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Nachricht vom 13.12.2009 - 19:22 Uhr    

Friedenslicht soll Hoffnung geben

Das Friedenslicht gilt als ein besonderes Symbol der Nähe Gottes zu den Menschen - über alle Grenzen hinweg. Die Hammer Pfadfinder nehmen es auch in diesem Jahr wieder an der Aktion teil.

Hamm. "Mauern brechen - Frieden finden - Hoffnung geben"
lautet das Motto der Friedenslicht-Aktion 2009. In diesem Jahr ist ein besonderer Anlass zum diesjährigen Motto geworden. Unmittelbar nach der Wende im Jahr 1989 überschritt das Friedenslicht Grenzen, die wenige Monate vorher als unüberwindlich galten. So brannte das Friedenslicht auch an der geöffneten Berliner Mauer, in der Freude über das Fallen des "Eisernen Vorhangs".
Seit 1986 wird das Friedenslicht vom ORF in den Wochen vor Weihnachten in Betlehem in der Geburtsgrotte Jesu entzündet. Von dort aus reist das Licht mit dem Flugzeug in einer explosionssicheren Lampe nach Wien. Dort wird es am dritten Adventswochenende in alle Orte Österreichs und in die meisten europäischen Länder gesandt. Züge mit dem Licht fahren über den ganzen Kontinent. Insbesondere die Pfadfinderinnen und Pfadfinder haben sich des Friedenslichtes angenommen und sorgen dafür, dass es in den meisten europäischen Ländern verbreitet wird und sogar seinen Weg in die USA gefunden hat. Das Friedenslicht ist längst zu einem besonderen Symbol der Nähe Gottes und seiner Zuwendung zu uns geworden - über alle Grenzen hinweg.
Das Friedenslicht wurde wie schon in den vergangenen Jahren von den Pfadfindern des Stammes St. Joseph der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) aus Hamm im Hohen Dom zu Köln im Empfang genommen. Bereits seit Gründung des Stammes in Hamm im Jahr 2001 beteiligen sich die Mitglieder des Stammes an der Aktion. Auch in diesem Jahr bringen Pfadfinderinnen und Pfadfinder zu Weihnachten das Friedenslicht von Betlehem zu den Menschen. Bis 24. Dezember können sich die Menschen dieses Weihnachtssymbol in der katholischen und in der evangelischen Kirche, im katholischen Kindergarten, im Rathaus der Verbandsgemeinde und dem Haus der Kultur abholen.
Das Friedenslicht von Betlehem ist kein magisches Symbol, das den Frieden herbeizaubern kann. Es erinnert vielmehr daran, dass sich die Menschen für den Frieden einsetzen müssen, dass alle aufgefordert sind, in ihrem Bereich und in ihrem Leben Frieden zu schaffen. So wie die kleine Flamme millionenfach von Kerze zu Kerze, von Hand zu Hand weiter gegeben wird, so muss auch der Friede von Mensch zu Mensch wachsen. So wie sich das Licht der kleinen Flamme durch ein Zeichen der Zuneigung ausbreitet, kann auch der Friede verbreitet werden.
Wer das Licht empfängt, kann damit selbst die Kerzen von Freunden und Bekannten entzünden, damit an vielen Orten ein Schimmer des Friedens erfahrbar wird, auf den die Menschen in der Weihnachtszeit besonders hoffen.



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