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Nachricht vom 02.10.2018    

Wohnhausbrand in Peterslahr: Rund 30 Feuerwehrleute im Einsatz

Am heutigen Dienstag, (2. Oktober) löste die Leitstelle Montabaur gegen 12.20 Uhr Alarm für die freiwilligen Wehren aus Oberlahr, Flammersfeld und Pleckhausen aus. Gemeldet worden war ein Gebäudebrand. Die Einheiten rückten mit rund 30 Kräften aus. Da die Örtlichkeit den Wehrleuten bekannt war, wurde das Mehrzweckfahrzeug aus Flammersfeld, bestückt mit Geräten und Schlauchmaterial zur Wasserförderung, mit in den Einsatz entsandt.

Das neue Mehrzweckfahrzeugs aus Flammersfeld war im Einsatz in Peterslahr. (Foto: kkö)

Peterslahr. Zu einem Gebäudebrand wurden die freiwilligen Feuerwehren Oberlahr, Flammersfeld und Pleckhausen gegen 12.20 Uhr am Dienstagmittag (2. Oktober) alarmiert. Die Feuerwehren rückten in kurzer Folge aus und waren schnell am Einsatzort in Peterslahr. Hier stellte sich heraus, dass es sich um ein Feuer im Küchenbereich handelte. Leider konnte ein im Haus befindlicher Hund nicht mehr gerettet werden.

Einsatzleiter Ingo Becker, stellvertretender Wehrführer der Feuerwehr Oberlahr, ließ sofort nach Eintreffen der ersten Kräfte einen Atemschutztrupp mit einem Strahlrohr die Brandstelle erkunden. Weitere Kräfte bereiteten zeitgleich eine Wasserversorgung vom nächsten Hydranten vor. Dies erwies sich als aufwendig, da der Hydrant rund hundert Meter entfernt war. Hier zeigten sich die Vorteile des neuen Mehrzweckfahrzeugs (MZF) des Löschzuges Flammersfeld. Das Fahrzeug ist ständig mit den Geräten sowie Schlauchmaterial zur Wasserförderung bestückt. Hierzu zählt auch eine sogenannte Tragkraftspritze, eine mobile Pumpe, die schnell an verschiedenen Einsatzstellen genutzt werden kann. Insgesamt mussten rund 140 Meter Schlauchleitung verlegt werden, um den Bereich vor dem Gebäude zu erreichen. Zum Abschluss der Maßnahmen wurde der Brandbereich mit einem Lüfter vom Rauch befreit.

Um für alle Fälle gewappnet zu sein wurde aus Pleckhausen, neben dem Einsatzleitwagen, auch das Tanklöschfahrzeug (TLF 40/20SL) zur Einsatzstelle geschickt. Mit dem großen Löschwasservorrat von 4000 Litern lässt sich die Zeit bis zum Errichten einer Wasserentnahme überbrücken. Zudem wäre ein sogenannter Pendelverkehr möglich. Im Einsatz waren neben den rund 30 Feuerwehrleuten Kräfte der Polizeiinspektion Straßenhaus sowie der Rettungsdienst. Zur Brandursache hat die Feuerwehr zwischenzeitlich mitgeteilt, dass es in der Küche des Hauses zu einer Verpuffung in der Dunstabzugshaube gekommen und dann die Küche in Brand geraten war. Zur Schadenshöhe gab es keine Informationen. (kkö)


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