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Nachricht vom 11.10.2018    

Projekt „Ich bin dabei“ startet auch in Altenkirchen

Am Mittwoch, 10. Oktober, hatten die Verwaltung der Verbandsgemeinde Altenkirchen und die Moderatoren zu einer Auftaktveranstaltung für das Projekt „Ich bin dabei“ eingeladen. Im Vorfeld wurden, Bürgermeister Fred Jüngerich, rund 3.600 Bürgerinnen und Bürger im Alter von 62 bis 77 Jahren angeschrieben. Zu der Veranstaltung kamen rund 100 Besucher, was die Verantwortlichen als Erfolg bezeichneten.

Die Moderatoren und die Verwalungsvertreter: (von links) Klaus Lauterbach, Rainer Düngen, Elke Hachenberg, Fred Jüngerich, Brigitte Kuss und Bernhard Nacke. (Foto: kkö)

Altenkirchen. Zur Auftaktveranstaltung des Projektes „Ich bin dabei“, initiiert von Ministerpräsidentin Malu Dreyer, kamen am Mittwoch, 10. Oktober, rund 100 Besucher in die Stadthalle Altenkirchen. Bürgermeister Fred Jüngerich begrüßte die Besucher und die Moderatoren Klaus Lauterbach, Brigitte Kuss, Elke Hachenberg sowie von der Verwaltung Rebecca Seuser als Koordinatorin. Besonders begrüßte er den Beauftragten der Landesregierung, Bernhard Nacke, und den Beigeordneten der Verbandsgemeinde, Rainer Düngen.

Es geht um Ideen der Bürger
Nach kurzen einleitenden Worten von Düngen, der das Projekt verantwortlich betreut, stellte Bernhard Nacke das Projekt ausführlich vor. Er wies darauf hin, dass es sich mittlerweile um die fünfte Staffel handele. In den vergangenen vier Staffeln sei vieles bewegt worden.Nacke erläuterte, dass dieses Projekt die Menschen ansprechen soll, die bisher noch keinen Verein oder Gruppe für ihre Ideen gefunden haben. In diesem Projekt, so Nacke, gehe es ausschließlich um die Ideen der Beteiligten. Es gibt keinen Zweck einer Projektgruppe, die sich aus einer Satzung oder ähnlichem ergibt.

Die Teilnehmer, die sich erstmals Ende Oktober treffen werden, sollen ihre ureigensten Vorstellungen einbringen. Es gibt nur wenige Einschränkungen, so Nacke. Das ist, wenn Gesetze oder Verordnungen tangiert werden oder aber Aufgaben, die nur der Gemeinde zustehen, erledigt werden sollen. Ansonsten sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Nacke nannte als Beispiel ein Projekt, in dem sich Handwerker zusammengetan haben, um einen Bereich eines Spielplatzes zu pflastern: „Eigentlich eine Aufgabe der Gemeinde, aber diese hatte hierfür seit Jahren keine Mittel“, so Nacke weiter. Daraufhin wurde der Bürgermeister angesprochen und ihm eine Kostenplanung für Material vorgelegt. Nach einem Beschluss des Rates wurde diese Ausgabe bewilligt, wohl wissend, dass die Gemeinde auch die nächsten Jahre für die Auftragsvergabe keine Mittel bereitstellen könne. „Dies“, so Nacke, „ist bürgerschaftliches Engagement, das natürlich innerhalb dieses Projektes machbar ist.“



Absicherung geklärt
Nacke ging auch darauf ein, das der Begriff Ehrenamt in seiner häufig genutzten Form nicht ganz zum Projekt passe. Ehrenamt setzt eine Tätigkeit in einem Verein oder einer Gruppe voraus. Dies ist aber in diesem Projekt nicht so, allerdings, so Nacke, sei der Begriff „freiwilliges bürgerschaftliches Engagement“ einfach zu sperrig, sodass man sich auf Ehrenamt geeinigt hätte. Fragen der Besucher betrafen besonders den Bereich Absicherung. Hier konnte Nacke auf eine bestehende Regelung, die es derzeit nur in Rheinland-Pfalz gibt, verweisen, die seit rund zwölf Jahren Bestand hat. Die Ehrenamtlich tätigen, innerhalb und außerhalb von Vereinen oder Gruppen, sind durch das Land abgesichert.

Nacke bat die Interessierten, sich bei den Moderatoren zu melden, damit eine Planung für die ersten Treffen möglich sei. Er verwies auf seine Erfahrungen und sagte deutlich: „Es geht nur um die Ideen der Teilnehmer. Es werden sich, wie in den vorhergehenden Staffeln, eine Vielzahl von interessanten Themen ergeben, von denen viele auch umgesetzt werden können“. Er bat die Besucher sich möglichst zahlreich an der Projektarbeit zu beteiligen.

Das erste Treffen findet am 30. und 31. Oktober im Rathaus Altenkirchen statt. Der Beginn ist an beiden Tagen 10 Uhr. (kkö)


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