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Nachricht vom 09.11.2009 - 16:17 Uhr    

Internet-Betrügereien entgegenwirken

Ein brisantes Thema hatte das Unternehmerfrühstück der Kreisparkasse Altenkirchen: Das Internet als Tummelplatz für Betrüger und Hacker. Firmen- und Gewerbekunden wurden am Samstag auf Gefahren im Netz aufmerksam gemacht und es wurden Schutzmechanismen aufgezeigt.

Kreis Altenkirchen. Zum diesjährigen Unternehmerfrühstück hatte die Kreissparkasse Altenkirchen am Samstag, 7. November, eingeladen. Nach der Begrüßung durch Vorstandsmitglied Markus Keggenhoff genossen Firmen- und Gewerbekunden gemeinsam mit ihren Beratern das reichhaltige Frühstück und einen kurzweiligen Vortrag des Gastredners Götz Schartner, Geschäftsführer der 8com, IT-Security.
Mit der zunehmenden Vernetzung und Datenverarbeitung wächst die Gefahr des Datenmissbrauchs und der Wirtschaftsspionage. Immer mehr Unternehmen beklagen zunehmende Angriffe aus dem Internet. Wie jeder einzelne Internetnutzer seine Sicherheit erhöhen kann, demonstrierte Schartner eindrucksvoll: Mit vier Notebooks ausgestattet verblüffte er live die Besucher, die auf zwei Leinwänden parallel verfolgen konnten, wie einfach sich der "Täter-PC" auf dem "Opfer-PC" einklinkt oder wie leicht die Manipulation eines Handys möglich ist.
Mit dieser Veranstaltung wollte die Kreissparkasse für Gefahren sensibilisieren und gleichzeitig Schutzmechanismen aufzeigen, so Vorstandsmitglied Markus Keggenhoff.
Das Thema "Sicherheit im Internet" ist immer ein Top-Thema. Kann doch jeder Nutzer Opfer einer Attacke werden. Wie einfach es für Hacker ist, einen ungeschützten Computer zu knacken, demonstrierte Schartner innerhalb weniger Sekunden live. Zum Schutz des eigenen PC ist es unabdingbar, sich regelmäßig die Sicherheitsupdates des jeweiligen Betriebssystems herunterzuladen. Ganz wichtig ist es auch, Passwörter so individuell und kreativ zu gestalten, um es den Hackern im Netz nicht ganz so leicht zu machen. Denn, so Schartner, je schwieriger es den Hackern gemacht wird, Zugriff auf einen PC zu bekommen, desto geringer sind die Gefahren. Obwohl die Anfangsversuche der Kriminellen relativ unprofessionell und leicht zu durchschauen waren, gab es dennoch viele Opfer. Dabei werden die Betrüger immer professioneller. Ein gesundes Maß an Misstrauen ist hier eine gute Hilfe und Vorsichtsmaßnahme.
Dennoch sein Credo an diesem Morgen: Wer entsprechende Sicherheitsvorkehrungen getroffen hat und ein gesundes Maß an Misstrauen hegt, kann beruhigt die Möglichkeiten im Netz nutzen. Wie sehr er an diesem Morgen den Nerv der Gäste getroffen hatte, zeigte sich im Anschluss an den Vortrag, als Schartner von Sparkassen-Kunden befragt wurde. Damit knüpfte die KSK Altenkirchen an die erfolgreiche Veranstaltungsserie für mittelständische Unternehmen an.
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Foto: IT-Spezialist Götz Schartner (links) und KSK-Vorstand Markus Keggenhoff.



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