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Nachricht vom 31.08.2018    

DRK-Rettungshundestaffel Altenkirchen ist Helfer bei vielen Gefahren

„Die Rettungshundestaffel des DRK-Kreisverbandes Altenkirchen ist ein absolut wichtiges Instrument um bei Gefahrensituationen Menschen zu retten oder zu bergen" MdB Erwin Rüddel, der selbst eine Patenschaft über die Rettungshundestaffel hat, zeigte sich beeindruckt von den Vorführungen der Staffel in Herdorf. Dabei erfuhr der Abgeordnete, dass die DRK-Rettungshundestaffel Altenkirchen durchschnittlich zu etwa 15 Einsätzen pro Jahr alarmiert wird. Häufig werden demente Personen gesucht, die von zu Hause oder einer Pflegeeinrichtung abgängig sind. Aber auch Kinder, die sich beim Spielen verlaufen haben, verunglückte Spaziergänger oder Fahrradfahrer sowie Personen mit suizidalen Absichten werden gesucht.

Die DRK-Rettungshundestaffel Altenkirchen überzeugte auch beim Patenschaftstreffen in Herdorf: (von links) Staffelleiter Uwe Siry, dessen Stellvertreter Mirko Nauroth, MdB Erwin Rüddel und die stellvertretende Staffelführerin Lisa Schneider. (Foto:privat)

Herdorf. „Die Rettungshundestaffel des DRK-Kreisverbandes Altenkirchen ist ein absolut wichtiges Instrument um bei Gefahrensituationen Menschen zu retten oder zu bergen. Um die 17 Hunde umfassende Staffel kümmern sich 19 Ehrenamtliche, denen an dieser Stelle ausdrücklich Lob und Dank gelten“, sagte der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel beim Patenschaftstreffen der Staffel im „Städtchen“.

Rüddel, der selbst eine Patenschaft über die Rettungshundestaffel hat, zeigte sich
beeindruckt von den Vorführungen in Herdorf. Dabei erfuhr der Abgeordnete, dass die DRK Rettungshundestaffel Altenkirchen durchschnittlich zu etwa 15 Einsätzen pro Jahr alarmiert wird. „Häufig werden demente Personen gesucht, die von zu Hause oder einer Pflegeeinrichtung abgängig sind. Aber auch Kinder, die sich beim Spielen verlaufen haben, verunglückte Spaziergänger oder Fahrradfahrer bzw. Personen mit suizidalen Absichten werden gesucht. Unsere Hunde haben in Einsätzen wiederholt erfolgreich gesucht und dabei auch vermisste Personen gefunden“, teilte Christoph Ramseger mit.

Besonders in Erinnerung geblieben ist ein Einsatz im Westerwaldkreis, bei dem ein Hund der Staffel eine bereits seit über 24 Stunden vermisste ältere kranke und demente Person lebend aufgespürt hat. Während diese Person medizinisch versorgt wurde, gerieten zwei Hundeführerinnen mit ihren Tieren in ein Erdwespennest. Demzufolge mussten dann auch diese Frauen und deren Hunde ebenfalls medizinisch versorgt werden.

Vielen Staffelmitgliedern, so wurde dem Bundestagsabgeordneten berichtet, sei auch eine dreitägige Suche nach einem aus einer Senioreneinrichtung vermissten dementen Mann in Erinnerung geblieben. Diese Person wurde erst einige Tage nach der zunächst ergebnislosen Suche tot aufgefunden. Es habe aber auch kuriose Einsätze in der nun zwanzigjährigen Geschichte der DRK Rettungshundestaffel Altenkirchen gegeben. „So wurde einmal ein nackter Mann mit Windel gesucht, der sich später als Jogger entpuppte“, hieß es. „Im Hinblick auf die vielfältigen, oft nicht ungefährlichen Einsätze, lobe ich ausdrücklich das ehrenamtliche Engagement der aktiven Staffelmitglieder. Das sind Personen, die sich mit ihren gut ausgebildeten Hunden uneigennützig in den Dienst ihrer Mitmenschen stellen. Dafür spreche ich nochmals persönlich Dank und Anerkennung aus“, bekräftigte Erwin Rüddel. (PM)


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