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Nachricht vom 13.04.2019 - 08:04 Uhr    

Wissener Schulen machen Nachhaltigkeit erfahrbar

„Gemeinsam für eine bessere Zukunft“: Unter diesem Motto fiel bei strahlendem Sonnenschein der Startschuss für ein kooperatives Projekt des Kopernikus-Gymnasiums und der Marion–Dönhoff–Realschule plus in Wissen. Während gerade anderorts die „Fridays for future“-Bewegung immer mehr Schülerinnen und Schüler auf die Straßen zieht, geht man in Wissen andere Wege.

„Gemeinsam für eine bessere Zukunft“: Unter diesem Motto fiel bei strahlendem Sonnenschein der Startschuss für ein kooperatives Projekt des Kopernikus-Gymnasiums und der Marion–Dönhoff–Realschule plus in Wissen. (Foto: privat)

Wissen. „Gemeinsam für eine bessere Zukunft“: Unter diesem Motto fiel bei strahlendem Sonnenschein der Startschuss für ein kooperatives Projekt des Kopernikus-Gymnasiums und der Marion–Dönhoff–Realschule plus in Wissen. Während gerade anderorts die „Fridays for future“-Bewegung immer mehr Schülerinnen und Schüler auf die Straßen zieht, geht man in Wissen andere Wege: Die Wege der Schülerschaften beider Schulen führen in das direkte Lebensumfeld, nämlich auf das eigene Schulgelände mit eigenen Schulgärten und insbesondere zu eigenen Obstbäumen. Man will hier nicht nur über Klimaschutz und die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlage sprechen, sondern man möchte das Thema Umweltschutz praktisch anpacken und „etwas Handfestes“ machen.

Garten-Profis machen mit
Zu diesem Zweck ist es gelungen, zwei Profis in Sachen naturnahe Gärten, Karlheinz Meis und Fritz Mair von der Blumenwerkstatt in Thal, zu gewinnen. Nachdem die Schülerinnen und Schüler der „Wir-T.u.N.-was-AG“ der Marion-Dönhoff–Realschule plus, der Umwelt-AG und der Imker-AG des Kopernikus-Gymnasiums Mais und Maier kennen gelernt hatten, ging es darum, einen Erfahrungsaustausch zu erhalten sowie gemeinsame Aktionen auf den Weg zu bringen. Im Anschluss erfolgte eine gemeinsame Begehung der Außenanlagen mit beiden Schulleiterinnen sowie allen Hausmeistern beider Schulen, damit der Gehölz- und Baumschnitt besprochen und demonstriert werden konnte.

Bewusstsein für Umweltschutz schärfen
Da beide Schulen eine Erweiterung ihrer Schulgärten planen und das Kopernikus-Gymnasium auf dem Weg zu einer Zertifizierung als BNE-Schule ist (Bildung für nachhaltige Entwicklung), müssen die motivierten Schülerinnen und Schüler unter anderem deswegen den Baumschnitt lernen. Und auch die erfahrenen Hausmeister bekamen auf diesem Wege den einen oder anderen praktischen Tipp mit auf den Weg, wie der Lebensraum rund um die Schulen nachhaltig und ökologisch gepflegt werden kann. Mit der Auftaktveranstaltung ist es beiden Schulen gelungen, einen weiteren kleinen Beitrag zu leisten, das Thema Nachhaltigkeit in den Alltag zu integrieren und damit das Bewusstsein, nicht nur bei der jungen Generation, für den Umweltschutz zu schärfen. (PM)



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Kommentare zu: Wissener Schulen machen Nachhaltigkeit erfahrbar

3 Kommentare

Sosehr die Aktion der beiden Schulen zu begrüßen ist, so fragt man sich doch, was hat das mit der weltweiten Bewegung "Fridays for future" zu tun? Fast klingt diese Aktion so als sei das Ganze eine Entschuldigung dafür, dass Wissener Schüler die Bewegung nicht zustande bringen. Schade!
#3 von Eva Maria Fuchs, am 13.04.2019 um 20:30 Uhr
Der Begriff der Nachhaltigkeit wird leider allzu oft missbräuchlich verwendet.
Laut Lexikon bedeutet "nachhaltige Nutzung, Nachhaltigkeit: ein Grundsatz der Forstwirtschaft, der hinsichtlich Flächengröße, Vorrat, Zuwachs, Bodennährstoffhaushalt auf eine unverminderte Leistung der Waldbestände abzielt".

Der letzte Dürresommer hat gezeigt, wie sich der Klimawandel auf die Waldbestände auswirkt.
Teilweise wurde den Bäumen ihre Lebensgrundlage, das Wasser, entzogen, was sich auf ihre "unverminderte Leistung" ausgewirkt hat. Jetzt sind sie einfach tot.
#2 von Markus Holschbach, am 12.04.2019 um 17:44 Uhr
Als Leser bekommt man den Eindruck, dass die Autoren dieser Pressemitteilung gar nicht verstanden haben, wofür die "Fridays for future"-Bewegung kämpft.
Der ungebremste Ausstoß von Treibhausgasen ist die größte Bedrohung unserer Lebensgrundlagen. Und solange der ungebremste Ausstoß von Treibhausgasen nicht von unseren verantwortlichen Politikern durch Gesetze einschneidend reduziert wird, sind die "Fridays for future"-Proteste weiterhin nötig.
Es hilft auch wenig, das "Bewusstsein für Umweltschutz zu schärfen", wenn weiterhin im gleichen Maße Treibhausgase ausgestoßen werden und sich damit die Auswirkungen des Klimawandels immer weiter verschlimmern.
#1 von Markus Holschbach, am 12.04.2019 um 17:44 Uhr

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