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Nachricht vom 05.04.2019    

Keine Zulassungssperre mehr für Hausärzte im Kreis Altenkirchen

Noch im Januar dieses Jahres war im rheinland-pfälzischen Ärzteblatt zu lesen, dass der Planungsbereich Kreis Altenkirchen von der Kassenärztlichen Vereinigung für Hausärzte wegen Überversorgung mit einer Zulassungssperre belegt ist. Die wurde nun aufgehoben – für CDU-MdL Peter Enders ein längst überfälliger Schritt.

MdL Peter Enders hält die Aufhebung der Zulassungssperre für Hausärzte im Kreis für überfällig. (Foto: CDU RLP)

Kreisgebiet. Noch im Januar dieses Jahres war im rheinland-pfälzischen Ärzteblatt zu lesen, dass der Planungsbereich Kreis Altenkirchen von der Kassenärztlichen Vereinigung für Hausärzte wegen Überversorgung mit einer Zulassungssperre belegt ist (Stand November 2018). „Dies war wegen der Situation besonders im Raum Betzdorf für niemand nachvollziehbar“, so der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Peter Enders. Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen in Rheinland-Pfalz hat nun mit Stand Februar 2019 für den Bereich Altenkirchen festgestellt, dass es keine Überversorgung für die Arztgruppe der Hausärzte gibt. Enders hält dies für längst überfällig und fordert die Kassenärztliche Vereinigung auf, ihren Beitrag zur Sicherstellung der Versorgung zu leisten. Auffällig sei, so der Abgeordnete, dass im Bereich der fachärztlichen Versorgung der Bereich Altenkirchen mit an der Spitze der Unterversorgung in Rheinland-Pfalz steht. Betroffen sind die Fachgruppen Augenheilkunde, Frauenärzte, Hautärzte, HNO-Ärzte und Nervenärzte.

Im Rahmen der Diskussion um den Einsatz von kommunalen Haushaltsmitteln, um Hausärzte in die Region zu bekommen, schlägt Enders vor, dass die Landesregierung die Kommunen bei solchen Projekten in großem Rahmen flächendeckend unterstützt. Die meisten kommunalen Haushalte könnten das nicht leisten. Zudem dürfe im Bereich der ärztlichen Versorgung kein Wettbewerb zwischen finanzschwachen und finanzstarken Kommunen entstehen. Hinzu komme, so Enders, dass diese diese Situation über Jahre hinweg entstanden sei, „weil die Landesregierung ihre Aufgaben bei der Sicherstellung der ärztlichen Versorgung, insbesondere bei der Bereitstellung von ausreichenden Studienplätzen, massiv vernachlässigt hat und viel zu spät handelte.“ (PM)


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