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Nachricht vom 11.04.2019    

Mehr Wertschätzung: CDU-MdLs trafen heimische Landwirte

Die CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Peter Enders und Michael Wäschenbach trafen sich kürzlich mit dem Vorsitzenden des Kreisbauernverbandes Georg Groß und Landwirten aus der Region auf dem Hof von Christoph Strahlenbach in Friesenhagen. Groß unterstrich, dass in der Region von den Landwirten hochwertige Lebensmittel produziert werden. Einig war man sich, dass Kommunalpolitik und Verwaltung die Aufgabe haben, gute und verlässliche Rahmenbedingungen für die Entwicklung und den Erhalt einer zukunftsfähigen Landwirtschaft zu schaffen.

Die CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Peter Enders und Michael Wäschenbach trafen sich kürzlich mit dem Vorsitzenden des Kreisbauernverbandes Georg Groß und Landwirten aus der Region auf dem Hof von Christoph Strahlenbach in Friesenhagen. (Foto: CDU)

Friesenhagen. Die CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Peter Enders und Michael Wäschenbach trafen sich kürzlich mit dem Vorsitzenden des Kreisbauernverbandes Georg Groß und Landwirten aus der Region auf dem Hof von Christoph Strahlenbach in Friesenhagen. Nach einer Besichtigung des Milcherzeugerbetriebes diskutierte man über die Zukunft der Landwirtschaft im Kreis Altenkirchen und die vom Kreistag beschlossene „Altenkirchener Erklärung“ zur Lage der Landwirtschaft im Landkreis. Enders und Wäschenbach betonten, dass die von Landwirtinnen und Landwirten seit Generationen geprägte Kulturlandschaft identitätsstiftend für den Landkreis Altenkirchen sei. Die Landwirtschaft leiste enorme Beiträge zum Natur-, Umwelt- und Landschaftsschutz und schaffe somit auch die Grundlagen für Naherholung und ländlichen Tourismus.

Bauernchef Georg Groß unterstrich, dass in der Region von den Landwirten hochwertige Lebensmittel produziert werden. Einig war man sich, dass die Kommunalpolitik und die Verwaltung die Aufgabe haben, gute und verlässliche Rahmenbedingungen für die Entwicklung und den Erhalt einer zukunftsfähigen Landwirtschaft zu schaffen. Tierwohl, Tiertransporte, Düngeverordnung, Flächenbedarf, EU-Zahlungen, falsch verteilte Prämien, Bevormundungen und Auflagen durch Behörden, Artensterben, Umweltschutz, Klimaschutz, Hitzesommer, regionale Besonderheiten, Digitalisierung, Photovoltaikfreiflächenverordnung, Ausbildung, tierärztliche Versorgung, Molkereiquoten, Schulmilchförderung und Bioprodukte waren weitere Themen. Leider werde meist in der Öffentlichkeit nur negativ berichtet, statt das positive Wirken der Betriebe über Nahrungsmittel, Landschaftsbild, Kulturlandschaft, Wertschöpfung und Tierliebe zu erwähnen, so ein Fazit der Teilnehmer.



„Die Zukunftsfähigkeit der Landwirtschaft ist in unser aller Interesse“ resümierten die beiden Abgeordneten und rufen die Bevölkerung dazu auf, die Leistungsfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe wert zu schätzen und die Landwirte durch den Kauf und Konsum regionaler Produkte zu unterstützen. Nur wenn Verbraucher und Großabnehmer Vertrauen zu den Familienbetrieben haben und angemessene Preise für Lebensmittel zahlen, könnten die noch verbliebenen aktiven Vollerwerbsbetriebe im Kreis wirtschaftlich in dieser Familientradition überleben. Der beschlossene Maßnahmenkatalog der „Altenkirchener Erklärung“ soll dabei eine wichtige Richtschnur sein. (PM)


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