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Nachricht vom 30.11.2018    

Herdorfer CDU-Fraktion: Bahnhofsumfeld soll entwickelt werden

Bei einem Besuch der Will & Hahnenstein GmbH am Herdorfer Bahnhofsweg verschaffte sich die CDU-Stadtratsfraktion aus Herdorf nicht nur einen Überblick über Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens. Laut Pressemitteilung der Fraktion ging es auch um die mögliche Weiterentwicklung des Bahnhofsumfeldes. Neben der Verbesserung des Bahnsteigs und dem Zugang zu den Zügen soll mit kleinem Aufwand eine Parkplatzsituation im hinteren Bereich des der Stadt gehörenden Geländes geschaffen werden.

Herdorf. Die Mitglieder der Herdorfer CDU-Stadtratsfraktion besuchten die Firma Will & Hahnenstein GmbH am Standort Bahnhofsweg. Hier empfing Geschäftsführer Uwe Hahnenstein die Kommunalpolitiker und führte sie durch die neu entstandenen Räumlichkeiten. Diese waren im vergangenen Jahr sukzessive saniert worden und zu einem repräsentativen Verwaltungsgebäude umgebaut worden. Die Firma Will & Hahnenstein steht für thermische Apparate und fördertechnische Geräte, vom einfachen Tauchsieder und Fassheizer bis hin zur vollautomatisierten Wärmebehandlungseinrichtung. Insgesamt 30 Mitarbeiter beschäftigt das 1919 gegründete Unternehmen an den beiden Standorten in Herdorf.

CDU war gegen Enteignung
Das gesamte Gebiet war 2006 durch den Unternehmer von der Deutschen Bahn erworben worden. Damit waren die ursprünglichen Pläne der Stadt Herdorf gescheitert, einen Busbahnhof im Areal zu errichten. Überlegungen der Verwaltung, im Zuge der Aufstellung eines Bebauungsplanes das Unternehmen zu enteignen, war die CDU-Stadtratsfraktion entschieden entgegengetreten. Seitdem waren Verwaltung und Unternehmen nicht mehr bereit, an einer einvernehmlichen Lösung zu arbeiten.

Es soll sich etwas tun
Die CDU-Stadtratsfraktion hat die Thematik Entwicklung des Bahnhofsumfelds jedoch nicht aus den Augen verloren. Es sei „ein großes Anliegen der Bevölkerung, dass sich hier doch noch etwas tut“, heißt es in einer Pressemitteilung dazu. Neben der Verbesserung des Bahnsteigs und dem Zugang zu den Zügen soll mit kleinem Aufwand eine Parkplatzsituation im hinteren Bereich des der Stadt gehörenden Geländes geschaffen werden. Die Anbindung von Bus und Bahn kann nach Meinung der CDU-Stadtratsfraktion auch über die Haltestelle Rathaus erfolgen. „Es überwiegt nun einmal der Individualverkehr. In den meisten Fällen kommen die Reisenden mit dem Auto zum Bahnhof“, so die einhellige Feststellung der Fraktionsmitglieder.

Entwicklung weiter im Blick
Daher wurde im Gespräch auch der Zustand der Straße zum Bahnhof thematisiert und welche Lösungen zur Abhilfe in Frage kommen. Auf jeden Fall wird die CDU-Stadtratsfraktion auch in Zukunft an einer Entwicklung des Geländes arbeiten. „Das Bohren dicker Bretter gehört auch in der Kommunalpolitik dazu“, so Fraktionsvorsitzender Uwe Geisinger. Er verlieh der Hoffnung Ausdruck, dass doch noch irgendwann die Einsicht reift und man zum Ziel gelangt. (PM)


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