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Nachricht vom 14.10.2018    

Regionalmarkt: Produkte aus der Heimat und Nachhaltigkeit im Fokus

Am Samstag, 13. Oktober, fand der vierte Regionalmarkt in Flammersfeld statt. Das Wetter ließ die Verantwortlichen aufatmen und alle Besucher erfreuten sich an den rund 45 Ständen, bei denen bewusst auf regionale Produkte und Nachhaltigkeit Wert gelegt wurde. Es gab Stände der heimischen Anbieter von Lebensmitteln, aber auch den Stand der Bad Honnef AG, dort gab es Infos zu Strom und Gas.

Bei der Preisverleihung der Aktion Aktion „Naturnaher Garten“, unter anderem mit (von links) Gerry Beckmann, Rolf Schmidt-Markoski, Ulrich Gondorf, Fred Jüngerich und den Preisträgern. (Foto: kkö)

Flammersfeld. Der vierte Regionalmarkt Flammersfeld zog bei strahlendem Sonnenschein Hunderte von Besuchern an. Die Organisatoren von „Region Flammersfeld – Die Leistungsgemeinschaft e.V.“ hatten ein vielfältiges Angebot zusammengestellt, das kaum Wünsche offen ließ. Neben den gewerblichen Anbietern waren Organisationen und Gruppen aus der Region vertreten. Viele Anbieter aus dem Bereich Lebensmittel zeigten ihre Leistungsfähigkeit und boten Kostproben an. So wurde am Stand vom Auenhof aus Seifen nicht nur die Beratung zur Verwendung von Fleisch und anderen Produkten geboten, sondern hier waren auch Kostproben direkt vom Grill im Angebot. Der Auenhof, zu dem auch ein Hofladen gehört, wird von der Familie Walterschen nachhaltig bewirtschaftet. Am Stand der Bad Honnef AG (BHAG) gab es Informationen zu Strom und Gas. Hier gab es auch Informationen zu Fotovoltaikanlagen. Gleich daneben standen die Elektromobile verschiedener Hersteller, über deren Nutzung die Energieagentur Rheinland-Pfalz informierte. Selbstverständlich konnten Probefahrten unternommen werden.

Die Feuerwehr war auch dabei
Neben dem Stand von „Heizungsbaumann“, an dem moderne Heizungsanlagen erläutert wurden, war der Stand der freiwilligen Feuerwehr Flammersfeld zu finden. Die Feuerwehrleute hatten eine Tragkraftspritze mitgebracht, die sonst auf dem Mehrzweckfahrzeug verlastet wird. Daneben informierte die Jugendfeuerwehr über ihre Arbeit. Hierzu hatte man den Anhänger der Kreisjugendfeuerwehr mit dabei. Hans-Georg Neumann (alias Max) zeigte seine Modelle im Maßstab 1:16, mit denen er über die Marktfläche am Bürgerhaus fuhr. Die,mit Bonbons für die Kinder beladenen Fahrzeuge waren ein Hingucker. „Es dauert rund ein Jahr, bis ein solches Modell fahrbereit fertiggestellt ist“, erläuterte Neumann.

„Naturnaher Garten“: Siegerehrung
Im Rahmen des Regionalmarktes wurden die Sieger der Aktion „Naturnaher Garten“, den die im Rahmen des Projektes „Ich bin dabei“ entstandene Gruppe „Lust auf Garten“ ausgeschrieben hatte. Als Hintergrund nannte Gerry Beckmann den wichtigen Bereich, den Insekten wie Bienen und Wespen, aber auch vielen anderen, Lebensraum zu geben: „Wir brauchen Gärten die nicht mit dem Lineal gezogen werden, sondern Bereiche, in denen es bunt und vielfältig zugeht, um den Bestand der Bienen und anderer ‚Nutznießer‘ zu bewahren.“ Zur Siegerehrung waren der erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Flammersfeld, Rolf Schmidt-Markoski, sowie Altenkirchens Bürgermeister Fred Jüngerich erschienen. Schmidt-Markoski sagte: „Es wird viel über das Insektensterben geredet. Sie, als Gewinner des Wettbewerbs, aber auch all die, die eine naturnahe Gartenoase bewirtschaften, haben ein Zeichen gesetzt gegen monotone, verarmte Gärten und mit Steinen beladene Einöden. Sie haben ‚Überlebensinseln‘ geschaffen.“ Die Preisträger erhielten neben den Preisgelder – 150, 100 und 50 Euro für die Plätze eins bis drei – jeweils ein Buch zum Ansporn, weiter zu machen.



Neue Ideen entwickeln
Im Bürgerhaus stellten sich Unternehmen, aber auch Organisationen vor. Hier fand der interessierte Besucher auch den gemeinsamen Stand der beiden „Fusionsgemeinden“ Altenkirchen und Flammersfeld. Der Stand wurde betreut von Auszubildenden beider Verwaltungen, die dies bereits auf der Ausbildungs- und Berufsorientierungsmesse ABOM erfolgreich praktiziert hatten. Die beiden Vertreter der Verwaltungen bedankten sich bei den Auszubildenden für ihren Einsatz. Als Ergebnis konnte Ulrich Gondorf bestätigen, dass nicht nur wegen des tollen Wetters der Besuch von Jahr zu Jahr zugenommen habe und dies für die Organisatoren Ansporn sei, immer wieder neue Ideen zu entwickeln und dem Besucher zu präsentieren. Viele Besucher fanden es wichtig dass in dieser Form über die Leistungsfähigkeit heimischer Betriebe und Vereinen informiert wurde. (kkö)


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