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Nachricht vom 10.09.2018    

Limbach lädt zum Tag des Geotops

Am Sonntag, 16. September, ist deutschlandweit der Tag des Geotops. Der Kultur- und Verkehrsverein (KuV) Limbach bietet ab 11 Uhr eine kostenlose Führung in die Dachschiefergrube Assberg in der Gemeinde Limbach. Die Zufahrt zur Grube Assberg ist ausgeschildert.

In der Limbacher Dachschiefergrube „Assberg“, der wohl größten und ältesten des Westerwaldes, wurde auch unter Tage Schiefer gebrochen. Foto: Westerwald Touristik-Service

Limbach. Mit der 1548 in einem Verleihungsdokument des nahen Klosters Marienstatt erstmals urkundlich erwähnten Dachschiefergrube Assberg, der wohl größten und ältesten Schiefergrube des Westerwaldes, ist die Gemeinde Limbach ebenso wie etwa der Stöffelpark oder das Besucherbergwerk Grube Bindweide, Teil des Geopark Westerwald-Lahn-Taunus. Gerne beteiligt sich der Kultur- und Verkehrsverein Limbach e.V. (KuV) daher mit einer öffentlichen Führung um 11 Uhr am deutschlandweiten Tag des Geotops am Sonntag, den 16. September. Der Tag des Geotops wird seit 2002 von der Fachsektion GEOTOP der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften (DGG) gemeinsam mit der Akademie der Geowissenschaften zu Hannover (AGH) und der Paläontologischen Gesellschaft (PG) organisiert.

Die Teilnahme an der kostenlosen Bergwerkführung ist ohne Anmeldung möglich. Die Führung spannt einen Bogen von der Entstehung der Grube im 16. Jahrhundert bis hin zu der äußerst spannenden Geschichte ihrer Wiederentdeckung in unseren Tagen. Dabei gibt es einen ebenso informativen wie anschaulichen Einblick in die harte Arbeit der Bergleute und einige noch unerforschte Geheimnisse der jahrhundertealten Grube, mit deren Schiefer unter anderem die Dächer des Klosters Marienstatt sowie des barocken Schlosses in Hachenburg gedeckt wurden.

Die mittelalterliche Schiefergrube Assberg, in der zunächst über, später auch 20 Meter unter Tage Schiefer abgebaut wurde, ist ein Highlight direkt an verschiedenen Fern- und Premium-Wanderwegen. Da wundert es nicht, dass die Grube auch gleich auf mehreren Limbacher Runden, den über 25 Rundwanderwegen mit Start und Ziel in Limbach, erwandert werden kann. Beispielsweise auf dem „Limbacher Panoramaweg“ (Limbacher Runde 21, 7,3 km, Grube nach 4,5 km) oder der Limbacher Runde 36 „Tal der Großen Nister - Highlights“ (14 km, Grube nach 2, Kloster Marienstatt nach 4 km).

Die Tour-Flyer mit sehr detaillierten Wegbeschreibungen und Übersichtskarten gibt’s im Internet (dort auch GPS-Daten und topografische Karten) unter www.kuv-limbach.de und rund um die Uhr auch am Infopoint vor dem Eingang des Restaurants Hilger, direkt neben dem Start und Ziel der Wanderungen am Haus des Gastes (Hardtweg 3) in Limbach. Die Zufahrt zur Grube ist ab Ortsausgang Richtung Astert ausgeschildert. Kostenlose Parkplätze sind vorhanden. Weitere Informationen gerne unter 0151 220 74 323 und unter www.kuv-limbach.de. (PM)


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