen.

Die neuen Altenpflegehelfer erhielten an der BBS Wissen ihre Berufsurkunden. (Foto: BBS Wissen)

An der BBS Wissen ausgebildete Altenpflegekräfte erhalten ihre Berufsurkunden
Wissen. Der Fachkräftemangel in der Pflege ist ein Top-Thema in diesen Zeiten. An der Berufsbildenden Schule (BBS) Wissen erhielten jetzt 34 Frauen und Männer ihre Berufsurkunden als Altenpflegefachkräfte (18) und Altenpflegehelfer (16). „Sie werden von den stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen der Altenhilfe dringend gebraucht, wie zahlreiche Zeitungsannoncen der regionalen Pflegeeinrichtungen in den letzten Wochen und Monaten zeigen“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung der BBS.

Besonderes Vertrauensverhältnis
Die stolzen und glücklichen Absolventen der dreijährigen Ausbildung haben ihre Zeugnisse nach einer umfangreichen Abschlussprüfung bereits in der letzten Schulwoche erhalten, aber erst jetzt, mit der Berufsurkunde in ihren Händen, dürfen sie als staatlich anerkannte Pflegefachkräfte arbeiten. Die staatliche Anerkennung sichert, dass die Pflegefachkräfte nicht nur praktisch und theoretisch gut ausgebildet sind, sondern dass sie auch den besonderen ethischen und gesundheitlichen Anforderungen im Berufsfeld der Gesundheitsberufe genügen. Jeder, der auf Pflege angewiesen ist, möchte sich auf die zuständige Pflegekraft verlassen können. Eine Pflegkraft kümmert sich schließlich nicht nur um alle anfallenden pflegerischen Aufgaben, sondern hat oft Zutritt zur Wohnung des Pflegebedürftigen und genießt das besondere Vertrauen des alten Menschen, ist manchmal einziger Ansprechpartner nicht nur für die kleineren alltäglichen Sorgen und Nöte.

Viefältige Ausbildung
Um diesen anspruchsvollen Aufgaben im Berufsalltag gerecht werden zu können, ist die Ausbildung vielfältig ausgerichtet. Neben der Kenntnis der Krankheitsbilder und den entsprechenden pflegerischen Aufgaben vermittelt die Ausbildung die Bedeutung der Biografie des alten Menschen, weckt damit das Verständnis für die Individualität des Pflegebedürftigen und Gesprächstechniken, um auch die oft bedürftige Seele z. B. im Alter einsamer Menschen pflegen zu können. Darüber hinaus schult die Ausbildung die Planungs- und Teamfähigkeit, denn ohne Planung und die Zusammenarbeit unterschiedlicher Berufsgruppen und Mitarbeiter kann eine gute Pflegequalität nicht erreicht werden.



Verkürzte Ausbildung möglich
Zu den Mitarbeitern einer Pflegefachkraft gehören auch die Altenpflegehelfer, die nach einer einjährigen Ausbildung Verantwortung für direkte pflegerische Aufgaben, zum Beispiel im Rahmen der morgendlichen Grundpflege übernehmen. Hier ist nicht nur die praktische Tätigkeit von Bedeutung, sondern auch genaue Beobachtung sowie grundlegende Fachkenntnisse, um etwa krankheitsbedingte Veränderungen schnell zu erkennen. Altenpflegehelfer können mit ihrem erfolgreichen Abschluss die an sich dreijährige Ausbildung zur Pflegefachkraft auf eine zweijährige Ausbildungsdauer verkürzen. Ein Baustein, um dem Fachkräftemangel in der Pflege zu begegnen, ist unbedingt eine gute, das heißt umfassende und anspruchsvolle Ausbildung, die die Fachschule Altenpflege an der BBS Wissen in Kooperation mit den Ausbildungsbetrieben im Bereich der ambulanten und stationären Pflege vermittelt. „Gut ausgebildete Pflegekräfte wissen was sie tun: Sie handeln kompetent, übernehmen Verantwortung, denken zukunftsorientiert und haben hoffentlich lange Freude an ihrem Beruf!“, schreibt die BBS. Und abschließend: „Wünschenswert wäre es, dass sich viele junge und auch nicht mehr ganz so junge Menschen für eine Ausbildung in der Pflege entscheiden. Nicht nur, weil die Pflege so eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe ist, sondern weil dieser Beruf, in dem der Mensch im Mittelpunkt steht, jeden auch persönlich bereichern kann.“ (PM)


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