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Nachricht vom 30.11.2018    

Empfang bei der Westerwald Bank: Gelungener Start zum Weihnachtsmarkt

Über 400 Gäste konnte die Westerwald Bank am Freitagabend (30. November) zu ihrem traditionellen Empfang zum Altenkirchener Weihnachtsmarkt begrüßen. Die Veranstaltung zählt seit vielen Jahren zu den festen Terminen des Marktwochenendes. Bank-Vorstandsmitglied Dr. Ralf Kölbach nutzte die Gelegenheit zu einem kurzen Jahresrückblick und gab einen Ausblick auf das Jahr 2019.

Starteten gut gelaunt in den Weihnachtsmarkt: (von links) Die Westerwald Bank-Vorstände Wilhelm Höser, Markus Kurtseifer und Dr. Ralf Kölbach, Aktionskreisvorsitzende Katja Lang, Bürgermeister Fred Jüngerich, Stadtbürgermeister Heijo Höfer, MdL, und Bankvorstand Andreas Tillmanns. (Foto: Westerwald Bank)

Altenkirchen. Weihnachtsmarkt in Altenkirchen: Dazu gehört seit vielen Jahren der Empfang der Westerwald Bank in ihrer Geschäftsstelle am Schlossplatz. Rund 400 Gäste konnte die Bank dazu am Freitagabend begrüßen, die musikalisch von der Formation „Kabellos“ unterhalten wurden.

Zeit für einen Rückblick
Vorstandsmitglied Dr. Ralf Kölbach nutzte die Gelegenheit zu einem kurzen Jahresrückblick. Stichworte waren die Datenschutzgrundverordnung, die aus deutscher Sicht erfolglose Fußball-Weltmeisterschaft in Russland und die erfolgreiche ATP-Tennis-WM, das Dieselfahrverbot, die große Dürre in Europa und die Waldbrände in Kalifornien als Boten des Klimawandels, Landtagswahlen in Bayern und Hessen und ihre Folgen, der Brexit: „Er widerspricht in jedem Falle der ökonomischen Vernunft und wird daher sehr teuer werden“, so Kölbach. Und damit war er bei der Betrachtung der wirtschaftlichen Entwicklung 2018: Der deutschen Wirtschaft gehe es – noch – gut, der Arbeitsmarkt melde Rekordzahlen, allerdings weisen die Zahlen für das dritte Quartal einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,2 Prozent aus. Kölbach: „Ein Warnzeichen.“ 2019 rechnet man derzeit mit einem BIP von 1,5 bis 1,7 Prozent und einer Inflation von 2 Prozent.

Und auch das war 2018: Der 200. Geburtstag von Friedrich Wilhelm Raiffeisen wurde gefeiert, und zwar in ganz Deutschland. „Die genossenschaftliche Grundidee lebt“, so Kölbach. Und: „Sie hat Potenzial für die Zukunft!“ Mit ihrer Stiftung „Hilfe zur Selbsthilfe“ will die Westerwald Bank in der Region in diesem Sinne ein besonderes Zeichen setzen. Ziel der Stiftung ist es, so Kölbach, insbesondere in Not geratenen Mitglieder der Westerwald Bank zu unterstützen.

Die Bank gibt Antworten
Die Westerwald Bank selbst habe 2018 erneut ein solides Wachstum verzeichnet. Die Herausforderungen heißen seit vielen Jahren Digitalisierung, Demografie, Regulatorik, niedrige Zinsen und verändertes Kundenverhalten. 2019 komme möglicherweise eine sich abschwächende Konjunktur hinzu. Die Antworten auf die großen Fragen der Zeit bleibt die Bank allerdings nicht schuldig: Man investiert konsequent in die Digitalisierung, ohne dabei die Präsenz in der Fläche zu vernachlässigen. Mit der Neueröffnung der Filiale in Dierdorf in der kommenden Woche verfüge man neben der Geschäftsstelle in Bad Marienberg über zwei hochmoderne Standorte, die beide Ansprüche verknüpfen: Den Trend zur Digitalisierung und den Trend zur Region.




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Seit vielen Jahren beim Weihnachtsmarkt beteiligt
Dass das regionale Engagement der Bank Auftrag und Verpflichtung ist, machte Kölbach auch am Mitwirken beim Weihnachtsmarkt fest. So unterstützt die Bank die abendliche Après-Ski-Party an beiden Markttagen auf dem Schlossplatz ebenso wie die Theateraufführung „Es klopft bei Wanja in der Nacht“ in der evangelischen Bücherei am Sonntagnachmittag um 15 Uhr. Wie Kölbach würdigten auch Bürgermeister Fred Jüngerich, Stadtbürgermeister Heijo Höfer, MdL, und Aktionskreisvorsitzende Katja Lang das Engagement der vielen am Weihnachtsmarkt der Kreisstadt Beteiligten. Viele fleißige Helfer hätten sich über Monate für diesen Markt ehrenamtlich engagiert, der durch das Miteinander der Akteure immer wieder ein Erfolg sei. Jüngerich sprach angesichts der Fusionsverhandlungen mit Flammersfeld von „einem bewegten Jahr für die Kommunen“. Höfer, der letztmalig als Stadtbürgermeister zum Empfang gekommen war, richtete seinen Dank an alle, die über die Jahrzehnte hinweg beim Weihnachtsmarkt unterstützt hatten. Und Katja Lang erinnerte an die Veranstaltungen des zu Ende gehenden Jahres mit der Hochzeitsmesse, der Toskanischen Nacht, der Herbstfashion und dem Bürgerfest. (PM)


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