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Nachricht vom 19.08.2018 - 12:41 Uhr    

Raiffeisenhaus: Volksbank-Azubis trafen Ururenkel des Genossenschaftsgründers

Die Auszubildenden der Volksbank Rhein-Ahr-Eifel eG besuchten am Samstag (18. August) das Raiffeisenhaus in Flammersfeld. Insgesamt waren es 26 Teilnehmer, die eine Rundreise durch das Raiffeisenland unternahmen. Neben dem Raiffeisenhaus Flammersfeld stand auch die Ausstellung –„Tradition Raiffeisen: Wirtschaft Neu Denken“ auf der Festung Ehrenbreitstein auf dem Programm. In Flammersfeld trafen sie zudem einen Nachfahren Raiffeisens.

Raiffeisenbotschafterin Anette Neitzert und Josef Zolk. (Foto: kkö)

Flammersfeld/Region. Am Samstag, 18. August, besuchte eine Gruppe Auszubildender der Volksbank Rhein-Ahr-Eifel eG das Raiffeisenlan“. Die erste Station war das Raiffeisenhaus in Flammersfeld. Hausherr Josef Zolk begrüßte die Gäste und ging auf die Geschichte Raiffeisens ein. Auch der Prokurist der Bank, Bruno Jaeger, war anwesend. Zolk ging in seinen Erklärungen auf den Werdegang des Raiffeisenhauses in Flammersfeld ein, das 2010 erworben werden konnte. Er bedauerte, dass die alten Nebengebäude aufgrund des Verfalls abgerissen werden mussten.

Der Idee ein Gesicht gegeben
Laut einer Forsa-Umfrage, so Zolk weiter, wissen nur vier Prozent der Bevölkerung, dass hinter dem Begriff Raiffeisen ein Mensch steht. „Wir hatten uns bereits vor dieser Umfrage für den Slogan ‚Mensch Raiffeisen – Starke Idee!‘ für das Raiffeisenjahr entschieden“, so Zolk weiter. Die Notwendigkeit, der Idee ein Gesicht zu geben, wurde durch die Umfrage deutlich bestätigt, so Zolk. „Das ist sicher bei Ihnen als Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einer Volksbank anders!“ Zolk führte weiter aus, dass beispielsweise in Österreich mehr Raiffeisenstraßen existieren als Mozartstraßen. Die Nachbarn, so Zolk, hätten eine noch engere Verbindung zur Genossenschaftsidee als hierzulande.

Nachfahre Raiffeisens getroffen
Ein besonderes Highlight bei dieser Führung durch das Raiffeisenhaus, wobei Josef Zolk durch Raiffeisenbotschafterin Anette Neitzert unterstützt wurde, war die Anwesenheit eines Ururenkels von Friedrich-Wilhelm Raiffeisen. Robert Fuchs war mit seiner Ehefrau Roswitha aus dem Allgäu angereist, um zum wiederholten Male das Raiffeisenland zu besuchen. Am Freitagabend gab es bereits ein Treffen mit den Ortsbürgermeistern und Josef Zolk in Hamm. Fuchs weiß erst seit 1988, dass diese Verwandtschaft besteht. Der Vater hatte ihm und seinen beiden Schwestern erst damals von dem prominenten Vorfahren berichtet. „Die Menschen im Westerwald und wir treffen uns seitdem öfter zu verschiedenen Anlässen“, so Fuchs. Die Anwesenheit des direkten Nachfahren des großen Sozialreformers Raiffeisen wurde von den Auszubildenden genutzt, um die eine oder andere Frage zu stellen. Bruno Jaeger sagte: „Wann hat man schon einmal die Gelegenheit, einen direkten Verwandten des Namensgebers der Genossenschaften zu treffen?!“ Im Anschluss an die Führung fuhren die Auszubildenden weiter zur Festung Ehrenbreitstein und zur Besichtigung von Koblenz. (kkö)



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