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Nachricht vom 09.12.2018    

Sternsinger für 2019 wurden in der Verwaltung empfangen

Traditionell begrüßt die Spitze der Verbandsgemeinde Flammersfeld die Sternsinger in der Verwaltung. Am Samstag (8. Dezember) konnte der Erste Beigeordnete Rolf Schmidt-Markoski rund 15 Kinder mit Eltern sowie den Sternsinger-Koordinator Thomas George im Raiffeisensaal willkommen heißen.

Gruppenfoto mit Koordinator Thomas George (re), Beigeordneter Rolf Schmidt-Markoski (3. v. re.)

Flammersfeld. Noch dauert es rund vier Wochen, bis die Sternsinger wieder von Haus zu Haus gehen werden und um Spenden bitten, der Empfang im Rathaus Flammersfeld ist traditionell in der Adventszeit. Die Sternsinger bitten in diesem Jahr unter dem Motto „Wir gehören zusammen“ um Spenden für Projekte der Inklusion. Im Fokus der Sternsinger-Aktion steht Peru. Beim Empfang im Rathaus Flammersfeld wurde zunächst ein Film gezeigt, der über die Schwierigkeiten von Kindern und Jugendlichen berichtet, die in ihrer Heimat nicht nur am Rande der Städte, sondern im wahrsten Sinne der Worte „am Rande der Gesellschaft“ leben. Der Film zeigte Kinder, deren Umfeld sie nicht, wie es in Peru und anderen Ländern üblich ist, versteckt, sondern integriert.

Prominente Unterstützung
TV-Journalist Willi Weitzel, bekannt durch „Willi wills Wissen“, war in Peru und besuchte dort das Sternsingerprojekt „Yancana Huasy“. Hier werden, auch mit Spenden aus Deutschland, die Kinder intensiv behandelt. Er traf dort Kinder mit Beeinträchtigungen, die von Freunden und ihrem Umfeld so akzeptiert werden, wie sie sind. Dies, so sagt José Antonio Patrón, Leiter von Yancana Huasy, sei noch lange nicht überall so. „Wir versuchen zu vermitteln, dass jeder Mensch einzigartig ist.“ In diesem Projekt arbeiten Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und andere Fachkräfte und lassen den Kindern die erforderliche Hilfe zukommen. Ohne die Spenden der weltweiten Sternsinger-Aktion könnten viele Projekte nicht weiter existieren, die Hilfe für die betroffenen Kinder und ihre Eltern müsste eingestellt werden.

Weniger Sternsinger
Thomas George stellte fest, dass es leider immer weniger Sternsinger gebe. Dies habe seine Ursachen auch in den Veränderungen, denen die Kirchen unterworfen sind. So würden vielfach die Gemeinden vor Ort zu größeren Seelsorgebereichen zusammengelegt, die Bürger fühlen sich ihrer Kirche vor Ort nicht mehr so verbunden, so George weiter.

Anmeldungen möglich
Interessierte Kinder, Jugendliche, aber auch Erwachsene, können sich bei Thomas George informieren und anmelden (Kontakt: Tel. 02685-7178). Der Aussendegottesdienst findet am 28. Dezember um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche Buchholz statt. Die Fahrt dorthin wird, so George, ab Oberlahr mit einem Bus stattfinden. (kkö)



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