Werbung

Nachricht vom 02.12.2018    

E-Government: Land und Kommunen verwalten online

Bis Ende 2022 sollen in Deutschland die Verwaltungsleistungen online angeboten werden. In Rheinland-Pfalz gibt es dazu jetzt eine Vereinbarung zwischen Land und kommunalen Spitzenverbänden. Dabei werden Basisdienste wie Antragsmanagement, Bezahlsystem, sichere Kommunikationsdienste, E-Rechnung und weitere IT-Infrastrukturen vom Land beschafft, ab 2019 im Landesbetrieb Daten und Information betrieben und den Kommunen zur Nutzung bereitgestellt.

Auf dem Weg zur digitalen Verwaltung: (von links) Ernst Walter Görisch, stellvertretender Vorsitzender des Landkreistages, Innenminister Roger Lewentz, Aloysius Söhngen, Vorsitzender des Gemeinde- und Städtebundes, und Michael Mätzig, geschäftsführender Direktor des Städtetages in Rheinland-Pfalz. Foto: Innenministerium Rheinland-Pfalz)

Mainz. Die Landesregierung von Rheinland-Pfalz und Vertreter der drei kommunalen Spitzenverbände in Rheinland-Pfalz – Landkreistag, Städtetag, Gemeinde- und Städtebund – haben einen Kooperationsvertrag zur Zusammenarbeit im E-Government unterzeichnet. In diesem Vertrag vereinbaren das Land und die kommunalen Spitzenverbände die gemeinsame Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes. Nach dem Onlinezugangsgesetz sollen in Deutschland bis Ende 2022 die Verwaltungsleistungen online angeboten werden. Hierzu sind umfangreiche Anpassungen der Verwaltungsprozesse und Erweiterungen der vorhandenen IT-Infrastrukturen erforderlich. Mit der Vereinbarung verständigen sich Land und Kommunen auf ein gemeinsames Vorgehen. Dabei werden Basisdienste wie Antragsmanagement, Bezahlsystem, sichere Kommunikationsdienste, E-Rechnung und weitere IT-Infrastrukturen vom Land beschafft, ab 2019 im Landesbetrieb Daten und Information betrieben und den Kommunen zur Nutzung bereitgestellt.

Online-Verwaltungsdienstleistungen aus einem Guss
„Für die Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen wird es unerheblich sein, welche Behörde für ein Verwaltungsverfahren zuständig ist. Mit der gemeinsamen Infrastruktur des Landes und der Kommunen können die Online-Verfahren der Verwaltungen einfach gefunden und genutzt werden“, sagte Innenminister Roger Lewentz. „Der Vollzug der Online-Verwaltungsleistungen wird natürlich bei den Kommunen verbleiben. Das Land wird aber die Voraussetzungen schaffen, sodass die Kommunen die Online-Verwaltungsleistungen schnell, rechtssicher und aus einem Guss umsetzen können.“ Die Kooperationsvereinbarung ist eine der ersten, mit der in einem Flächenland die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes zwischen Land und Kommunen vereinbart wird.




Stellenanzeigen | WesterwaldJobs

Vorarbeiter / Teamleiter Fahrzeugbeschriftung & Folientechnik (m/w/d)

BeschriftungsMeister.de
56593 Horhausen (Westerwald)

Gruppenleitung (m/w/d) Vollzeit in der Werkstatt

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57537 Wissen

Kita - Assistenz (m/w/d) Friesenhagen

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
51598 Friesenhagen

Gruppenleitung Wohnstätte (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Aushilfe im Gruppendienst auf geringfügiger Basis (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57537 Mittelhof

⇒ Mehr Westerwald Jobs entdecken    |    ⇒ Stellenanzeige schalten


Der Vorsitzende des Gemeinde- und Städtebundes, Aloysius Söhngen, stellte als Vertreter der kommunalen Spitzenverbände und zugleich des federführenden Verbandes fest: „Die Digitalisierung ist die entscheidende Zukunftsfrage für unser Land. Das Onlinezugangsgesetz legt einen wichtigen Grundstein zur weiteren Digitalisierung von Verwaltungsleistungen, stellt die Kommunen aber auch vor große Herausforderungen. Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages wird die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen im Bereich des E-Government fortgesetzt. Das Land stellt uns mit den Basisdiensten einen Baukasten zur Verfügung, der uns in die Lage versetzt, unsere Verwaltungsprozesse selbstständig zu digitalisieren und für die Online-Nutzung zu erschließen.“

