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Nachricht vom 27.10.2018    

Elektrospeicherheizung: Welche Alternativen machen Sinn?

INFORMATION | Hohe Stromkosten, ökologische Bedenken: Nachtstromspeicherheizungen gelten vielfach als Auslaufmodelle. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz informiert aktuell über Alternativen. Wer auf ein effizienteres Heizsystem umstellen will, steht dabei vor verschiedenen Problemen und größeren Investitionen. Im November berät die Verbraucherzentrale hierzu in Betzdorf und Altenkirchen.

Viele Besitzer von Nachtstromspeicherheizungen möchten sich gerne von ihrem Heizsystem verabschieden. Die Verbraucherzentrale gibt Hinweise dazu. (Foto: Bernhard André)

Betzdorf/Altenkirchen. Viele Besitzer von Nachtstromspeicherheizungen möchten sich gerne von ihrem Heizsystem verabschieden – die einen wegen der hohen Stromkosten, die anderen aus ökologischen Bedenken. Häuser, die vom Bau her auf elektrische Beheizung ausgelegt sind, haben jedoch meist weder Lagerräume für eine Öl- oder Pelletheizung, noch besitzen sie Kamine für die Abgase. Außerdem gibt es noch einige Gebiete in Rheinland-Pfalz, die nicht über eine Erdgasversorgung verfügen. Wer also auf ein effizienteres Heizsystem umstellen will, steht vor verschiedenen Problemen und größeren Investitionskosten. Darauf weist die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz aktuell per Pressemitteilung hin.

Flüssiggas: Verträge prüfen!
Die Lösung Flüssiggas erfordert einen sicheren Standort für den Tank und eine sorgfältige Prüfung der vertraglichen Bedingungen. Wird der Tank gemietet, muss häufig vom selben Unternehmen jahrelang Gas bezogen werden. Außerdem sind die Flüssiggaspreise in diesem Fall oft höher als auf dem freien Markt, der den Eigentümern von Flüssiggastanks problemlos und zu jeder Zeit offen steht.

Wärmepumpe passt nicht zu jedem Haus
Ein Holz-Einzelofen kann ein vollwertiges Heizsystem darstellen – vorausgesetzt, es ist eine Wassertasche vorhanden. Diese hat die Funktion eines Wärmetauschers, der die Wärme aus dem Abgas aufnimmt und einem Wasserspeicher zuführt. Neben der Investition in den Ofen selbst fallen höhere Kosten für den Schornsteinfeger an, denn Holzfeuerstätten müssen öfter geprüft werden und es sind inzwischen strengere Emissionsvorschriften in Kraft. Eine Wärmepumpe passt nicht zu jedem Haus, da hier der Dämmstandard und die Wärmeverteilung eine wichtige Rolle spielen.



Achtung bei Elektrodirektheizungen
Abzuraten ist laut Verbraucherzentrale von angeblich günstigeren Elektrodirekt- oder Infrarotheizungen. Ohne Speichermedium wie es eine Nachtstromspeicherheizung bietet, wird die zukünftige Stromrechnung trotz Versprechungen zahlreicher Werbeblätter mit großer Wahrscheinlichkeit höher ausfallen. In manchen Fällen kann es deshalb sinnvoll sein, die elektrische Beheizung durch Nachtstromspeichergeräte übergangsweise fortzuführen. Um die Stromkosten zu senken, sollte dann aber in den Wärmeschutz des Hauses investiert werden.

Verbraucherzentrale berät in Betzdorf und Altenkirchen
Bei den Überlegungen zu einem neuen Heizsystem oder zur Optimierung des alten stehen die Energieberater der Verbraucherzentrale nach Terminvereinbarung zur Seite. Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Die nächsten Sprechstunden der Energieberater finden wie folgt statt:
in Betzdorf am Mittwoch, 7. November, von 11 bis 16 Uhr
(Rathaus, Voranmeldung: Tel. 02741-291900)
• in Altenkirchen am Donnerstag, 22. November, von 12 bis 18 Uhr
(Rathaus, Zimmer E12, Voranmeldung: Tel. 02681-850). (PM)


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