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Nachricht vom 09.12.2009    

Betzdorfer Handel setzt auf Kernöffnungszeiten

Seit rund sechs Monaten haben etwa 40 Geschäfte und Dienstleister in Betzdorf sogenannte Kernöffnungszeiten, das heißt es ist durchgehend geöffnet. Ursprünglich sollte das Projekt Ende des Jahres auslaufen, aber aufgrund der positiven Erfahrungen wird es weitergeführt. Es sollen sich möglichst weitere Geschäfte und Dienstleister der Initiative der "Betzdorfer Stadtgespräche" anschließen.

Betzdorf. Seit sechs Monaten läuft die Initiative "Betzdorf hat offen" der Projektgruppe der Betzdorfer Stadtgespräche. Eigentlich sollte sie Ende des Jahres auslaufen. Aufgrund der guten Erfahrungen soll es aber weitergehen, die Kernöffnungszeiten haben sich bewährt. Im Pressegespräch am Mittwoch, 9. Dezember, berichteten Silke Göldner vom Projektbüro, Mario Görög, Vorsitzender der Betzdorfer Aktionsgemeinschaft, und einige Geschäftsinhaber vom Erfolg. Bürgermeister Bernd Brato freute sich, dass die Probephase zu guten Ergebnissen führte und weitergeführt werden soll. "Der einheitliche Eindruck für Betzdorf ist wichtig, wer in die Stadt kommt findet offene Geschäfte. Dies tut dem Image der Stadt gut, wenn möglichst alle dabei sind", unterstützte Brato den Appell des Projektteams und der Aktionsgemeinschaft. Denn es fehlen noch eine stattliche Anzahl Betzdorfer Fachgeschäfte und auch Dienstleister, die sich möglichst bis Weihnachten noch anmelden sollen. Göldner berichtete von positiven Rückmeldungen der Teilnehmer am Projekt Kernöffnungszeiten und von den durchaus positiven Einschätzungen der Kunden. "Jetzt sind alle angesprochen, Handel und Dienstleister sollen sich melden", sagte Göldner.
Ein dickes Lob erhielt das Projektteam vom Aktionskreisvorsitzenden Mario Görög. Er erinnerte an die rund 25 Jahre lange Diskussion um durchgehende Öffnungszeiten, die bislang nie zu einem Erfolg führten. "Es ist der Erfolg des Projektteams der Stadtgespräche, dass wir jetzt die Kernöffnungszeiten haben und weiterführen können", lobte Görög. Mittags durchgehend geöffnet sei ein wichtiges Signal für die vielen Pendler, die ihren Arbeitsplatz in Betzdorf haben, es müsse sich weiter durchsetzen und möglichst alle mitmachen.
Christoph Burghaus vom gleichnamigen Modehaus berichtete von den Problemen bei der Umstellung im Haus, die man auf der personellen Ebenen habe lösen müssen. Die Kundschaft habe es sehr positiv aufgenommen und so mancher Einkauf sei mittags deutlich entspannter abgelaufen. Es sei ein Servicegewinn für den Kunden, mittags in der Stadt einkaufen zu können, am Umsatz lasse sich der Erfolg noch nicht messen, so Burghaus. Ähnlich positiv bewertet hatte auch Bettina Stern vom Ausdauer-Shop die durchgehenden Öffnungszeiten. "Die Mittagsstunden haben sich positiv entwickelt", gab sie per Mail bekannt. Anfangs skeptisch war die Goldschmiede Zöller gewesen, da aus vorgeschriebenen Sicherheitsgründen immer zwei Personen im Geschäft sein müssen. Mittlerweile habe es sich eingespielt und im Geschäft sei man von den durchgehenden Öffnungszeiten begeistert, berichtete Silke Göldner.
Die Mittwochsmittags-Aktionen werden mit dem Jahresende auslaufen, da man nicht zuviel Einsatz und Kosten von den Geschäftsinhabern erwarten könne. Alle richteten einen Appell an die Betzdorfer Gewerbetreibenden, die noch nicht am Projekt teilnehmen, sich den Kernöffnugnszeiten (montags bis freitags durchgehend von 9 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr) anzuschließen, Anmeldungen sind im Stadtbüro Betzdorf bei Silke Göldner möglich. (hw)
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Mitmachen sollen möglichst alle Fachgeschafte und Dienstleister bei den Kernöffnungszeiten in Betzdorf. Dafür warben Aktionskreis-Vorsitzender Mario Görög, Silke Göldner vom Stadtbüro und Bürgermeister Bernd Brato (von links). Foto: Helga Wienand


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