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Nachricht vom 14.05.2019    

Dank für Jahrzehnte: Willrother Kommunalpolitiker geehrt

Vier langjährige, verdiente Willrother Kommunalpolitiker erhielten Ehrenurkunden des Gemeinde- und Städtebundes. Für die Verbandsgemeinde überreichte der Erste Beigeordnete Rolf Schmidt-Markoski entsprechende Dankurkunden an Werner Schmidt, Werner Grendel, Richard Schmitt und Jürgen Meffert. „Man kann davon ausgehen, dass, wer 20 Jahre und länger in der Kommunalpolitik tätig gewesen ist, seine Heimat und damit auch sein Dorf politisch geprägt hat“, sagte Schmidt-Markoski.

In Willroth wurden (von links) Werner Schmidt, Werner Grendel, Richard Schmitt und Jürgen Meffert geehrt. (Foto: Verbandsgemeinde Flammersfeld)

Willroth. In der letzten Sitzung des Ortsgemeinderates Willroth im Dorfgemeinschaftshaus wurden vier verdiente Willrother Kommunalpolitiker geehrt. Für die Verbandsgemeinde überreichte der Erste Beigeordnete Rolf Schmidt-Markoski entsprechende Dankurkunden des Gemeinde- und Städtebundes in Mainz an Jürgen Meffert für 20-jährige ehrenamtliche Tätigkeit als Ratsmitglied der Ortsgemeinde, an Werner Schmidt für 25 Jahre Ratstätigkeit sowie an Werner Grendel für seine 29-jährige Tätigkeit als Ratsmitglied und Beigeordneter in der Ortsgemeinde Willroth. Schließlich überreichte Schmidt-Markoski noch eine Ehrenurkunde an Richard Schmitt für 25 Jahre kommunalpolitische Tätigkeit. Außerdem steht Richard Schmitt seit 16 Jahren als Ortsbürgermeister an der Spitze der schmucken Gemeinde.

Die Heimat mitgeprägt
In seiner Ansprache wies der Beigeordnete auf die besondere Bedeutung der Kommunalpolitik hin, als unterste Ebene im politischen Staatsaufbau. Schmidt-Markoski sagte: „Nicht immer ist es angenehm, Entscheidungen eines Kommunalparlaments gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern zu vertreten. Etwa, weil man für die Entscheidungen gar nichts kann oder weil man über die Hinderungsgründe nichts sagen darf, die in nichtöffentlicher Sitzung beraten wurden. Andererseits ist die Gestaltung des direkten Lebensumfeldes eine ausgesprochen schöne Aufgabe. Und man kann davon ausgehen, dass, wer 20 Jahre und länger in der Kommunalpolitik tätig gewesen ist, seine Heimat und damit auch sein Dorf politisch geprägt hat.“

Willroth wächst
In der Laudatio für Ortsbürgermeister Richard Schmitt erklärte Schmidt-Markoski: „Du warst in den 16 Jahren Deiner Amtszeit ein ‚starker‘ Motor in Deiner Gemeinde, der gemeinsam mit dem Rat für eine stetige positive Weiterentwicklung des Dorfes mit dem Förderturm Sorge getragen hat.“ 2003 zum Zeitpunkt der Amtsübernahme zählte Willroth 847 Einwohner, 2018 waren es 899, mithin ein Plus von 52 Einwohnern. Willroth wächst also – und so ist auch konsequent, wieder ein Neubaugebiet auszuweisen. Das Dorferneuerungskonzept wurde fortgeschrieben, es fand eine Moderation mit den Bürgerinnen und Bürgern statt, aus der viele Ideen und einige Maßnahmen entstanden sind. Auch das soziale Miteinander im Dorf ist gut und Schmidt-Markoski nannte hier die Vereinsgemeinschaft zur Durchführung des Willrother Karnevals, für den Willroth auch über seine Grenzen hinaus bekannt ist. Jüngste Maßnahmen sind die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses mit Geräteraum, der Umbau des Tennensportplatzes in einen Rasenplatz mit Bolzplatz und Bogenschießanlage.

Einsatz für Erhalt der Bergbautradition
Schließlich erinnerte der Beigeordnete auch an die Erschließung des Industriegebietes Willrother Berg und an die Schaffung der Voraussetzungen für die Verlegung der Bundesstraße B 256 an den Ortsrand von Willroth. Auch die Außenanlagen der Gemeinde sind einladend und mutig geht die Gemeinde auch neue Wege bei Veranstaltungen, zu Beispiel „Willroth im Advent“. Auch den Einsatz der Gemeinde für den Erhalt der Bergbautradition und besonders um den Förderturm stellte Schmidt-Markoski in seiner Ansprache heraus. Zum Abschluss sagte er: „Zur Umsetzung der von mir genannten Maßnahmen gehört aber nicht nur ein engagierter Ortsbürgermeister, sondern auch engagierte Ratsmitglieder, die sich einbringen und auch Dinge mittragen. Daher gilt mein Dank auch den Ratsmitgliedern, die heute keine Urkunde erhalten.“ (PM)


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