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Nachricht vom 17.01.2019    

Hochschullandschaft: IHK setzt auf Standort Koblenz

„Gerade mit Blick auf die Sicherstellung der Ausbildung von akademischen Fach- und Führungsnachwuchskräften ist der Erhalt und der Ausbau des Universitätsstandorts Koblenz dringend geboten“, sagt Susanne Szczesny-Oßing, Präsidentin der IHK Koblenz, angesichts der Umgestaltung der Hochschullandschaft. Die IHK bietet an, mit Landesregierung, Kommunen und Landkreisen sowie allen Akteuren kurzfristig in Gespräche darüber einzutreten, wie ein tragfähiges Konzept zum Ausbau der akademischen Lehr- und Forschungseinrichtungen erarbeitet werden kann.

IHK-Präsidentin Susanne Szczesny-Oßing: „Gerade mit Blick auf die Sicherstellung der Ausbildung von akademischen Fach- und Führungsnachwuchskräften ist der Erhalt und der Ausbau des Universitätsstandorts Koblenz dringend geboten.“ (Foto: IHK)

Koblenz/Region. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz fordert, dass die Interessen der Region Koblenz bei der künftigen Umgestaltung der Hochschullandschaft angemessen berücksichtigt werden. „Gerade mit Blick auf die Sicherstellung der Ausbildung von akademischen Fach- und Führungsnachwuchskräften ist der Erhalt und der Ausbau des Universitätsstandorts Koblenz dringend geboten“, sagt Susanne Szczesny-Oßing, Präsidentin der IHK Koblenz. Dies gelte in besonderer Weise vor dem Hintergrund der Entscheidung der Landesregierung, die Standorte der Universität Koblenz-Landau zu teilen und in eine neue, teilweise selbstständige, Struktur zu überführen.

Eine große Chance
„Mit der in der Diskussion befindlichen teilweisen Umgestaltung der Hochschullandschaft im nördlichen Rheinland-Pfalz besteht derzeit grundsätzlich eine große Chance, im Einklang mit Wirtschaft und Gesellschaft eine zukunftsfähige Institution mit einer über die bisherigen fachlichen Schwerpunkte hinausgehenden Ausrichtung zu schaffen“, ergänzt Szczesny-Oßing.

Region braucht die Universität
Die IHK Koblenz bietet an, mit der Landesregierung, den Kommunen und Landkreisen sowie allen weiteren Akteuren kurzfristig in Gespräche darüber einzutreten, in welcher Weise ein künftiges und tragfähiges Konzept zum Ausbau der akademischen Lehr- und Forschungseinrichtungen erarbeitet werden könne. „Auf keinen Fall dürfen wir zulassen, dass fachwissenschaftliche Expertise und Kompetenz vom Campus Koblenz in anderen Regionen abwandert“, mahnt die Präsidentin. Das nördliche Rheinland-Pfalz brauche neben der Hochschule Koblenz und der WHU in Vallendar auch eine Universität Koblenz, die in der Wissenschaft gehört werde.




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Verunsicherung nach Korflesch-Rücktritt
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