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Nachricht vom 19.10.2018    

Jung-Stilling-Kardiologie lädt zum Tag der offenen Tür

Wie ist eigentlich ein Katheterlabor ausgestattet? Wie arbeitet ein Herzchirurg? Welche modernen Therapieverfahren stehen dem Herzpatienten offen? Am 27. Oktober gibt es zu diesen Themen einen Tag der offenen Tür in der Kardiologie des Siegener Jung-Stilling-Krankenhauses. Die Besucher erwarten Führungen, Vorträge und Präsentationen. Abgerundet wird der „Tag der offenen Tür“ mit einer Vielzahl von Infoständen, an denen alle Facetten der modernen Kardiologie anschaulich gemacht werden.

Am 27. Oktober gibt es einen Tag der offenen Tür in der Kardiologie des Siegener Jung-Stilling-Krankenhauses. (Foto: Diakonie Südwestfalen)

Siegen. Wie ist eigentlich ein Katheterlabor ausgestattet? Wie arbeitet ein Herzchirurg? Welche modernen Therapieverfahren stehen dem Herzpatienten offen? Und wie sieht ein „Reanimationsphantom“ aus? Diese und viele andere Fragen werden beim „Tag der offenen Tür“ geklärt, zu dem die Sektion Kardiologie am Diakonie-Klinikum Jung-Stilling am Samstag, 27. Oktober, einlädt. Interessierte sind dazu von 10 bis 15 Uhr willkommen.

Besuch in der Intermediate Care Station (IMC)
Um 10 Uhr findet die Begrüßung durch Prof. Dr. Joachim Labenz, Direktor Innere Medizin, statt. Direkt im Anschluss beginnen die Führungen, welche die beiden Herzkatheterlabore in den Fokus stellen. Die Oberärzte Dr. Johanns Rixe und Dr. Ersan Akkaya werden den Besuchern einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen und erklären die Hightech-Gerätschaften direkt vor Ort. „Echte Patienten“ wird es natürlich nicht geben – anschaulich erklärt wird die Arbeitsweise in den Laboren aber anhand von Modell-Puppen. Beendet wird jeder Rundgang mit einem Blick in die derzeit im Aufbau befindliche Intermediate Care Station (IMC) – der dritten ihrer Art im Jung-Stilling-Krankenhaus. In direkter Nähe zur Diagnostik sollen hier in naher Zukunft Kranke versorgt werden, die keine Intensivstation brauchen, aber dennoch ununterbrochen überwacht werden. Oft handelt es sich hierbei um kardiologische oder auch frisch operierte Patienten. Informationen zur Station liefert Pflegedienstleiter Wolfgang Müller beim „Tag der offenen Tür“.

Ärzte beantworten Patienten-Fragen
Zudem stehen auch drei Vorträge auf dem Programm. Unter dem Motto „Notfallmanagement in der Kardiologie“ referiert der Kardiologie-Sektionsleiter Prof. Dr. Dursun Gündüz um 10.15 Uhr in der Cafeteria. Besonders in den Fokus rückt er dabei die modernen Therapieverfahren. Den Herzpatienten im Blick haben desweiteren Privatdozent Dr. Damir Erkapic (Diakonie-Klinikum Jung-Stilling), der um 11 Uhr den Vortrag „Moderne Therapieverfahren aus Sicht des Rhythmologen“ hält, sowie Privatdozent Dr. Wolfgang Schiller (kommissarischer Leiter der Herzchirurgie an der Universität Bonn), der Interessierten um 13 Uhr die modernen Therapieverfahren aus Sicht des Herzchirurgen vorstellt. Den Abschluss der Vortragsreihe bildet um 14 Uhr das Angebot „Patienten fragen, Ärzte antworten“, bei dem alle drei Referenten individuell auf die Zuhörer eingehen.



Medizin zum Anfassen
Abgerundet wird der „Tag der offenen Tür“ mit einer Vielzahl von Infoständen, an denen alle Facetten der modernen Kardiologie anschaulich gemacht werden. Vorgestellt werden beispielsweise die optische Kohärenztomografie (OCT), ein modernes Bildgebungsverfahren für die Herzkranzgefäße, die kathetergestützte Rekunstruktion einer Herzklappe (MitraClip), der interventionelle Vorhofohrverschluss, eine Alternative zur Blutverdünnung bei Vorhofflimmern, sowie verschiedene kathetergestützte Behandlungsmethoden bei Herzrhythmusstörungen. Geboten wird den Interessierten auch „Medizin zum Anfassen“: Vor Ort gezeigt werden etwa Herzschrittmacher, Defibrillatoren und Herzkathetermaterialien, wie etwa Stents. Am „Reanimationsphantom“ können Interessierte zudem ihr Wissen in Sachen Wiederbelebungsmaßnahmen auffrischen. Dazu kommen Angebote verschiedener Organisationen, wie beispielsweise der Deutschen Herzstiftung. Im Außenbereich des Diakonie-Klinikums ist es am 27. Oktober möglich, einen Rettungswagen zu besichtigen. Auch hier stehen Experten bereit, um die Fragen der Besucher zu beantworten. (PM)


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