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Nachricht vom 05.04.2019    

„Rückkehr der Wölfe“: Ausstellung und Lesung im Kreishaus

Vor dem aktuellen Hintergrund der Wolfsansiedlung auf dem Stegskopf präsentiert die Kreisverwaltung Altenkirchen bis 31. Mai die Wander-Ausstellung „Die Rückkehr der Wölfe – Geschichte und Gegenwart“ des Hunsrück-Museums Simmern. Am Donnerstag, den 9. Mai, lädt die Kreisverwaltung ferner zu einer Lesung des Autors Eckhard Fuhr aus seinem Werk „Rückkehr der Wölfe: Wie ein Heimkehrer unser Leben verändert" ein.

Eckhard Fuhr liest begleitend zur Wander-Ausstellung aus seinem Werk „Rückkehr der Wölfe“. (Foto: privat)

Altenkirchen. Vor dem aktuellen Hintergrund der Wolfsansiedlung auf dem Stegskopf präsentiert die Kreisverwaltung Altenkirchen bis 31. Mai die Wander-Ausstellung „Die Rückkehr der Wölfe – Geschichte und Gegenwart“ des Hunsrück-Museums Simmern. Es geht um eine naturkundliche, kulturwissenschaftliche und gegenwartsbezogene Betrachtung des Themas „Rückkehr der Wölfe“. So behandelt die Ausstellung die Biologie des Wolfes, seine Lebensräume, die Jagd und die Ausrottung der Tiere vor allem in 19. Jahrhundert, schließlich die Märchen und Legenden zum Thema, die Rezeption des Wolfes in Wappen, Flurnamen, Erinnerungsstätten und die Rolle der Wölfe in anderen Kulturen. Darüber hinaus informiert die Ausstellung über die aktuelle Situation zum präventiven Schutz von Nutztieren und die damit verbundene Problematik.

Am Donnerstag, den 9. Mai, lädt die Kreisverwaltung ferner zu einer Lesung des Autors Eckhard Fuhr aus seinem Werk „Rückkehr der Wölfe: Wie ein Heimkehrer unser Leben verändert" ein. Beginn im großen Sitzungssaal der Kreisverwaltung ist um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Eckhard Fuhr, geboren 1954 in Hessen, studierte Geschichte und Soziologie und war politischer Redakteur bei der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ und Korrespondent für Kultur und Gesellschaft für die „Welt“. Eckhard Fuhr berichtet über die neue Konkurrenz für die Jäger und die Not der Schäfer, ihre Herde zu schützen, ebenso wie über das mythologisch gegründete Bild des Wolfs in der Volksseele. So entsteht ein umfassendes Bild des Problems, und es wird deutlich, dass wir uns nicht nur mit der physischen Präsenz der Wölfe auseinandersetzen müssen. Die größere Herausforderung ist die mentale: zuzulassen, dass in unserem durchorganisierten und gut kontrollierten mitteleuropäischen Biotop die wilde Natur immer noch mächtig ist.



Die Ausstellung im Foyer des Kreishauses ist von montags bis mittwochs 7.30 bis 17.30 Uhr, donnerstags von 7.30 bis 18.00 Uhr und freitags von 7.30 bis 13 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. (PM)


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