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Nachricht vom 26.01.2019    

Weihnachtsmarkt-Erlös geht an den Kinderschutzdienst

Die Standbetreiber des Weyerbuscher Weihnachtsmarktes 2018 hatten sich bereits im Vorfeld darauf geeinigt, dass Überschüsse gespendet werden sollten. Auf diesem Weg kamen 555 Euro zusammen. Die Ortsgemeinde rundetet den Betrag auf 600 Euro auf und übergab den symbolischen Scheck jetzt an den Kinderschutzdienst im Kreis Altenkirchen.

Spende für den Kinderschutzdienst: (von links) Engolda Bohlscheid, Ingrid Schmidt, Christian Ferdinand, Max Weller, Brigitte Utsch und Dietmar Winhold. (Foto: kkö)

Weyerbusch. Weyerbuschs Ortsbürgermeister Dietmar Winhold und Brigitte Utsch, Ingrid Schmidt und Christian Ferdinand vom Kinderschutzdienst im Kreis Altenkirchen sowie die Beigeordneten der Ortsgemeinde Engolda Bohlscheid und Max Weller trafen sich im Raiffeisen-Begegnungszentrum (RBZ). Der Anlass: Winhold hatte beim ersten Weihnachtsmarkt in Weyerbusch im vergangenen Jahr mit den Teilnehmern vereinbart, dass Überschüsse gespendet werden sollten. Dies konnte nun erfolgen. Und da die Ortsgemeinde Weyerbusch Mitglied im Kinderschutzdienst ist, war der gute Zweck schnell gefunden.

Christian Ferdinand, erster Vorsitzender des Vereins, erläuterte dessen Aufgaben. Landesweit existieren solche Einrichtungen, so Ferdinand, allerdings nur zwei in der Form eines eingetragenen Vereins wie im Kreis Altenkirchen. „Der Verein besteht seit rund 25 Jahren, ist aber im Kreis leider noch nicht so bekannt, wie andere im sozialen Bereich tätige Gruppen“, so Ferdinand. „Der Kinderschutzdienst ist, wenn man so will, dem Jugendamt vorgelagert.“ Der Kinderschutzdienst wird in abstimmung mit Schule oder Kindertagesstätte aktiv, noch bevor die behördliche „Maschinerie“ hochgefahren wird. Der Kinderschutzdienst wird auf Anfragen aus den genannten Einrichtungen, aber auch nach Information von Betroffenen, tätig. Besonders zugenommen habe der Bereich Mobbing, ob offen oder als sogenanntes „Cybermobbing“. Oft, so Ingrid Schmidt, werde Mobbing gar nicht als Gewalt gesehen. „Häufig hören wir in Gesprächen, dass dies ‚nur ein Scherz‘ gewesen sei. Leider“, so Schmidt weiter, „nehmen auch Eltern von betroffenen Kindern die Risiken viel zu spät wahr.“ Finanziert wird die Arbeit durch das Land, den Kreis und über Spenden, so Christian Ferdinand.




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Ortsbürgermeister Winhold erläuterte die Spende kurz: Die Standbetreiber hatten sich bereits im Vorfeld darauf geeinigt, dass Überschüsse gespendet werden sollten. Auf diesem Weg kamen 555 Euro zusammen. „Diesen Betrag hat die Ortsgemeinde aufgestockt, so dass wir heute einen Betrag von 600 Euro übergeben können.“ (kkö)


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