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Nachricht vom 13.12.2009    

Schönsteiner Weihnachtmarkt Besuchermagnet

Wildschweine aus Eichenholz, Nordmanntannen aus ökologischem Anbau, duftende Seifen aus eigener Produktion, edler Schmuck aus unterschiedlichen Künstlerwerkstätten, süße Köstlichkeiten oder delikate Speisen aus Wildfleisch - all dies und noch viel mehr lockte die Besucherscharen zum 17. Weihnachtsmarkt nach Schloss Schönstein.

Schönstein. Seit 17 Jahren ist der Schönsteiner Weihnachtsmarkt am 3. Adventswochenende ein beliebter Treffpunkt für viele tausend Gäste aus nah und fern. Die Kulisse und das besondere Angebot zog auch in diesem Jahr die Besucher mit der einbrechenden Dämmerung magisch an und der unter Schlosshof füllte sich. Für die musikalische Einstimmung am Samstag sorgten die Parforcehornbläser Mühlenthal-Crottorf mit den zauberhaften Klängen. Im oberen Schlosshof, über dem eigentlichen Marktgeschehen war das Domizil für die Musiker, die mit ausgesuchten Stücken unterhielten. Ein Blechbläserensemble mit Musiker aus der Region sorgte an beiden Tagen für adventliche Musik.
Seit Anbeginn dabei ist der Förderverein der Kinderstation des Kirchener Krankenhauses. Hier lockten heiße frische Waffeln und Kaffee, und die wechselnden Teams hatte alle Hände voll zu tun. Gute Laune herrschte überall, denn das Wetter spielte mit. In ihren historischen Kostümen und dem eigens hergestellten Landsknechtbier und weiteren geistvollen Spezialitäten ist die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft vom Heister zu Schönstein ein beliebter Treffpunkt im Laufe der vielen Jahre geworden. Gute Stimmung herrscht hier immer. Das Weihnachtsgebäck der Schönsteiner Schützenfrauen ist berühmt und gehörte auch in diesem Jahr dazu.
Holzarbeiten in edler Vollendung und liebevoller Handarbeit hergestellt hatte die Lebensgemeinschaft Eichhof mitgebracht. Hier gab es neue Kreationen zu entdecken, wie kleine Schatullen aus edlen Hölzern, die ins Auge fielen. Produkte aus der Region, handgemacht und mit hohem Qualitätsstandard fanden sich in vielen Ständen. Edler handgefertigter Gold- und Silberschmuck aus dem Atelier von Goldschmiedin Walburga Heidemann aus Bitzen fand viel Beachtung. Aber auch die Glitzermanufaktur von Gesche Marie Thielmann aus Langenbach/Kirburg. Im wahrlich glitzernden und funkelnden Holzhäuschen bot die Künstlerin handgefertigten Glas- und Süßwasserperlenschmuck zu durchaus aktzeptablen Preisen.
Am Eingang zum Marktgeschehen sorgte eine Rotte Wildschweine aus Eichenholz für den besonderen Blickfang. Andreas Bohl aus Herdorf ließ auch hin und wieder die Motorsäge kreischen und zauberte dekorative Gegenstände aus den unterschiedlichen Holzarten. Handgestricktes, Honigprodukte, Weihnachtsdekorationen und vieles mehr lockte zum Kauf. Ein besonderer Duft umwehte den Stand von Maria Schneider aus Dierdorf. Hier gab es von der Seifensieder-Manufaktur besondere Seifen in vielen Duftnuancen und Farben. Mit Naturstoffen und Aromen sind diese Seifen hergestellt, und man konnte sich das passende Stück vom Block wählen, es wurde entsprechend ausgewogen.
Leckere Öle, Essige, Liköre und Pesto vor dem Kauf probieren konnte man bei Iris Meßmer aus Wissen. Das genossen die Besucher, und hatte man seinen Lieblingsgeschmack entdeckt, wurde aus den Ballons die Menge auf Wunsch in Glasflaschen abgefüllt und versiegelt.
Die gut gefüllte Wildkammer fand rege Besucher, vor allem aber die Verzehrstände der Hatzfeldt´schen Verwaltung. Hier lockte Wildgulasch, Wildbratwurst und Wildfleischkäse. Winzerglühwein und Apfelpunsch fand regen Zuspruch. Genießen, bummeln, das eine oder andere Geschenk kaufen, der 17. Weihnachtsmarkt im Schlosshof in Schönstein wurde erneut zum Mekka der Weihnachtsmarktbesucher. (hw)
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Zauberhaft schön erklangen am Samstag die Melodien der Parforcehornbläser Mühlenthal-Crottorf zum 17. Weihnachtsmarkt vom oberen Schlosshof in Schönstein. Fotos: Helga Wienand


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