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Nachricht vom 25.04.2019    

Zum Stadt-Geburtstag einen Baum gepflanzt

Als Wissen am 19. April 1969 die Stadtrechte erhielt, pflanzten der damalige Ministerpräsident Peter Altmeier und Bürgermeister Karl Friedrich Everke einen Erinnerungsbaum. Genau 50 Jahre später haben Vertreter der Stadt Wissen um Stadtbürgermeister Berno Neuhoff erneut einen Baum gepflanzt: In der Steinbuschanlage fand eine fünf Meter hohe Sumpf-Eiche (Quercus palustris) ihren Platz.

Zum 50. Geburtstag der Siegstadt pflanzten Vertreter der Stadt Wissen eine Sumpf-Eiche in der Steinbuschanlage. (Foto: as)

Wissen. Als Wissen am 19. April 1969 die Stadtrechte erhielt, pflanzten der damalige Ministerpräsident Peter Altmeier und Bürgermeister Karl Friedrich Everke einen Erinnerungsbaum anlässlich des Baubeginns für das damalige Hauptschulgebäude auf dem Altbel. Genau 50 Jahre später haben Vertreter der Stadt Wissen um Stadtbürgermeister Berno Neuhoff erneut einen Baum gepflanzt: In der Steinbuschanlage fand eine fünf Meter hohe Sumpf-Eiche (Quercus palustris) ihren Platz. Die Sumpf-Eiche, so Neuhoff, füge sich in das künftige Konzept der Steinbuschanlage ein, für deren Umgestaltung bald der Startschuss fällt: Die Genehmigung der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier hierzu liegt seit wenigen Tagen vor.

Michel Schürg vom Pflanzenhof Schürg erläuterte, dass der Baum äußerst schadstoffresistent sei. Die Sumpf-Eiche gedeihe, anders als der Name vermuten lässt, an normalen und mäßig trockenen Standorten. Der Baum werde voraussichtlich 15 bis 18 Meter Höhe erreichen und im Herbst in kräftigen Rot- und Orange-Tönen strahlen. Dechant Martin Kürten von der katholischen Kirchen und Pfarrer Marcus Tesch von der evangelischen Kirche sprachen einen Segensgruß. Die städtischen Beigeordneten Claus Behner, Horst Pinhammer und Wolf-Rüdiger Bieschke sowie Ulrich Marciniak, Jürgen Linke und Paul Nickel für die im Stadtrat vertretenen Fraktionen packten mit an beim Pflanzen der Sumpf-Eiche.

Berno Neuhoff stiftete den Baum persönlich anlässlich des Stadt-Geburtstages. „Und wir freuen uns natürlich, wenn sich Unternehmen und Vereine finden, die ebenfalls noch Bäume stiften und Baum-Patenschaften übernehmen“, sagte er beim Ortstermin. Beigeordneter Bieschke sicherte zu, einen Baum zu stiften, eine weitere Zusage liegt bereits vom Wissener Schützenverein vor. Wer ebenfalls einen Baum für die Neugestaltung der Steinbuschanlage stiften möchte, kann sich per E-Mail an das Büro des Stadtbürgermeisters wenden (Stadtbuergermeister@rathaus-wissen.de). (as)



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Kommentare zu: Zum Stadt-Geburtstag einen Baum gepflanzt

2 Kommentare

...kann man so etwas im "christlichen Abendland" nicht etwas später machen?
Etwa zwei oder drei Stunden nach dem Karfreitags - Gottesdienst.
#2 von Kurt Höblich, am 27.04.2019 um 07:42 Uhr
Gute gemeint, jedoch eine Anmerkung zum Procedere:
Eine Übermacht von 10 Personen, ausgestattet mit 4 Schaufeln, einer Grabgabel sowie einem Vorschlaghammer, war augenscheinlich erforderlich, um eine als sensibel bekannte Sumpf-Eiche im heranwachsenden Alter einzugraben und an einen Pfahl zu fesseln. Es bleibt die Hoffnung mit göttlichem Beistand, dass angesichts des martialischen Tuns, der unbescholtene Jungbaum dieses traumatische Erlebnis gut verkraftet und sich alsbald gleichaltrige Gefährten finden, die sich zwanglos zur Erbauung zu ihm gesellen.
#1 von Manfred Schmitt, am 27.04.2019 um 07:42 Uhr

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