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Nachricht vom 22.05.2019    

Kommunale Klimaschutzprojekte in Daaden vorgestellt

Das rheinland-pfälzische Umweltministerium hatte auf seiner jährlichen „kommunalen Klimaschutztour“ in diesem Jahr die Stadt Daaden als eine von insgesamt vier Regionen im Land Rheinland-Pfalz ausgewählt. Nun wurden die einzelnen seit dem Jahre 2010 vorgenommenen Maßnahmen angesprochen und erläutert.

Ladesäule am Rathaus; von links: Johannes Rudolph, EKM / ENM; Markus Mann, Mann Natur Energie in Langenbach; Thomas Pensel, rh.-pf. Umweltministerium, Marco Lenz, Mann Natur Energie; VG-Bürgermeister Wolfgang Schneider und Stadtbürgermeister Walter Strunk (Foto: Verbandsgemeindeverwaltung Daaden-Herdorf)

Daaden. Der vorgesehene Besuch durch Staatsministerin Ulrike Höfken musste allerdings leider aufgrund einer plötzlichen Erkrankung ausfallen. Anstelle von Ministerin Höfken nahm in Vertretung der Abt.-Leiter für Energie und Strahlenschutz, Herr Thomas Pensel, den Termin vor Ort in Daaden wahr.

Nach der Begrüßung durch Stadtbürgermeister Strunk am Bürgerhaus Daaden wurden die einzelnen seit dem Jahre 2010 vorgenommenen Maßnahmen angesprochen und erläutert. Es handelt sich dabei auf Ebene der Verbandsgemeindeum den Einbau einer Pelletheizung für Grundschule und Bürgersaal Biersdorf im Jahre 2010, einer Hackschnitzelheizung für das Nahwärmenetz Schulzentrum der Realschule plus Daaden mit Hallenbad im Jahre 2012, eine Pelletheizung im VG-eigenen Bauhof Daaden im Jahre 2013 sowie Photovoltaikanlagen auf der Hermann-Gmeiner Realschule plus, dem Rathaus und der Grundschule Biersdorf allesamt im Jahre 2013.

Auf Ebene der Stadt Daaden sind es die Pelletheizung im Bürgerhaus Daaden im Jahre 2012 sowie die dort auch komplette Erneuerung der Beleuchtung durch LED im Jahre 2016 und schließlich die jetzt ebenfalls am Bürgerhaus stattfindenden umfangreichen Sanierungsmaßnahmen wie z.B. der Einbau neuer Fensterelemente.



Abgerundet wurde die Vorstellung durch den im Jahre 2010 hergestellten Nahwärmeverbund der ev. Kirchengemeinde Daaden, bei dem durch eine entsprechend dimensionierte Pelletheizung insgesamt 5 Gebäude (Barockkirche, Gemeindehaus, ev. Kindergarten, Pfarrhaus und das Haus des Gemeindebüros) mit Wärme aus heimischen Wäldern versorgt werden.

Durch die Summe all dieser Maßnahmen reduziert sich der jährliche CO²-Ausstoß um rund 540 Tonnen. Besichtigt wurden vor Ort die Projekte im Bürgerhaus Daaden und der Nahwärmeverbund der ev. Kirchengemeinde Daaden.Den Abschluss der Klimaschutztour bildete die „offizielle Inbetriebnahme“ der E-Ladesäule am Rathaus in Daaden, deren Anschaffung auch mit einem Förderzuschuss der EKM (Energieeffizienz Kommunal Mitgestalten gGmbH) unterstützt wurde. Den Betrieb der Ladesäule hat die Verbandsgemeinde an die Mann Natur Energie, Langenbach, verpachtet. (PM)


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