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Nachricht vom 08.04.2019    

FWG Altenkirchen-Flammersfeld setzt auf Fred Jüngerich

Die Freien Wähler Altenkirchen-Flammersfeld hatten nach Oberlahr geladen, um über ihre Ziele für die künftige Verbandsgemeinde zu informieren. Auch Altenkirchens Bürgermeister Fred Jüngerich, der auch für das Bürgermeisteramt der neuen Verbandsgemeinde kandidiert, war dabei. Er bekommt die Unterstützung der FWG für die Wahl am 26. Mai.

Treten gemeinsam für die neue Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld ein: (von links) Klaus Dieter Adrian, Jürgen Kugelmeier, Fred Jüngerich, Andrea Ackermann, Rolf Schmidt-Markoski und Jörg Gerharz. (Foto: FWG)

Oberlahr. Die Freien Wähler Altenkirchen-Flammersfeld stellten in Oberlahr im Hotelpark „Der Westerwaldtreff“ ihr Programm für die Kommunalwahlen vor. Der parteiunabhängige Bürgermeisterkandidat für die künftige Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld, Fred Jüngerich, folgte der Einladung der FWG und stellte sich den Fragen und der Diskussion mit den Zuhörern.

Zu Beginn der Veranstaltung erläuterte die Vorsitzende der FWG, Andrea Ackermann, die Ziele und Ansichten der Wähler-Gruppe, die sich ausdrücklich von ideologischen Vorgaben distanziert und sachorientiert und unabhängig arbeitet. Die FWG strebe keinerlei Macht auf höherer Eben an, habe ein Herz für die Heimat und wehre sich gegen den Alleinbestimmungsanspruch der Parteien und gegen Parteiideologien in der Kommunalpolitik. Sie setzt auf Mitwirkung der Bürger an der Willensbildung auf kommunaler Ebene und tritt für eine Stärkung der Selbstverwaltung und für eine bessere Finanzausstattung der Kommunen ein, damit die Belange vor Ort sachgerecht umgesetzt werden können.

FWG: „Voller Tatendrang“
„Selbstbewusst – Zusammen – Wachsen“, so will die FWG im neuen Verbandsgemeinderat in der großen Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld Politik machen. „Wir haben uns vor der Kommunalwahl auf unser kompetentes und ausgeglichenes Kandidatenangebot aus allen Regionen, mit Frauen und Männern, mit jungen und erfahrenen Menschen, konzentriert. Der Wähler wird keiner Fraktion die Verantwortung alleine übergeben. Wir alle haben eine große Verantwortung für einen guten Start und das Gelingen dieser neuen Verbandsgemeinde mit all ihren schwierigen Aufgaben“, so Ackermann. Franz Weiss, Fraktionsvorsitzender der FWG im derzeitigen Altenkirchener Verbandsgemeinderat, machte deutlich: „Unsere Truppe ist voller Tatendrang. Ich denke, wir müssen uns noch stärker engagieren für den ländlichen Raum, um ein gleichwertiges Leben für die Bürgerinnen und Bürger in unserer Region zu erreichen. Die Fusion der beiden Verbandsgemeinden positiv zu begleiten, die medizinische Versorgung, vernünftige, sachliche Diskussionen über die Ausbaubeiträge, liegen uns besonders am Herzen.“



Fred Jüngerich skizzierte die Top-Themen
Bürgermeisterkandidat Fred Jüngerich berichtete über die vorbereitenden Gespräche, die Zielsetzungen aus der Fusionsvereinbarung und gab einen Ausblick bezüglich der zwangsläufigen anstehenden Veränderungen. Die Hauptthemen waren ärztliche Versorgung, Mobilität, Generationen, Fusion mit der Verbandsgemeinde Flammersfeld, Natur- und Umweltschutz, Kultur, Sport, Freizeit, Ehrenamt, Einzelhandel und Gewerbe. Zum Abschluss des Abends richtete der Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Flammersfeld, Rolf Schmidt-Markoski, Grußworte an die Anwesenden und bekräftige nochmals die gut verlaufenden Fusionsverhandlungen.

FWG: „JA“ zu Fred Jüngerich
Abschließend war man sich einig bei der FWG: Die Verbandsgemeinde braucht eine vertrauensvolle Basis für einen kraftvollen Start. Hierfür federführend mitverantwortlich sei Bürgermeisterkandidat Fred Jüngerich. „Er hat sich in der Vergangenheit als engagierter Kämpfer mit Ideen und Kreativität erwiesen, die Hürden zwischen den politischen Gruppierungen wurden durch sein aktives Einwirken abgebaut“, hieß es bei der FWG. „Für uns hat sich schon jetzt gezeigt, dass viele Befindlichkeiten der Vergangenheit über Bord geworfen werden können, weil er tatsächlich für einen Neuanfang steht. Das ist ein enormer Vorteil, weil er unbefangen und neutral einen Neustart auf den Weg bringen wird. Das gilt im Besonderen für das Zusammenführen und das Leiten der Verwaltung. Er zeigt Haltung ohne Arroganz, Toleranz ohne Beliebigkeit und Stehvermögen ohne Sturheit.“ Die FWG hat sich vor diesem Hintergrund klar für Fred Jüngerich als künftigen Bürgermeister ausgesprochen. „Es ist Zeit, sich zu engagieren“, unterstrich Jürgen Kugelmeier, FWG-Mitglied im Verbandsgemeinderat Altenkirchen und Moderator des Abends in Oberlahr, mit einem Appell, am 26. Mai zur Wahl zu gehen. (PM)


Mehr zum Thema:    Kommunalwahlen 2019   
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