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Nachricht vom 24.09.2018    

Vorbildlich, kreativ, unverzichtbar: Preis für Evangelische Männerarbeit

Applaus mit Händen und Füßen, lang anhaltendes Klatschen und bebende Holzbänke gab es beim Festgottesdienst in der Kölner Kartäuserkirche. Dort überreichte am Sonntagvormittag Präses Manfred Rekowski den Gewinnerinnen und Gewinnern des Ehrenamtspreises 2018 ihre Urkunden und gratulierte herzlich. Auch Vertreter aus dem Kreis Altenkirchen waren dabei.

Stellvertretend für den Kirchenkreis nahm der Kreissynodalbeauftragte für die Männerarbeit, Thorsten Bienemann (vorne, 3. von rechts) aus Daaden, die Auszeichnung entgegen und reichte sie gleich an die mitgereisten Männer weiter. (Foto: EKIR)

Köln/Kreisgebiet. Große Freude beim Festgottesdienst in der Kölner Kartäuserkirche, als Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, den Gewinnerinnen und Gewinnern ihre Urkunden überreicht. Stellvertretend für den Kirchenkreis nahm der Kreissynodalbeauftragte für die Männerarbeit, Thorsten Bienemann aus Daaden, die Auszeichnung entgegen und reichte sie gleich an die mitgereisten Männer weiter. Denn aus dem Kreis Altenkirchen war eine große Delegation angereist, mit Vertretern aus Kreissynodalvorstand, Kirchengemeinden, Aktiven der Männerarbeit und deren Familien. Der mit je 1000 Euro dotierte Preis ging an die Männerarbeit im Kirchenkreis Altenkirchen, an den Ambulanten Hospizdienst für die Innenstadt Köln der Evangelischen Gemeinde Köln und an das Projekt „95 Thesen für eine andere Welt“ der Evangelischen Jugend an Nahe und Glan.

„Denn wir sind Gottes Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“
„Berufliche Mitarbeit in der Kirche hat in besonderer Weise dem Ehrenamt zu dienen: Gaben aufzuspüren, zu würdigen, zu fördern, einzusetzen, zu koordinieren, zu unterstützen, zu entfalten, ihnen Raum zu geben, sie groß zu machen, wachsen zu lassen“, sagte Präses Rekowski. Um diese Sichtweise zu fördern, habe die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland den Ehrenamtspreis eingesetzt. Die aktuelle Auflage des Preises stand unter dem biblischen Leitwort „Denn wir sind Gottes Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“. Der Fokus lag auf Projekten, in denen ehrenamtlich Mitarbeitende befähigt werden, eigenständig Dienste in der Gemeinde zu übernehmen, auf explizit multiplikatorisch ausgerichteten Projekten, sowie auf solchen, die zur Vermittlung des Glaubens beitragen und Menschen darin bestärken, Verantwortung in Kirche und Gesellschaft zu übernehmen.

Die Männerarbeit geschieht generationenübergreifend
Superintendent Jürgen Knabe über die Männerarbeit im Kirchenkreis Altenkirchen: „Wie kann man in unserer heutigen Zeit Männer für Fragen des Glaubens interessieren? Wie kann man die Vernetzung von Kirche und Gesellschaft praktisch leben? Die Männerarbeit im Kirchenkreis Altenkirchen hat auf diese Fragen eine überzeugende Antwort gefunden. (…) Die Männerarbeit geschieht generationenübergreifend. Väter, Söhne und Großväter machen sich auf den Weg zu gemeinsamen Ausflügen, Wandertouren, Kanufahrten und Pilgerreisen. Sie findet statt mitten im Leben der Männer und in ihren Familien, Berufen, Städten und Dörfern. Die Veranstaltungen dienen dazu, sich mit den eigenen Glaubensgrundlagen auseinanderzusetzen und sich für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung einzusetzen.“

Rheinische Kirche zählt mehr als 112.000 ehrenamtlich Mitarbeitende
Mehr als 112.000 Menschen engagieren sich ehrenamtlich in der Evangelischen Kirche im Rheinland, die sich vom Niederrhein bis ins Saarland erstreckt. Sie bringen immer wieder Ideen und frischen Wind ins kirchliche Leben. Mit dem Ehrenamtspreis, der alle zwei Jahre vergeben wird, sollen sowohl bewährte, als auch neue Formen ehrenamtlicher Arbeit in Kirche und Diakonie gefördert werden. Und so wundert es nicht, dass die Männerarbeit des Kirchenkreises sich nun in die Riege der Preisträger einreiht. (PM)



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