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Nachricht vom 25.08.2018    

Fahrt nach Taizé beeindruckte die Jugendlichen

Das private Gymnasium Marienstatt bietet alljährliche eine Fahrt nach Taizé, dem weltberühmten Wallfahrtsort für junge Menschen aus aller Welt, an. Auch in diesem Jahr fuhr eine Gruppe nach Frankreich, auch begab man sich auf Spurensuche ins nahe gelegene Cluny.

Gruppenbild vor den Überresten der einst größten Kirche des Christentums in Cluny. Foto: Gymnasium Marienstatt

Marienstatt/Taizé. 4500 Jugendliche sitzen in einer Kirche auf dem Boden, singen und beten gemeinsam – was wie eine Utopie klingt, wird Woche für Woche im kleinen burgundischen Ort Taizé Wirklichkeit. 19 Marienstatter gehörten zu den Gästen der ökumenischen Gemeinschaft, die seit Jahrzehnten Jugendliche aus aller Herren Länder anzieht. Drei Gebete mit den weltbekannten „Gesängen aus Taizé“ bilden den täglichen Rahmen; Zeiten von internationalen Kleingruppengesprächen und der Arbeit ergänzen den „Taizé-Rhythmus“.

Die freiwillige Oberstufenfahrt wird seit zehn Jahren von der Schulseelsorge des Privaten Gymnasiums Marienstatt angeboten. Einblicke in das Leben eines dort lebenden Bruders erhielten alle Mitreisenden während einer Tee-Pause im Gespräch mit Frère Jeremy. Inmitten des idyllischen Klostergartens schilderte er seinen Alltag und beantwortete zahlreiche gestellte Fragen zu den unterschiedlichsten Themen: Etwa, wie er mit seinen Mitbrüdern Silvester feiert und was seine Motivation gewesen ist, nach Taizé zu gehen und auch dort zu bleiben. 

Zum Abschluss der Woche unternahmen die Marienstatter einen Ausflug ins nahegelegene Cluny, um dort die Überreste der Benediktinerabtei, der einst größten Kirche des Christentums, zu besichtigen. Dort begab man sich auch auf die Spuren des Zisterzienserordens, der ja Träger des Privaten Gymnasiums Marienstatt ist, dessen Geschichte genau dort vor über 900 Jahren begann.




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Teilnehmerin Anna Klein (MSS 11) zeigte sich von den „Gebeten mit den wunderschönen Taizé-Gesängen“ begeistert: „Für mich macht Taizé besonders die Gemeinschaft aus, welche sich sehr gut in den Gottesdiensten widerspiegelt. Die gemeinsamen Gesänge und die Ruhezeit verleihen einem ein besonders Gefühl von Zusammenhalt und man fühlt sich Gott besonders nahe“. 

Schülerin Anna Rosenkranz ergänzt: „Gott zu begegnen, das passiert in Taizé fast automatisch. Ob in der Kirche, in anderen Menschen oder in der Stille, man kann ihn überall finden. Für mich war vor allem die Quelle, die ein bisschen versteckt mitten in der Natur lag, ein Ort, um mit Gott ins Gespräch zu kommen“. (PM)


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