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Nachricht vom 08.02.2019 - 12:31 Uhr    

Soziale Netzwerke: Bildungswochenende in der Eifel

Drei Tage lang ging es um das Thema „Soziale Netzwerke – Fluch und Segen zugleich?“ beim Jugendbildungswochenende der Jugendpflegen der Betzdorf-Gebhardshain und Kirchen in der Eifel. Durch verschiedene Spiele und Ideenfindungsprozesse wurde die aktuelle Thematik mit Methoden aus der Gruppenarbeit ausgiebig behandelt. Mit den Ergebnissen nimmt die Gruppe am diesjährigen Schüler- und Jugendwettbewerb der Landeszentrale für Politische Bildung teil.

Die Jugendlichen programmierten kurzerhand eine eigene App, die sich mit den gängigsten Sozialen Netzwerken auszeinandersetzt. (Foto: privat)

Betzdorf/Kirchen. Die Jugendpflegen der Verbandsgemeinden Betzdorf-Gebhardshain und Kirchen veranstalteten jüngst für aktive Jugendliche in der Jugendarbeit ein spannendes Wochenende in Gunderath in der Vulkaneifel. Drei Tage lang wurde sich mit dem Thema „Soziale Netzwerke – Fluch und Segen zugleich?“ auf verschiedenste Arten auseinander gesetzt. Die Jugendlichen stammten aus den Jugendtreffs Kirchen, Wallmenroth, Alsdorf und Betzdorfer Alsberg. Mit den Ergebnissen nimmt die Gruppe am diesjährigen Schüler- und Jugendwettbewerb der Landeszentrale für Politische Bildung teil.

Durch verschiedene Spiele und Ideenfindungsprozesse wurde die aktuelle Thematik mit Methoden aus der Gruppenarbeit ausgiebig behandelt. Das Nutzungsverhalten von Smartphones und weiteren Medien sowie das Zusammentragen verschiedener sozialer Netzwerke wurden als Einstieg zur Ideenfindung eingesetzt. Dabei kam die Frage nicht zu kurz, ob neben den vielen Vorteilen auch Gefahren wie Internetsucht, Cyber Mobbing, Fake News, Hate Speech und Überwachung mit der Nutzung von Social Media einhergehen. Verschiedene intensive Spiele, unter anderem eine fürs Thema abgewandelte Form des altbekannten „Wahrheit oder Pflicht“-Spiels sowie die sorgfältige Auseinandersetzung mit den der Gruppe zur Verfügung stehenden Materialien folgten. Schnell einigte sich die Gruppe darauf, ihre Arbeit mit Hilfe einer Fotostory, kurzer Videos sowie einer selbst erstellten App darzustellen. Es entstand eine Geschichte zu einem jungen Mädchen, welches über sein Smartphone gemobbt wird. Als Lösung der Situation stellten die Jugendliche ihr in der Geschichte eine Freundin zur Seite, die sie tröstet und ihr eine App vorschlägt, die über Gefahren im Internet sowie bei der Nutzung sozialer Netzwerke aufklärt. Außerdem versorgt die App natürlich mit Anlaufstellen sowie nützlichen Tipps und Tricks, wenn Hilfe benötigt wird. Gemeinsam mit ihrer Freundin schafft es die Protagonistin, Mut zu fassen, sich anderen mitzuteilen und so ihr eigenes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen zu stärken.

Da die Schulung im Center-Parc in der Eifel stattfand, nutzte die Gruppe in den thematischen Pausen gemeinsam auch ausgiebig die Sportangebote für Gruppenaktivitäten. Beim Resümee wünschten sich die Jugendlichen von den Jugendpflegern auch im nächsten Jahr wieder ein Wochenende zu einem interessanten Thema. Neben der Auseinandersetzung mit aktuellen Themen zielen diese Wochenenden auch darauf ab, Jugendliche darin zu fördern, selbst Verantwortung zu übernehmen, Methoden für die Jugendarbeit kennenzulernen und in die Aufgaben von Jugendleitern herein zu wachsen. (PM)



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