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Nachricht vom 04.10.2018 - 18:54 Uhr    

SPD Altenkirchen: Matthias Gibhardt soll Stadtbürgermeister werden

Die Altenkirchener Sozialdemokraten gehen mit Matthias Gibhardt als Kandidat für das Amt des Stadtbürgermeisters in die Kommunalwahlen 2019. Einstimmig votierten die Mitglieder der Altenkirchener SPD für den Leiter des Evangelischen Kinder- und Jugendzentrums Kompa. Zu seinen Top-Themen zählt er die Weiterentwicklung der Innenstadt und das Augenmerk auf die nächste Generation: „Jugendpolitik ist Zukunftspolitik und sollte eines unserer wichtigsten Anliegen sein.“

Die Altenkirchener Sozialdemokraten gehen mit Matthias Gibhardt als Kandidat für das Amt des Stadtbürgermeisters in die Kommunalwahlen 2019. (Foto: privat)

Altenkirchen. Die Sozialdemokraten in der Stadt Altenkirchen haben jüngst ihren Kandidaten zur Stadtbürgermeisterwahl am 26. Mai 2019 gewählt: Einstimmig votierte die Versammlung für Matthias Gibhardt. Er soll die Nachfolge von Heijo Höfer antreten. Nach mehr als einem Vierteljahrhundert kandidiert Heijo Höfer, MdL, nicht mehr als Stadtbürgermeister von Altenkirchen. „Es ist an der Zeit, die Geschicke der Stadt in jüngere Hände zu übergeben“, meinte Höfer und fügte hinzu: „Die großen Veränderungen, die Innenstadterneuerung gehen dem Ende zu. Jetzt sind neue Ideen gefragt, um die Stadt zu beleben.“

Über Berlin zurück nach Altenkirchen
Gibhardt, ein Sohn der Stadt Altenkirchen, leitet das Evangelische Kinder- und Jugendzentrum Kompa in Altenkirchen. Der Diakon ist verheiratet und Vater von vier Söhnen, gehört für SPD auch dem Rat der Kreisstadt an. Nach seiner Ausbildung zum Erzieher in Velbert und theologisch-diakonischem Grundstudium in Marburg lebte Gibhardt mit seiner Familie zunächst in der Nähe von Nürnberg. In den letzten Jahren vor der Rückkehr nach Altenkirchen wohnten sie in Berlin im Märkischen Viertel. „Im Märkischen Viertel lernten wir die Großstadt in allen ihren Facetten kennen, mit allen Vor- und Nachteilen. Vor allen Dingen lernte ich, dass durch persönlichen Einsatz Veränderungen zum Positiven möglich sind“, so Gibhardt. Er initiierte und leitete dort das Face, ein evangelisches Familienzentrum. Über seine Rückkehr nach Altenkirchen sagt er: „Es war eine bewusste Entscheidung in die Heimat zurückzukehren. Altenkirchen hat eine gute Infrastruktur für Familien und ist gesellschaftlich ein gutes Umfeld, die eigenen Kinder aufwachsen zu sehen. Außerdem, eine Familie und ein Netzwerk von Beziehungen zu haben, die helfen und unterstützen, ist nicht zu unterschätzen.“

Für die Jugend der Stadt sprechen
Was er als Stadtbürgermeister vorhat? „Mir sind die Herausforderungen bewusst, vor denen Altenkirchen steht. Die Entwicklung der Innenstadt ist eine große Aufgabe. Sie ist unser Wohnzimmer, hier kaufen wir ein, hier feiern wir gemeinsam und leben in vielfältiger Weise miteinander. Gemeinsam wollen wir gute Konzepte entwickeln. Außerdem darf man von mir erwarten, dass ich für die Jugend in der Stadt sprechen werde. Jugendpolitik ist Zukunftspolitik und sollte eines unserer wichtigsten Anliegen sein. Indem wir die Jugend an Entscheidungen beteiligen, sie begleiten zum Beispiel in Vereinen, Kultur, Kirchen und im Kinder- und Jugendzentrum und sie ergänzend dort abholen, wo sie sich aufhalten, Stichwort Streetwork, können wir viel erreichen.“

Nur drei Bürgermeister nach dem Zweiten Weltkrieg
„Mit Matthias Gibhardt haben wir den richtigen Mann für unsere Stadt“, ist Daniela Hillmer-Spahr, Sprecherin der SPD-Fraktion im Stadtrat, überzeugt. Anka Seelbach, Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Altenkirchen-Weyerbusch, fügte mit einem Augenzwinkern hinzu, dass die Altenkirchner immer treu zu ihren Bürgermeistern gestanden seien. „Nach dem Zweiten Weltkrieg hat es bisher nur drei Bürgermeister gegeben – Haas, Klöckner und Höfer – und alle mit einer Dienstzeit von mehr als zwanzig Jahren.“ Darauf dürfe sich Gibhardt nach seiner Wahl einstellen. (PM)

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