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Nachricht vom 09.08.2007    

Uni kooperiert mit Netz-Dienstleister

Websuche mit Google und Co. - jeder kennt sie, die manchmal guten, die manchmal schlechten Suchergebnisse. Doch wie genau entstehen sie? Noch wichtiger als für den Internetsurfer ist die Antwort auf die Frage für Firmen, die ihre Produkte und Dienstleistungen im Internet präsentieren oder vertreiben. An der Universität Siegen hat die Vivawasser.de AG aus Kiel, die deutschlandweit Webpräsenzen erstellt und betreut, Antworten auf diese Fragen gefunden, und zwar am Informatik-Lehrstuhl von Professor Dr. Erwin Pesch.

Lieberam-Schmidt und Michael Münzer

Siegen. Durch seine Forschungen über Websuche an der Universität Siegen ist Diplom-Kaufmann Sönke Lieberam-Schmidt mit den Details der Funktionsweise von Suchmaschinen bestens vertraut. In einem gemeinsamen, von der EU geförderten Projekt, haben jetzt das Team aus Vivawasser.de AG und Uni Siegen Maßnahmen erarbeitet und umgesetzt, die die von Vivawasser betreuten Webseiten besser auffindbar machen. Zu den Kunden zählen zum Beispiel Versandunternehmen, für die es wichtig ist, dass ihre Produkte auf den oberen Rängen von Google erscheinen. Aber auch für einen lokalen Einzelhändler, einen Rechtsanwalt oder ein mittelständisches Gewerbe kann die Position des eigenen Angebotes auf der Suchergebnisliste darüber entscheiden, ob der Nutzer zu ihm findet oder zu einem Mitbewerber geht.
"Webauftritte müssen bereits bei ihrer Erstellung für Suchmaschinen optimiert werden", erklärt Lieberam-Schmidt, der im Rahmen seiner Doktorarbeit über das Thema Websuche forscht, "ansonsten kann es passieren, dass die Webseiten für Suchmaschinen durch technische Fehler für Suchmaschinen schlichtweg unsichtbar bleiben."
Bei der Optimierung des WWW können allerdings - wie im realen Leben - falsche Freunde oder zweifelhafte Tricks auf lange Sicht eher schaden als nützen, indem sie meinen, Suchmaschinen andere Inhalte vorgaukeln zu können, als die Seite tatsächlich zeigt. Auf derartige Tricks können die Siegener Wissenschaftler verzichten. Eine Webpräsenz ist dann für Suchmaschinen attraktiv, wenn sie auch für den typischen Websurfer relevante Inhalte hat, diese übersichlich präsentiert und gut vernetzt.
Zur Zusammenarbeit des Internetdienstleisters mit der Universität kam es, als der Vorstand Dr. Erich Münzer nach einem seriösen Partner mit fundiertem Fachwissen suchte und so auf die Siegener Wissenschaftler stieß. Das Team um Lieberam-Schmidt hat sich nicht damit begnügt, die vorhandenen Webseiten zu analysieren und Verbesserungsvorschläge zu machen. Vielmehr wurde in mehreren Werkstätten Knowhow von der Universität in das Unternehmen transferiert. Die vorhandenen Unternehmensprozesse bei der Webseitengestaltung wurden gemeinsam analysiert, modelliert und verbessert, wobei Lieberam-Schmidt seine langjährigen Erfahrungen als Unternehmensberater einsetzte.
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Foto: Das Foto zeigt Sönke Lieberam-Schmidt von der Universität Siegen und Michael Münzer vom Aufsichtsrat der Vivawasser.de AG.



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