Austauschplattform für Verwaltungen
Künftig steht den Kommunalverwaltungen eine Austauschplattform zur Verfügung, die eine Übertragung von einmal erstellten digitalen Prozessen in andere Körperschaften ermöglicht. So muss nicht jede Verwaltung das Rad neu erfinden. Gemeinsam werden das Land und die Kommunen die Vorgaben des Portalverbundes erfüllen. Bis zum Jahr 2022 werden die kommunalen und staatlichen Leistungs- und Zuständigkeitsinformationen und die digitalen Prozesse im gemeinsamen Serviceportal gebündelt.

Bereits im September 2018 ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Land und den Spitzenverbänden für ein gemeinsames Bürger- und Unternehmenskonto, dem „rlpServiceKonto“, unterzeichnet worden. Der Kooperationsvertrag erweitert die langjährige Zusammenarbeit und legt die Grundlage für eine technische Standardisierung bei der Umsetzung der Verwaltungsprozesse in Rheinland-Pfalz. (PM)


Feedback: Hinweise an die Redaktion

AK-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.



Aktuelle Artikel aus Politik


Junge Union besucht Remondis Mittelrhein: Einblicke in die Kreislaufwirtschaft in Altenkirchen

Die Junge Union im Kreis Altenkirchen hat das Unternehmen Remondis Mittelrhein besucht, um sich über ...

Neues Ehrenamtsbüro in Hamm (Sieg) eröffnet: Ein Ort für Austausch und Engagement

Am 19. September öffnete das neue Ehrenamtsbüro in der Verbandsgemeinde Hamm (Sieg) seine Türen. Der ...

Debatte um Kinderkrankengeld: Mainz widerspricht Bundesregierung

Die Diskussion um die zukünftige Bezugsdauer des Kinderkrankengeldes sorgt für unterschiedliche Meinungen. ...

Sabine Bätzing-Lichtenthäler lädt zum Instagram-Live mit Josephine Ortleb ein

Bei einem digitalen Gespräch geht es am 30. September um Demokratie, Frauenpolitik und die Vereinbarkeit ...

Betzdorfer Wochenmarkt: Engagement gegen Rechtsextremismus

Am 18. September 2026 präsentierte sich das "Bündnis demokratischer Zusammenhalt - Kein Platz für Rechtsextremismus" ...

Jugendparlament Wissen: Schülerdöner als erstes Projekt

In der Verbandsgemeinde Wissen hat das neu gegründete Jugendparlament seine Arbeit aufgenommen. Mit dem ...

Weitere Artikel


Giving Friday: Insgesamt über 1.000 Euro für Schönsteiner Kita

Mit dem Black Friday im November fiel in weiten Teilen des Handels der Startschuss für das Weihnachtsgeschäft. ...

Weihnachtsmarkt im Bürgerpark

Über 20 Stände mit durchweg weihnachtlichen Angeboten sorgten für ein stimmungsvolles Ambiente im Niederfischbacher ...

Brachbacher SPD schickt Steffen Kappes ins Ortsbürgermeister-Rennen

Steffen Kappes soll Ortsbürgermeister von Brachbach werden. Das zumindest will die dortige SPD. Der Ortsverein ...

Wissener Weihnachtsshopping läutet Adventszeit ein

Viele Besucher kamen am Samstag vor dem ersten Advent in die Siegstadt, um sich auf die besinnliche Zeit ...

Planung ist nicht so einfach wie sie aussieht

Bei der Integrierten Gesamtschule (IGS) Betzdorf-Kirchen ging es um die Komplexität von Planungsprozessen, ...

Mit dem Schnuller am Smartphone: Lokales Netzwerk Kinderschutz tagte in Altenkirchen

Zum zehnjährigen Bestehen des Lokalen Netzwerks Kinderschutz und Frühe Hilfen hatte die Kreisverwaltung ...

Werbung