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Nachricht vom 17.11.2018    

NABU-Gartentipps zum Herbst

Der Herbst ist eine gute Zeit, um an die nächste Gartensaison zu denken und Vorbereitungen für einen naturnahen Garten zu treffen, darauf weist die NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald hin. Wenn im Herbst der Boden feucht ist, können heimische Sträucher und Bäume gepflanzt werden. An diese haben sich unsere Tierarten im Zuge der Evolution angepasst.

Star in der Rosenhecke. Foto: Heinz Strunk

Holler. Die Früchte der Vogelkirsche und des Schwarzen Holunders zum Beispiel werden von über 60 Vogelarten gefressen. Auch für viele Schmetterlingsarten und deren Raupen sind heimische Gehölze wichtig. Sie haben gegenüber nicht-heimischen Gehölzen zudem den Vorteil, dass sie anspruchsloser und widerstandsfähiger sind, zum Beispiel gegen witterungsbedingte Einflüsse.

Der NABU rät, den Mut aufzubringen, auch wilde Stellen im Garten zuzulassen, um Nahrungsquellen und Rückzugsmöglichkeiten für Tiere zu schaffen. In einem naturnahen Garten finden Insekten ihr benötigtes Futter, und auch Vögel, Eidechsen und Igel haben dort ihren Platz, beispielsweise in Steinmauern und Reisighaufen. Herbstlaub ist laut NABU eine wahre Bereicherung für die Tierwelt im Garten. Auf Beeten oder dem Boden verteilt schützt es die dort lebenden Kleintiere wie Regenwürmer, Käfer und Asseln vor Frost im Winter. Diese Arten haben eine bedeutsame Funktion für die Gesunderhaltung des Bodens. Arten wie die Erdkröte nutzen Laubhaufen als Winterquartier.



Für Fragen zur naturnahen Gartengestaltung ist die NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald telefonisch unter 02602-970133 erreichbar. (PM)


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